Morgennebel

Ich fahre ins Zentrum von Springfield aber ausser dem Denkmal von  Lincoln, er soll hier aufgewachsen sein,  gibt’s nicht viel zu sehen. Zurück im Stadtpark zieht ein Gewitter auf. Zum Glück haben wir unsere Zelte noch nicht aufgebaut. Das 2. Gewitter ist dann mitten in der Nacht.
Am Morgen ist es Neblig aber bis wir zusammengepackt haben drückt die Sonne schon durch. Ich fahre vor allem auf den Hügelzügen und bin deshalb immer in der Sonne. Es ist wunderschön auf die Bodennebel zu schauen.
Mit der Velokette stimmt aber etwas nicht. Beim Drehen hängt sie immer wieder durch und spannt sich nach jeweils 2 Umdrehungen wieder. Dann sehe ich das Problem. Ein Kettenglied hat sich gelöst. Ganz sorgfältig fahre ich weiter. Ich möchte reparieren wenn ich auch die Gelegenheit zum Händewaschen habe. Im nächsten Dorf hat’s einen Mechaniker. Dort mache ich mich ans reparieren. Schnell erledigt. Doch etwas stimmt nicht. Wenn ich vorwärts drehe wirkt der Leerlauf. Nochmals auseinander nehmen, zusammensetzen, Händewaschen beim Mechaniker und weiterfahren. Es sieht komisch aus, die Kette ist verdreht. Fahren kann ich aber das gehört auch repariert.
Auf meiner heutigen Fährt komme ich ab von der TransAm Route. Eine Brücke ist gesperrt und so fahre ich auf anderen aber nicht weniger schönen Strecke. In Berea treffe ich wieder auf die TransAm und auf John. Wir sind heute wieder getrennt gefahren.
Unser Motel ist im Internet für 52 $ ausgeschrieben. Doch beim einchecken meint der Hotelboss, nein das stimmt nicht für Biker, die Zahlen 39$. Als mich der Boss reparieren sieht bringt er 2 Biere. Das gibt doch Durst. Auch sonst hilft er den Velofahrern wo er kann. Da hat John eine gute Hotelwahl getroffen.

2 Gedanken zu „Morgennebel

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