Das Ende

Zwar sind wir schon 1 1/2 Stunden vor der offiziellen Ankunftszeit in Reichweite des Hafens aber irgendwie haben sie es doch geschaft, dass wir mit eoner halben Stunde verspätung aussteigen können..Nach einer kleinen Irrfahrt durch Genua erreichen wir um 20.30 unser Hotel und kriegen sogar noch was zu essen. Das Hotel ist, glaube ich, sehr schön gelegen aber am Abend ist es dunkel und am Morgen wollen wir schnell weiter. Wieder mal erwische ich die richtige Autobahnauffahrt und so sind wir kurz darauf wieder in Genua. Das gibt uns die Gelegenheit über die neue Morandi-Brücke zu fahren Das Gefühl dabei daran zu denken, dass vor nicht allzu langer Zeit dues Brücke zusammengestürzt ist, ist schon etwas unheimlich. Sie ust recht hoch und das Quartier darunter ist weit weg.
Wir fahren alles auf der Autobahn. Erst durch die Berge bei Genua, dann etwas durch die Ebene. Alles sieht noch Italienisch aus. Aber kaum kommen wir ins Aostatal ist es ganz plötzlich sie in der Schweiz. Am Aufstieg zum Grossen St Bernhard genemigt sich Nathalie noch die letzten italienischen Espressos. Bei schönsten Wetter überqueren wir die Alpen, dieses Jahr schon zum vierten mal den Gr. St. Bernhard. Ausser der 1-2 Stunden Regen in Sizilien hatten wir immer Sonnenschein.
Nach einer Nacht bei Nathalies Mutter in Montreux haben wir nur noch 2 Stunden bis nach Hause.

Nach Palermo

Die Fahrt Richtung Palermo beginnt wieder sehr schön. Die Sonne scheint wieder, nur ein paar Schleierwolken sind zu sehen aber die verziehen sich auch schon bald. Durch die Hügel, vorbei an Dörfern, die alle auf den Kreten gebaut sind, gehts nach Westen. Die reine Fahrzeit beträgt 3 Stunden. Zu früh ankommen wollen wir nicht, denn es wird wieder ein heisser Tag und in Palermo selbst möchte ich mein Motorrad mit dem ganzen Gepäck, nicht lange alleine stehen lassen. Als wir dann zum Meer komnen suchen wir uns einen Strand mit Sonnenschirm und Liegestühlen, sowie einer Dusche. 20 km vor Palermo werden wir fündig. Für 12 Euro ist das alles für einen Tag zu haben. Und so haben wir die Möglichkeit das Meer nochmals zu geniessen.
Den hafen erreichen wir immer noch sehr früh. Während ich Einkäufe für die Schiffspassage mache hängt Nathalie unsere nassen Badesachen am einer Leine, die sie zwischen dem Motorrad und einem Kandelaber spannt, auf.
Wie immer ist die Wartezeit,bei einer grossen Schiffspassage lang und wie immer treffen sich die Motorradfahrer aus aller Welt, diemal vor allem aus Frankreich, und Plaudern über die gemachten Reisen. Nathalie plaudert mit einem Tunesier, der nach seiner Pensionierung die Welt bereisen wollte, dann aber wegen Corona vor allem festsass.
Auf Deck finden wir einen guten Platz zum schlafen. windig zwar aber mit unserem guten Camping Material sehr bequem.
Von der Überfahrt gobts nicht viel zu erzählen. Lesen und essen sind die Hauptbeschäftigungen. Dazwischen sehen wir auf der einen Seite Korsika, auf der Anderen Elba von weitem.
15 km von Geuna Richtung nach Hause habe ich ein Hotel reserviert. Wenn wir pünktlich ankommen und das rausfahren zügig klappt sollten wir kurz nach 20h im Hotel sein.

Etna und Nicosia

Gut erholt fahren wir los. Erst ein Stück südlich dem Meer entlang und dann ins Landesinnere. Es ist bewölkt und auf dem Weg rauf zum Etna spüren wir ein paar Tropfen. Ich habe mich gefreut dem Rtna zu sehen aber er macht mir den Gefallen nicht. Die Spitze ist in Nebel gehüllt. Dafür fahren wir an grossen Lawafeldern vorbei, die auch eindrücklich aussehen. Aus denpm paar Tropfen ist ein richtiger Regen geworden. In einer Pizzeria halten wir an. Der Besitzer meint es werde noch den ganzen Tag so weiter regnen. Noch einer kleinen Pause ziehe ich meine Regemkleider an und weiter gehts. Zum glüch ist es nicht kalt. Eine Stunde später hat der Regen aufgehört und wir sind in Nicosia wo wur ein B&B reserviert haben.
Die Zufahrt zu unserem Zimmer ist sehr steil und eng und mit nassem Kopfsteinpflastet. Ich fahre allein hoch
Das ganze Dorf ist eng und steil. Eine Aussichtsplattform zeigt uns wieso. Zwischen und auf ein paar Felsen ust es gebaut. Es gefällt uns sehr gut, ausser dass nach der Besichtigung jetzt unsere Kleider die vom Regen nich nass geworden sind, vollgeschwitzt sind.
Morgen gehts zur Fähre nach Palermo. Zn 23 uhr fährt die los. Wenn ich das nächste mal schreibe, bin ich dann wohl schon in Genua.

