Vorbereitungen

Im Grossen und Ganzen nehme ich in etwa dasselbe Material mit wie auf meinen beiden letzten Velotouren und möchte auch wieder nicht schwerer wie 14 kg werden wovon 2 kg für die Fotoausrüstung reserviert sind und auch die Gepäcktaschen selbst sind ca 2 kg. Aber einige Änderungen gibt es doch.

Campingmaterial: Neu kommt eventuell ein neues Zelt. Das Fly Creek HV 1 Carbon von Big Agnes ist vor allem leicht. 453 Gramm für ein Zelt wo ich doch gut drinn Platz habe, ich aufrecht sitzen kann und auch das Gepäck im trockenen bleibt. Auch steht es ohne Heringe, zwar nicht perfekt aber zur Not gehts. Das Problem dabei: Es ist noch nicht lieferbar. Mitte März sollte ich es bekommen aber der 16. ist die letzte Möglichkeit es Abzuholen. Ich werde also auch noch mit meinem alten Zelt im Gepäck nach Zürich reisen und es dann eventuell wieder zurückschicken.

Meine Nikon 1 ist mit ja am Ende der letzten Reise in New York abhanden gekommen. Das Kamerasystem wurde von Nikon nicht mehr weiterentwickelt und ich wollte mir nicht eine alte Kamera nachkaufen. So bin ich auf Sony umgestiegen. Die A6000 ist eine Spiegellose Systemkamera mit APS-C Sensor und 24.2 MP. Das sollte eigentlich qualitativ besser sein als der wesentlich kleinere Sensor der Nikon und mit den Festbrennweiten 16,  24 und 45mm sowie einem Zoom 77-315mm (alles auf Kleinbild umgerechnet) habe ich auch eine bessere Objektivqualität und bin nur wenig schwerer wie mit der Nikon. Dafür erspare ich mir die Zweitkamera. Ich hatte ja noch eine robuste Kompaktkamera immer griffbereit in der Hosentasche. Die neuen Handykameras sind in der Zwischenzeit so gut dass ich ohne die Kompakte auskomme. Das Handy ist ein Huawei Mate 20 pro. es hat eine Weitwinkel, eine Normal und eine Telekamera verbaut.
Ganz neu nehme ich noch eine kleine 360 Grad Kamera, eine Garmin 360 virb, mit. Eher für Videos gedacht, nimmt sie alles auf was rund um mich herum geschiet und am Abend kann ich dann am Handy Regie führen und die gewollten Ausschnitte wählen.
Ob ich die Sonnenzellen zum Nachladen mitnehme weiss ich noch nicht, Auf meinen beiden letzten Reisen waren sie jeweils in der Hälfte defekt. Haben aber am Anfang sehr gut gearbeitet. Diese Reise ist kürzer. – Mal sehen was mir dazu einfällt.

Über den letzten Blogeintrag habe ich Romy und Paul gefunden, die die ganze Spanische Mittelmeerküste, und dann noch weiter bis Griechenland, mit dem Velo vor 9 Jahren gemacht haben. Bei ihnen war ich zu Besuch und sie konnten mir, neben einem köstlichen Zmittag, viele Tipps für die Strecke geben. Die Küste scheint also doch gut zu machen zu sein und sie konnten mir die Angst vor zu viel Verkehr der Küste entlang nehmen. Meistens hat es kleinere Ausweichstrassen und in den letzten 9 Jahren ist das mit den Velowegen sicher noch einiges besser geworden.

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