Die Zeichen des älter werdens

28.3.
Der velofahrende Chilene aus meinem Hostel in Malaga, der deutsche Radfahrer, den ich am Anfang meiner Reise getroffen habe und auch mein Warmshowergastgeber, bei allen habe ich es gesehen, den Neid in ihrem Ausdruck, so möchte ich auch sein wenn ich alt bin. Ich kenne das, denn ich habe das auch schon häufig gedacht, bei Begegnungen mit Älteren. Ich bin Stolz darauf jetzt der Bewunderte zu sein.
Zwar gibt es auch die anderen Zeichen, die sich beim Bergauffahren bemerkbar machen, aber ich kann euch versichern, das Velo schieben ist auch was schönes und ich habe nicht mehr das Gefühl es sei ein Zeichen von Schwäche.
Aber zurück zu meiner Reise. Alicante gefällt mir sehr gut und ein Tag Velooasuse kann auch nichts schaden und so beschliesse ich einen Tag hier zu bleiben. Nach einem Besuch auf dem Markt am nächsten Morgen ist eine geführte Besichtigung zu Fuss angesagt. Maria erzählt uns von den Problemen einer Ortschaft, die kein Wasser hatte und demzufolge auch nichts zu Essen, dafür einen natürlichen Hafen und so wenig Gezeiten, dass die für Höhe über Meer  Alicante für ganz Europa die Referenz ist. Als Franco die Grenzen Spaniens für andere wieder öffnete war Alicante der einzige Ort in Spanien wo ausländische Frauen im Bikini durften, was extrem zur Entwicklung der Region beigetragen hat.
Nach der Führung habe ich mit Rainer zum Znacht abgemacht. In der Zwischenzeit Suche ich nach einer Schraube um die Klickplatte meiner Veloschuhe wider anzuschauen, die ich gestern verloren habe und flicke die Tasche meiner Velohose. Und als Stärkung davor esse ich in Tapas Form Schweinsöhrchen.

6 Gedanken zu „Die Zeichen des älter werdens

  1. An Alicante kann ich mich nur sehr schwach erinnern. Es war in den 00 Jahren als wir mit dem ASA Ferien in Spanien machten. Natürlich mit einem Ausflug zu Observatorium in Calar Alto. Die Jahreszeit hat Du ja richtig gewählt im Sommer ist es Unmenschlich Heiß,

  2. Du hast es gut und trocken, wir wünschen Dir das dies so bleibt beim Schweinsöhrchen kauen… und auch noch etwas länger. Den hier auf der Insel „sind leichte Gewitter“ angesagt. Die untere Stadt von Funchal kann in den Strassen schwimmen… erzählt der Madeira Blog. Hier läuft es in Strömen vorbei.
    Wir sind gar nicht dahin, sondern den Berg hoch. Da war es nicht besser, deswegen zurück und kochen… altersgerecht, so wie Du das schreibst. Sprich…genussvoll.

    Gute Reise weiterhin, knitterfrei und mit viel Energie. das wünschen wir Dir!

    Petra und Josef

  3. Hallo Jean-Pierre,

    sorry melde mich erst jetzt. War gleich wieder in der Arbeit gefangen. Hoffe alles laeuft, aber wie ich sehe kommst Du ja gut voran. Es war ein sehr interessanter Abend mit Dir in Alicante, das Essen war ausgezeichnet und hat einfach Spass gemacht. Es war super interessant, was Du alles zu erzaehlen hattest. Respekt und schonmal alles Gute fuer den Trip entlang der Donau. Irgendwie raff ich es nicht, hier Bilder hochzuladen, drum schick ich sie dann per mail.

    Viel Spass weiterhin & gutes Gelingen.

    Gruessle Rainer

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