Überfahrt nach Sizilien

Wir geniessen den Abend und den Ruhetag am Meer. Ein kurzer Ausflug ins Dorf oberhalb um zu Tanken. eine kleine Entdeckungstour im die hinteren Gassen, den bereitgestellten Sandsäcken nach, scheint es hier häufig Überschwemmungen zu geben,sonst nur Baden, Essen und ein Besuch in der Gelateria.

Dann gehts weiter der Küste entlang zur Sizilienfähre. Das Verladen ist etwas hektisch. Die Fähre ist schon bereit und wir müssen noch Tickets kaufen. Bis ich dann das Motorrad abgestellt habe, mich etwas erleichtert hsbe und Nathalie wieder gefunden habe, sind wir such schon in Messina angekommen. Die Fahrt aus der Stadt raus gestaltet sich anstrengend. Viel Verkehr, Stsus und die Autofahrer, die ich auf dem Festland noch gelobt habe, haben hier nichts dazugelernt und fahren gensuso schlecht wie früher. Reingezwengt wo es nur geht, in Stassen einbiegen ohne zu schauen und immer 2 Spuren gleichzeitig benützen. Aber wir schaffen es trotzdem heil aus der Stadt zu kommen.

Wir fahren Richtung Süden. ich habe mir einen Campingplatz am Meer ausgesucht um nochmals 2 Nächte zu bleiben. Aber mit dem Zelt ist das nichts. Die Plätze sind alle nur für Wohnmobile gebaut. Lange suchen wir nicht und entscheiden uns nochmsls für ein Hotel in Sant Alessio. Es hat alles in Fussnähe und do verbringen wir auch hier nochmals einen Faulen Tag.

Ruhetag

Ungern verlassen wir unser Luxushotel. Wir würden am liebsten noch eine Nacht bleiben aber in der Stadt gibt es nicht viel zu tun. Also packen wir zusammen und fahren los. In Tropea wollen wir halt machen. Schon von der Stadt oben sieht man das der Campingplatz am Meer unten nichts für uns ist. Kaum Schatten und ein Kiesplatz. Im Touristenbüro habe sie keine Ahnung ob es sonst nich Plätze gibt und nachschauen im Computer scheinen sie nicht zu kennen. Auf meine Nachfrage ob das wirklich ein Touristenbüro sei wirkt der junge Mann etwas beleidigt.
Also fahren wir weiter. Eine steile Strasse hinunter zu einem Campingplatz. Von oben hat er noch sehr schön ausgesehen aber unten, Kies zwischen Wohnmobilen eingeklemmt, das Restaurant geschlossen und die Sanitäranlagen weit weg. Dafür ein Preis der alkes bisherige übertrifft. In der Mittagshitze ziehen wir wieder unsere Töffklamotten an und fahren weiter nach Nicitera.Schon von weit oben sieht der Strand oerfekt aus und unten finden wir auch ein schönes B&B mit einer Frühstücksterasse die keine Wünsche offen lässt. Das gefällt uns und wir buchen gleich für 2 Tage.

