Das Dachzelt

Bis kurz vor Trondheim fahren wir, mit kleinen Abweichungen dieselbe Strecke wie beim Hochfahren, erleben sie jedoch wegen des schönen Wetters föllig anders. Hier waren die 2 Tage wo es bewölkt war.
Am Polarkreis machen wir eine Wanderung über die Hochebene. Es kommt uns vor als währen wir auf 2000 Meter, dabei sind es nur knapp über 600. Bis zur Krete am Horizont will ich gehen um ins nächste Tal zu schauen, aber da geht es weiter aufwärts zur nächsten Krete. Etwas traurig sind wir, dass wir hier den hohen Norden verlassen müssen.
Als wir an der Ladestation in Mosjoen, den Ort, der, gemäss Reiseführer, seine Schönen erst auf den 2. Blick preisgibt, nochmals besuchen, finden wir den Reiz der Stadt immer noch nicht. Ausser ein paar aufgehängten Regenschirmen hat die Stadt nichts zu bieten.
Dafür freuen wir uns immer mehr auf unser Dachzelt. Es ist perfekt. Schnell aufgestellt und mit seinen 5 Fenstern gibt es ein angenehmes offenes Gefühl. Das 5. Fenster im Dach um Nachts die Sterne zu betrachten, können wir, mangels Nacht, noch nicht richtig ausnützen. Je nach Wind bleiben mehr oder weniger Fenster offen. Mit Moskitonetzen sind sie natürlich alle geschützt. Die Matratze könnte etwas weicher sein. Da merkt man das Alter. Die grosse Decke und die Kopfkissen bleiben tagsüber oben liegen. So sind wir schnell wieder fahrbereit. In 10 Minuten ist alles verpackt und vor Dreck geschützt  und da kommen wir zum Nachteil. Um den Energieverbrauch gering zu halten haben wir das Zelt möglichst weit hinten montiert. Wenn wir jetzt mit offenem Dach fahren klatschen die Mücken an die Front des Zeltes und fallen uns auf den Kopf. Auch ist der Lärm heftig. So öffnen wir selten das Dach. Wenn wir mal in Gebieten wos richtig warm ist unterwegs sind müssen wir uns das anders überlegen.

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