Schluss und Fazit

Vor einer Woche bin ich dann noch mit Nathalie nach Lyon gefahren. John und Sue haben uns nochmals aufgenommen und wir haben nochmals ein schönes Wochenende verbracht. Mit dem Velo, hinten im Auto, sind wir zurückgekehrt. In der Zwischenzeit ist mein Liegerad auch schon wieder repariert und einsatzbereit.

Ich habe beschlossen den fehlenden Teil dieser Velotour nachzuholen. Das dürfte aber noch eine weile dauern, denn dieses Jahr sind noch 2 x Ferien mit Nathalie angesagt und auch mein Umzug steht an. Also werde ich eher nächstes Jahr mich auf den Weg machen. Den Weg runter nach Lyon werde ich auf dem Weg machen den ich für den Rückweg vorgesehen habe und dann den Rückweg eher über Frankreich. Wer sich für den Newsletter eingeschrieben hat, der wird auch davon erfahren, wann ich losfahre.

Mit meiner Velotour war ich allgemein sehr zufrieden, wenn man von den schlechten Erfahrungen in Barcelona absieht. Am meisten haben mich die spanischen Autofahrer überrascht. Hatte ich doch vor der Reise grosse Bedenken gehabt. Eine solche Rücksichtsnahme hätte ich nie erwartet. Kein einziges mal wurde ich knapp überholt oder sonst irgendwie bedrängt. Das hat sich dann schlagartig beim Grenzübertritt nach Frankreich geändert. Nervöses Gehupe und extrem nahes Überholen hätten in Frankreich zu meinem Alltag gehört wenn da nicht das gut ausgebaute Velowegnetz gewesen wäre, so das ich selten mit den Autofahrern in Berührung gekommen bin. Das ich in Spanien häufiger auf leicht befahrenen Strassen unterwegs war, war dank dem grossen Respekt der mir entgegengebracht wurde auch kein Problem.Ein paar mal waren es stark befahrene Strassen. Das war zwar nicht schön aber auch nicht gefährlich.

Der Übernachtungsrytmus, 2 x Wildcampieren und dann wieder ein Hotel oder eine Warmshowerübernachtung, hat sich gut bewhärt. In Spanien war das mit dem Essen ideal. Dank den Tappas die man jederzeit bekommt, musste ich mich an keine Essenszeiten halten und konnte ich jederzeit einen kleinen Happen zu mir nehmen. Und der Happen war meist auch sehr gut. In Frankreich wars dann eher Picknick. Denn ein Grosses Essen am Mittag wäre mir zuviel gewesen und für den Znacht beim Wildcampieren hats kein Restaurant. Dafür habe ich das Essen in Avignon und bei meinen Warmshowergastgebern dann umso mehr genossen. Es ist so auch eine sehr günstige Reise geworden. Ich habe im Durchschnitt ca. 22€ pro Tag gebraucht. (Inkl. Diebstahl in Barcelona und allen Übernachtungen, exkl. Flug nach Malaga und Rückreise ab Lyon.)

So verabschiede ich mich von euch und hoffe, dass Ihr auf meiner nächsten Reise auch wieder dabei seid.

4 Gedanken zu „Schluss und Fazit

  1. Danke Jean-Pierre für deine spannenden Berichte dieser Reise und die schönen Bilder!
    Herzliche Grüsse, Albert

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