Planänderung

Beim Apero besprechen wir unsere weiteren Ferientage.Den Absatz bis ganz nach unten zu Fahren scheint uns doch etwas viel. Schliesslich fehlen uns 5 Tage. 3 wegen dem schlechten Wetter am Anfang und 2 wegen der Panne mit den Bremsen. Also kürzen wir. Den Absatz abschneiden und dann auch direkt rüber an die Nordwestseite. So gewinnen wir ein paar verlorene Tage und können auch ohne Stress 2 Ruhetage am Meer verbringen.
Nach einem Guten Znacht und einer erholsamen Nacht in unserem HiTechHotel gehts erst auf einer Autobahn ähnlichen Strasse bis nach Bari. Dort verlassen wir die Küste wieder mal ins Landesinnere. In Martina Franca machen wir eine längere Pause. Ein wirklich schöner Ort mit malerischen kleinen Gassen und einem schattigen Park für das Picknick.
Wieder runter zum Meer sehen wir viele Trullos, die Typischen Bauten in Apulien. Leider habe ich es verpasst diese zu Fotografieren, drum der Verweis auf Wikipedia. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Trullo
Wir haben den Eindruck es wird immer wärmer und das finden eines Campings mit all dem Töffkleidern kann schon sehr mühsam werden. Sobald wir dann aber im Wasser sind ist das alles wieder vergessen.
Nochmals erst auf einer Schnellstrasse bis mach Rossano und dann in die Berge. Wir steigen bis auf über 1300 Meter. Beim Picknick geniessen wir die Kühle der Höhe. Die Strasse ist abwechlungweise in perfekten Zustand mit langgezogenen Kurven und dann wieder mit Kopfstenplaster engen Gassen und Spitzkehren die meine volle Konzentration fordern um mein 600kg Motorrad auf den Rädern zu halten.
Für die Nacht haben wir uns Consenza ausgesucht. Die grösste Stadt Calabriens und da das Hotel Excelsior. Ein Prunkbau aus alter Zeit. Wir geniessen den alten Luxus mit den modernen annehmlichkriten , Klimaanlage und WiFi.
Abends auf dem Corso hat man den Eindruck je südlicher wir sind desto mehr wird flaniert. Das Essen ist eher mässig. Das erste mal in diesen Ferien. das liegt drinn, nach 2 Wochen.

Der Sporen

Von den Hügen runter sind wir am Meer direkt auf einen Campingplatz gestossen. Einfach aber direkt am Meer und das ist heute das einzig wichtige.
Etwas weiter am Strand hat es ein Restaurant. Ich frage ob wir da essen können. Die Frage scheint sehr zu überraz denn die ganze Mannschaft oder in diesen Fall eher Familie wird zur Beratung zusammengetrommelt. Ich verstehe nicht ganz ob sie mir sagen wollen um 8 schliessen sie oder erst ab 8h können wir essen. schlussendlich einigen wir uns auf 18.30.
Als Menu wird verschiedenes vorgeschlagen aber auswählen können wir nicht. Es gibt nur eines, bestehend aus einer Spagetti al frutte di mare, sensationell gut und fritierten Calamarespieschen suf die nan gut hötte verzichten können. Wir sind die einzigen Gäste und ich werde den Eindruck nicht los, dass sie noch nie für Gäste zu abend gekocht haben. Sie geben sich auch sehr mühe nicht den Eindruck zu erwecken sie sürden jetzt gerne schliessen aber wir beeilen uns dann doch und beim weggehen werden die Lichter auch gleich gelöscht.
Erst ein Stück auf der Autobahn Richtung Süden, dann beim Sporen auf kleineren Strassen nach Osten. Ab Rodi fahren wir nicht mehr dem Meer entlang sondern ins Landersinnere durch einen alten Wald. Es ist ein Nationalpark. Ein Einheimischer hat uns erzählt der gröste von Itslien, was ich mir nicht ganz vorstellen kann. Aber vieleicht wurde der auch nur durch meine italienischkenntnisse der Grösste. Sber egal, er war beeindruckend, die Strasse spannend zu fahren, immer wieder rauf und runter und immer wieder schöne Aussicht auf die Küste und das Meer.
Als wir dann nach 1000 Kurven auf der abderen Seite beim Meer unten sind bin ich schon ziemlich geschafft und Nathalie nicht weniger. Der erste Campingplatz, ein Kiesplatz ohne Restaurant in der Nähe gibt uns den Rest. Wir fahren in die nächste Ortschaft und nehmen uns ein B&B. Es ist so modern, dass wir eine ganze Weile brauchen bis wir rausfinden wie man die Dusche einstellt dass das Wasser von oben kommt, die Storen raufgehen und sich die Türe, einmal drinn, wieder öffnen lässt. Einzig das Duchenlicht in allen Farben konnten wir nicht mehr ausschalten. Alles sehr designt, da kann man verstehen, dass es für einen Seifen- und Handtuch Halter keinen Platz mehr hat.

Zur Adria

Beim 2. Versuch Via Arenile Nord, 64028 Silvi, Teramo TE, Italien dann geklappt und am Samstagmorgen sind wir losgefahren. Ins Landesinnere. Eine wunderschöne Fahrtquer duch die Toscana mit ihren Hügel und Zipressen. Vorbei an Siena, Perruca und Assisi. Nach einem Besuch der Städte steht uns nicht der Sinn. Zur Besichtigung ist es zu heiss. Am Abend erreichen wir Foligno. Habe vorher noch nie etwas von diesem Ort gehört. Und das macht die Überraschung umso grösser. Eine recht gut erhaltene Stadtmauer, einen riesigen Platz mit Kirche und Rathaus und eine Flaniermeile durch die Altstadt. Und wenn ich Flaniermeile schreibe meine ich das auch. Seit Corona habe ich nie mehr so viele Leute aufs mal gesehen. Das Nachessen wird dann etwas komplizierter. Die meisten Restaurants sind ausgebucht, so sass uns nur eine Pizzeria übrigbleibt, die leer ist. Nicht gerade ein gutes Zeichen, aber was solls. Und das ist schon die nächste Überraschung. Noch selten habe ich eine so gute Pizza gegessen. Und die Plätze füllen sich auch schnell. Noch bevor die Pizza gegessen ist gibts auch hier keinen freien Platz mehr. Der Einheimische am Nachbartisch erzählt uns auch dass dies die beste Pizzeria sei. Die Leute kämen von weit her um hier zu essen
Nach einer erholsamen Nacht, wieder einmal in einem Hotetbett gehts duch die umbrische Gebirgslanschaft. Auf einer etwas grösseren Passstrasse fühle ich mich etwas bedrängt von den Sonntagstöfffahrer. Überholen an den unmöglichsten Orten und wenn’s wirklich nicht geht kleben sie mir im Centimetetabstand am Hinterrad. Ich bin froh dass ich bald wieder auf eine kleinere Strasse einbiegen kann. Da fällt mir aber auch auf dass ich mich bis jetzt nächt von den italienischen Fahrern bedrängt gefühlt habe, was für mich eine neue Erfahrung ist. In Atri, einem Bergstädtchen hoch über der Adria machen wir noch eine Pause uns schlendern etwas durch die alten Gassen. Die Fahrt runter zum Meer beschehrt uns eine herrliche Aussicht über die Küste. Aber sm meisten freuen wir uns auf das kühle Bad.

Nach Italien

28.9. habe ich geschrieben? Der Tag wos mit dem Regen anfing. Schlussendlich fahren wir dann 3 Tage später, am Montag los und das bei recht schönem Wetter. Zwar etwas kalt aber auf der Südseite des St. Bernhard wirds wärmer. Für die erste Nacht nehmen wir uns ein Hotel. In der Altstadt schauen wir den Passanten zu. Einen lustigen Umgang mit dem Mund-Nasenschutz haben die hier. Manche tragen ihn über dem Mund Andere über der Nase und wie überall als Kinnschutz und Halsschmuck. Aber die, die wirklich in sind, die haben ihn auf der Stirn. Unser Hotelrezeptionist der ohne Mundschutz rumläuft erklärt uns, dass man in allen Innenräumen einen tragen muss. Als er dann rauskommt um mir zu zeigen wo ich meinen Töff hinstellen kann, zieht er einen Mundschutz an.

Am nächsten Tag geht’s weitere Richtung Süden. Ich habe eine neue Motorrad- Navugationsspp. kurviger.de. Die macht ihrem Namen alle Ehre. Auf keinsten Strässchen, um tausende Kurven fürt sie uns Richtung Meer. Aber so schön die gegend auch ist, man kommt ksum vorwärts. Am Abend sind wir immer noch2 1/2 Stunden vom Meer weg. Also gibt nochmals ein Hotel. Diesmal in Bobblio. An den Restaurants wird überall Werbung für frittierte Gnioggo mit Käse oder/und Salami gemacht. Anscheinend eine regionale Spezialität. Das müssen wir natürlich ausprobieren. Einen grossen Teller mit frittietem Brotteig und dazu eine Käseplatte von deren Resten wir uns noch Tagelang ernähren. Gut schon, als kleines Häppchen aber in der Menge als Hauptmalzeit…

Auf der Fahrt zum Meer beginnt meine ABS Kontrollampe zu blinken. Nicht so schlimm, die Bremsen tun ja ihren Dienst noch. Als ich dann am Abend auf dem Campingplatz, wie sind in der Zwischenzeit am Meer angekommen, die Sache genauer untersuche stelle ich fest, dass die Bremsen ganz ölig sind. Sm Morgen gehts in die nächste BMW Garage. Die Bremsleitungen müssen gewechselt werden. Aber in der Garage haben sie nicht Zeit. in Pisa.würde es morgen gehen. Also zurück nach Pisa. Zum Glück hats da einen Campingplatz mit Pool, Schatten und Stühlen. Am nächsten Morgen: Töff bringen, Telefon abwarten, 550 Euro bezahlen, Töff abholen. nach 5 km fahrt blinkt die ABS Lampe wieder. Und so wrrde ich heute Nachmittag meinen Töff nochmsls bringen. Mal schauen was rsuskommt.

Ferien zu Coronazeiten

Ursprünglich war im Frühsommer Südnorwegen geplant, aber damals war alles noch so unsicher und eine Knieoperation von Nathalies Mutter kam auch noch dazu, dass wir schon bald beschlossen im Juni nur kurzr Ferien zu machen und dann im September für 4 Wochen Spanien, Portugal zu bereisen.
Kurze Ferien und fkexibel bleiben. Alis furen wir mitte Juni mit dem Vollbepackten Gespann los. Grosser St. Bernhard, Aostatal, kleiner St. Bernhard
Bei wunderschönem Wetter giegs auf den Col d‘ Iseran. Als wir dann aber nach den Gipfelfotosbauf dem 2772 hohen Pass weiter fahren wollen läuft dem Motor munter weiter aber das Gespann bewegt sich nicht. Schnell ist klar das sich der Schaden nicht so schnell es beheben lässt. Der Abschlepper bringt uns ein Stück das Tal runter nach Tignie, wo wir übernachten und dann mit dem Zug nach hause fahren. 2. Versuch mit dem Auto. Wir fahren nochmals pber die 2 St. Bernhards nach Tignie, wo wir einiges sus dem Seitenwagen holen müssen, bevor wir unsete Reise fortsetzen. Wir verbringen ein paar schöne Tage in Frankeich und kommen ohne weitere Pannen wieder zurück nach Hause
Spanien ist die immer noch auf dem September Programm. Aber je länger je mehr hören wir von hohen Infektionszahlen bis dann Spanien auf die rote Liste kommt. Dafür hören wir immer nehr gutes von Italien. Keine Touristen leere Städte und nicht überfüllte Strände.
Dazu kommt die Geschichte mit dem Fahrzeug. vorgesehen war der Tesla mit Dachzelt. In der Zwischenzeit habe ich mir aber ein bequemeres Motorrad gekauft. Eine BMW K1200 LT. Nathalie sehnte sich danach wieder mal Töff zu fahren und bei der ersten Probefahrt klappte das Aufsteigen bestens und bequem sei es wie sonst keier meiner Töffs. Das war etwas unerwartet den nach unseren letzten Töfffehrien dachten wir das seien die letzten gewesen. Mit freuden mache ich mich an die Umbauarbeiten. Grosse Kiste hinten fürs Gepäck, eine Halterung für ein Klaposchemeli zum Aufsteigen und USB-Steckdosen sowie eine Halterung fürs Handy/Navi. Alles ist bereit und am 28.9. sollte es losgehen.
Von der Reise erzähle ich im nächsten Bericht den ich voraussichtlich in den nächsten Stunden Online stellen werde.

Regensburg bis Passau

Ja, Regensburg war hübsch. Beschränktes Shopping, wir haben ja nur eingeschränkte mitnahmemöglichkeiten, etwas Besichtigung und Aperitiv.
Am nächsten Morgen gehts weiter der Donau entlang. Es gibt nicht viel zu berichten, die Strecke ist schön, manchmal Naturstrasse, häufiger Teerstrasse meistens ohne oder nur wenig Verkehr. Zum Teil hat es viele andere Radfahrer aber nie störend viele. Meine Befürchtungen von föllig überfüllten Radweg en bleiben aus.
Von Passau als der Velostadt an der Donau, sind wir etwas enttäuscht. Der Veloweg der hineinführt ist unmöglich. Durch Baustellen, unter und der Autobahn entlang und mit einigen Radfahrer absteigen. Wir sind früh am Morgen hier aber die Altstadt ist schon mit Touristengruppen überlaufen. Nach einer halben Stunde Besichtigung und einem zwar guten aber völlig überteuerten Frühstück,fahren wir weiter Richtung österreichischen Grenze. Der erste Eindruck von Österreich ist gut. Das Donautal ist enger, wobei die Donau selbst viel breiter ist. War es in Ulm noch ein normaler Fluss, ist es jetzt ein breiter Strom, mit grossen Schiffen drauf. Der EV6 ist meistens direkt am Fluss, geteert und kaum befahren. Also ideale Verhältnisse. Hoffen wir mal das bleibt so.

Von Ulm bis Regebsburg

Nach einem sehr gemütlichen Tag immer der Donau entlang kommen wir in Dillingen auf einen kleinen Campingplatz. Gegen Abend treffen viele Radfahrer ein. Viele von ihnen werden wir die nächsten Tage immer wieder sehen. Strecken und Distanzen sind anscheinend bei allen ähnlich und die meisten fahren Richtung Osten. Unterwegs habe ich mal die E-Bike gezählt. Auf 30 Velos 20 E-Bike. Die mit viel Gepäck, Zelt usw. auf dem Campingplatz allerdings die meisten ohne Motor.
Am Morgen regnets, wie angesagt. Wir beschliessen einen Tag auf dem Camping zu bleiben. Das Dorf ist kein und ausser einer kleinen Bäckerei hat es nicht viel zu bieten, aber wir haben mit Wäsche, Lesen und Schreiben genug zu tun. Auch für den folgenden Tag ist Regen angesagt. Wir fahren früh, es regnet gerade nicht, los. Als es in Donauwörth wieder anfängt nass zu werden, nehmern wir uns ein Hotel. Ab morgen soll es wieder schön sein. Und tatsächlich ausser etwas Morgennebel perfektes Reisewetter. Das breite Donau Tal wird 40 km nach Ingolstadt plötzlich immer enger. Felsen türmen sich links und rechts des Flusses auf. Da hats auch keinen Platz für einen Radweg. Und doch führt der EV 6 genau da lang und führt uns zu deinem Bootsanteger. Die nächsten 7 km, durch eben diese enge Stelle fahren wir zur Abwechslung mit dem Schiff. In 2 Tagen kommen wir so bis kurz vor Regensburg. Das soll eine schöne Stadt sein und so werden wir morgen die 24 km bis dahin zurücklegen, einHetel nehmen und genügend Zeit für eine Besichtigung haben.

Wieder unterwegs

Wir stehen auf der Brücke über die Donau, der ulmer Dom ist im Hintergrund. Gestern sind wir losgefahren um unsere Velotour vom Atlantik zum schwarzen Meer fortzusetzen. Vom Atlantik bis zum Bodensee sind wir vor 2 und 3 Jahren gefahren. Jetzt gehts also weiter Richtung Osten.
Mit dem Auto sind wir nach Rot an der Rot gefahren. Ich habe in Alicante auf meiner letzten Velotour Rainer kennengelernt. Er wohnt in Rot und wird die nächsten 2 Wochen auf unser Auto aufpassen. Wir geniessen unsere Ferienerinnerungen bei einer Grillade.
Erst der Rot und dann der Iller entlang radeln wir nach Ulm und da treffen wir auf die Donau und da stehen wir eben auf der Brücke und schauen dem Wasser nach das sich langsam Richtung schwarzes Meer bewegt. Auch unser Ziel, aber das dürfte noch einige Jahre dauern. Dieses Jahr vielleicht bis Wien. Mal schauen.
Unser Zelt haben wir auf der Zeltwiese vom Kanuklub aufgestellt. Als wir angekommen sind waren wir die einzigen. Doch mit der Zeit kommt eine Velofahrer Gruppe nach der anderen und alle fahren der Donau entlang.
Als wir nach dem Essen in der Stadt zurück zum Camping wollen gibts Probleme. Die Velos, die wir mit dem neu erstandenen elektronischen Schloss abgeschlossen haben will sich nicht mehr öffnen lassen. Nach dem Klick auf entsperren auf dem Handy macht das Schloss nur ein paar komische Laute aber nichts geht auf. Auch das Resetten bringt nichts. Dann halt mit Gewalt ans Werk. Das klappt zwar nach ein paar Versuchen aber jetzt geht der Alarm los und er will nicht aufhören. Die Donau ist ja in der Nähe. Also versenken. Unter Wasser ist der Lärm gedämpft, aber aufhören will er auch nicht, obwohl das Gehäuse kaputt ist. Wenn ich mit der Hand den Lautsprecher zupresse hört man ihn auch nur noch wenig also fahre ich so zurück zum Camping. Dort schmeissen ich das Schloss in einen Wasserkübel. Der Alarm alarmiert leise weiter vor sich hin bis mir, eine halbe Stunde später jemand einen kleinen Kreuzschlitzschraubenzieher ausleihen kann und ich so das Batteriefach aufkriege.
Um 8 öffnet das Café hinter dem Dom. Nach ausreichender Stärkung fahren wir nun endlich mal der Donau entlang.

 

 

Schluss und Fazit

Vor einer Woche bin ich dann noch mit Nathalie nach Lyon gefahren. John und Sue haben uns nochmals aufgenommen und wir haben nochmals ein schönes Wochenende verbracht. Mit dem Velo, hinten im Auto, sind wir zurückgekehrt. In der Zwischenzeit ist mein Liegerad auch schon wieder repariert und einsatzbereit.

Ich habe beschlossen den fehlenden Teil dieser Velotour nachzuholen. Das dürfte aber noch eine weile dauern, denn dieses Jahr sind noch 2 x Ferien mit Nathalie angesagt und auch mein Umzug steht an. Also werde ich eher nächstes Jahr mich auf den Weg machen. Den Weg runter nach Lyon werde ich auf dem Weg machen den ich für den Rückweg vorgesehen habe und dann den Rückweg eher über Frankreich. Wer sich für den Newsletter eingeschrieben hat, der wird auch davon erfahren, wann ich losfahre.

Mit meiner Velotour war ich allgemein sehr zufrieden, wenn man von den schlechten Erfahrungen in Barcelona absieht. Am meisten haben mich die spanischen Autofahrer überrascht. Hatte ich doch vor der Reise grosse Bedenken gehabt. Eine solche Rücksichtsnahme hätte ich nie erwartet. Kein einziges mal wurde ich knapp überholt oder sonst irgendwie bedrängt. Das hat sich dann schlagartig beim Grenzübertritt nach Frankreich geändert. Nervöses Gehupe und extrem nahes Überholen hätten in Frankreich zu meinem Alltag gehört wenn da nicht das gut ausgebaute Velowegnetz gewesen wäre, so das ich selten mit den Autofahrern in Berührung gekommen bin. Das ich in Spanien häufiger auf leicht befahrenen Strassen unterwegs war, war dank dem grossen Respekt der mir entgegengebracht wurde auch kein Problem.Ein paar mal waren es stark befahrene Strassen. Das war zwar nicht schön aber auch nicht gefährlich.

Der Übernachtungsrytmus, 2 x Wildcampieren und dann wieder ein Hotel oder eine Warmshowerübernachtung, hat sich gut bewhärt. In Spanien war das mit dem Essen ideal. Dank den Tappas die man jederzeit bekommt, musste ich mich an keine Essenszeiten halten und konnte ich jederzeit einen kleinen Happen zu mir nehmen. Und der Happen war meist auch sehr gut. In Frankreich wars dann eher Picknick. Denn ein Grosses Essen am Mittag wäre mir zuviel gewesen und für den Znacht beim Wildcampieren hats kein Restaurant. Dafür habe ich das Essen in Avignon und bei meinen Warmshowergastgebern dann umso mehr genossen. Es ist so auch eine sehr günstige Reise geworden. Ich habe im Durchschnitt ca. 22€ pro Tag gebraucht. (Inkl. Diebstahl in Barcelona und allen Übernachtungen, exkl. Flug nach Malaga und Rückreise ab Lyon.)

So verabschiede ich mich von euch und hoffe, dass Ihr auf meiner nächsten Reise auch wieder dabei seid.

Lyon

18.4.
Von Sue und John werde ich sehr herzlich empfangen und sie befragen mich über den weiteren Verlauf meiner San Francisco – New York Reise und natürlich erzähle ich ihnen auch von meiner Anreise von Malaga. Zusammen machen wir einen Spaziergang. In Lyon hat es sehr viele Parks und Wandmalereien. Da hat man wirklich das Gefühl man kommt auf einige Häuser zu und erst beim näherkommen merkt man das es nur Malerei auf einer flachen Wand ist.
In einer der vielen Bars geniessen wir noch ein Bier bevor ich mich daran mache meine Rückreise mit dem Zug vorzubereiten

Abbruch

18.4
Ein Monat ist um und es ist das Ende meiner Reise. Schon die letzten Tage habe ich den Eindruck gehabt, das es sich beim Lenken etwas seltsam anfühlt. Aber heute hat sich das sehr verstärkt und als ich das etwas genauer angeschaut habe musste ich feststellen, das der Lenker in geradeausstellung richtig einrastet. Nicht angenehm zum fahren. Ich schiebe nein Rad noch zu Sue und John. Auseinandernehmen des Steuersatzes ist schnell gemacht und man sieht auch bald, der untete Lagersitz ist gebrochen. Ein Steuersatz aufzutreinben das isr noch einfach. Aber diesen Auszuwechseln ohne Spezielwerkzeug ist nicht so einfach und die Veloläden sind ab morgen geschlossen. Zuhause habe ich sicher noch 70 solcher Steuerlage. Und das entsprechende Werkzeug. Ich beschliesse meine Veloreise hier ab- unterzubrechen und morgen mit dem Zug nach hause zu reisen.

Mir meinen Berichten geht es aber doch noch etwas weiter.

Vienne

17.4.
Wieder verbringe ich einen gemütlichen Abend mit meinen Warmshowergastgeber. Diesmal sind es Charlotte, Alexi und David, die da in Vienne in einer Wohngemeinschaft zusammen leben. Charlotte ist vor allem die Radfahrerin. Die Via Rohna, die ich fahre, hat sie schon mit Freundin, Tandem, Anhänger und Hund gemacht. Das soll dann mit ihrem schweren Gepäck eine ziemliche Hersusforderung gewesen sein. Auch hier kriege ich ein feines Bio-Vegi-Znacht, wie bei allen Gastgebern in Frankreich. Übrigens waren auch alles Wohngemeinschaften.
Der Morgen zeigt sich wieder in schönstem Sonnenschein. Zeit zum Ausschlafen hätte ich genug, doch um 7 bin ich wach. Noch ein Tee und dann breche ich auf. Bis Lyon sind es 35 km und ich habe mich bei John und Sue auf den frühen Nachmittag angemeldet.
Zuvor aber noch die grosse Überraschung. Um mir den Weg zu versüssen hat Nathalie mir eine Bäckerei mit meinem lieblings Zmorge auf den Weg gestellt und soe sogar noch in den Farben meines Velos geschmückt. Wenn das nicht wahre Liebe ist. Und ich nehme mir am Ufer der Rohne genügend Zeit diesen Zmorge zu geniessen.
Wie geschrieben erwarten mich Sue und John in Lyon. Aber wet ist das? Da müsstet ihr schon lange und ganz aufmerksame Leser meines Blogs sein um das zu wissen. Vor etwas mehr als einem Jahr, in Sacramento (Kalifornien) waren sie meine Warmshowergastgeber und wollten mich eigentlich gar nicht gehen lassen, denn der nächste Pass zum Lake Thao war verschneit. Uch bin dann doch gegangen, der Pass war wirklich verschneit und ich bin doch drüber gekommen. http://reisefoto.ch/2018/03/24/sacramento/
Und eben diese Beiden haben auch ein Haus in Lyon und sind im Moment hier und ich kann sie besuchen, worauf ich mich besonders freue.

Valance

15.4.
Vermutlich das letzte mal dass ich morgens Richtung Sonne starte. Bald dreht mein Weg nach Norden.
Das 3 Gangmenu von gestern hat mich gestärkt und jetzt fahre ich auf kleinen Strassen und Velowegen, der Rohne entlang. Ich habe mich bei einigen Warmshowers in Valance angemeldet aber erst später realisiert dass das 150 km sind. Doch etwas viel. Denn der Rückenwind bleibt aus. Fast hoffe ich dass ich Absagen erhalte.
Die Strecke ist einfach. Alles ausgeschildert und nur selten, kurz über eine Brücke, mit viel Verkehr.
Nachmittag um 14h bekomme ich eine positive Antwort von einem Warmshowergastgeber. Das Motiviert. Plötzlich fahre ich deutlich schneller. Und bald darauf setzt auch der Rückenwind ein. Nicht stark aber spührbar. Aber es ist immer noch ein weiter Weg. Je mehr ich denke ‚ist doch zuviel, schlafe besser schon vorher‘ desto schneller fahre ich. Punkt 19h bin ich im Zentrum von Valance. Aber bis zu meine Unterkunft sind es immer noch 9 km.
Una und Paul wohnen etwas ausserhalb in einem Bauernhof. Eigentlich zusammen mit noch einem Paar, die sind aber nicht da. 161 km sind es dann schlussendlich. Ein feines Zmacht. Ein Getreide – Gemüse – Linsenauflauf. Ich lasse mir noch die Toilette erklähren. Es ist ein Trocken-WC, nein das geht wirklich nicht, eine Trocken-Toilette draussen. Aber eine gute Sache. Stinkt nicht und statt spühlen einfach etwas Holzspähne drüber streuen.
Es ist bedeckt und tropft immer wieder. So zeigt sich der Morgen und auch der Rest des Tages. Die Strecke wie gestern. 95 km habe ich vor. Ich komme viel zu schnell vorwerts. Um 15h bin ich schon 12 km vor dem Tagesziehl. Also setze ich mich in eine Bar und schreibe euch.
Um 18.30 werde ich in Vienne von menem Warmshowergastgeber erwartet.

Der Anfang vom Ende

14.4.
Nicht mehr ganz so genial wie gestern aber auch sehr gut. Aber wie sagt man so schön, wenn man mal vom Besten genossen hat ist das gute nicht mehr gut genug. Jedenfalls bin ich gut nach Avignon gekommen und werde hier ein festliches Essen geniessen, mit ei em grossen stüch Fleisch. Das habe ich schon lange nicht mehr gehabt.
Übrigens bin ich heute auf das Hinweisschild des Eurovelo 17 gestossen. Der führt mich bis nach Genf in die Schweiz. Das ist doch irgendwie schon der Anfang vom Ende.
Eigentlich hatte ich im Sinn einen Tag in Avignon zu bleiben. Aber für morgen ist Südwind angesagt und den muss ich doch ausnutzen. Ausserdem soll das Wetter ab Dienstag wieder schlechter werden und so beschlimese ich doch schon morgen Weiterzufahren.
Etwas zu kämpfen habe ich mit der Energie – nicht mit meiner sondern mit der des Telefons. Mein Ersatztelefon hat zum einen einen kleineren Akku und verbraucht mehr Energie. So kann ich zwar nachladen mit einer Powerbank aber die ist viel schneller leer. Hatte ich mit dem 1. Telefon genügend Energie für 4

Tage, ist mit dem Ersatz die Energie wchon nach 2 Tagen weg. Gut dass ich noch mit der Uhr navigieren kann, die hält 2 Tage und ist schnell nachgeladen.