Kategorie-Archiv: francais/deutsch

Richtig losfahren

20.03
Das Packen am Morgen hat etwas länger gedauert. Es ist noch nicht ganz klar was wohin kommt. Aber Punkt Acht bin ich auf den Rädern. Durch den mogentlichen Verkehr bis zum Meer und dann auf der Meerespromenade Richtung Osten. Nach 6 km komme ich nach El Palo. Vor 40 Jahren war ich hier 3 Monate um Spanisch zu lernen. Ich habe diese Zeit in bester Erinnerung. Viele Freunde, Partys, am Wochen de Ausflüge mit dem Motorrad und zwischendurch etwas lernen. Nach den 3 Monaten konnte ich mich sehr gut auf Spanisch verständigen. Leider ist davon nach 40 Jahren nicht mehr viel übriggeblieben. Ich hoffe das kommt wieder mit der Zeit. Die Strandpromenade hat sich überhaupt nicht verändert. Dieselben alten Häuser, dieselben Restaurants. Ich glaube sogar ich kann mich noch an einige Namen meiner Lieblingskneipen erinnern.
Weiter gehts dem Meer entlang. Die ersten 20 km hats alles Velowege. Dann gehts zum Teil auf die Hauptstrasse, aber der Verkehr ist mässig. Nur um die Dörfer hats etwas mehr. Aber mit schnellem vorwerts kommen klappts nicht. Der Wind kommt von Osten und das ist meine Richtung. Nach Nerja die erste Steigung hoch bis Maro und da habe ich mir ein Mittagessen verdient.
Ich habe im Sinn noch etwa 20-30 km zu fahren und dann einen schönen Platz für meine erste Nacht im freien zu finden. Mal schauen obs klappt.

Malaga

Der Flug verläuft problemlos. Auch mein Velo kann ich in Empfang nehmen und es ist beinahe alles IO. Ein kleines Teil am Ausfallende, das verhindert dass der Unwerfer zuweit nach vornekommt  ist abgebrochen. Ich binde den Unwerfer mit einem Kabelbinder nach hinten. Ich hoffe das hält bis nach hause.

Mein Hostel in Malaga ist sehr angenehm. Bunt, verwinkelt und es hat eine wunderbare Dachterasse.  Dort treffen sich die Reisenden aus allen Erteilen zum Erfahrungsaustausch. Ich unterhalte mich mit einem Chilenen der auch mit dem Velo unterwegs ist  Es ist seine erste Velotour und er will gleich ein paar Jahre unterwegs sein. Wegen den vielen Tapas fällt der Znacht aus. Ich bin auch zu müde um nochmals auszugehen.

Heute Dienstag schaue ich mir die Stadt an. Das Zentrum der Altstadt kommt mir wesentlich grösser vor als ich es in Erinnerung hatte. Aber das ist schon fast 40 Jahre her. Es ist eine schöne Altstadt, natürlich sehr touristisch aber so gross, dass man auch ruhigere Gassen findet. Zwischen Altstadt und Meer liegt ein grosser Park mit Palmen aller Art. Es sieht mehr wie in einem botanischen Garten aus. Die Strandpromenade ist dann wieder modern gestaltet.

Nach einem 3 Gang Menü (Paella als Vorspeise, Tintenfisch und Flan) für 8.70 inkl. Getränk erklimme ich Alcazaba und den Gibralfaro eine befestigte Anlage auf dem Hügel am Rande des Zentrums. Die Bilder sagen wohl mehr als wenn ich das beschreiben wollte.

Zurück in meinem Hostel auf der Dachterasse schreibe ich diesen Bericht und hoffe auf ein gutes Nachtessen nachher

Vorbereitungen

Im Grossen und Ganzen nehme ich in etwa dasselbe Material mit wie auf meinen beiden letzten Velotouren und möchte auch wieder nicht schwerer wie 14 kg werden wovon 2 kg für die Fotoausrüstung reserviert sind und auch die Gepäcktaschen selbst sind ca 2 kg. Aber einige Änderungen gibt es doch.

Campingmaterial: Neu kommt eventuell ein neues Zelt. Das Fly Creek HV 1 Carbon von Big Agnes ist vor allem leicht. 453 Gramm für ein Zelt wo ich doch gut drinn Platz habe, ich aufrecht sitzen kann und auch das Gepäck im trockenen bleibt. Auch steht es ohne Heringe, zwar nicht perfekt aber zur Not gehts. Das Problem dabei: Es ist noch nicht lieferbar. Mitte März sollte ich es bekommen aber der 16. ist die letzte Möglichkeit es Abzuholen. Ich werde also auch noch mit meinem alten Zelt im Gepäck nach Zürich reisen und es dann eventuell wieder zurückschicken.

Meine Nikon 1 ist mit ja am Ende der letzten Reise in New York abhanden gekommen. Das Kamerasystem wurde von Nikon nicht mehr weiterentwickelt und ich wollte mir nicht eine alte Kamera nachkaufen. So bin ich auf Sony umgestiegen. Die A6000 ist eine Spiegellose Systemkamera mit APS-C Sensor und 24.2 MP. Das sollte eigentlich qualitativ besser sein als der wesentlich kleinere Sensor der Nikon und mit den Festbrennweiten 16,  24 und 45mm sowie einem Zoom 77-315mm (alles auf Kleinbild umgerechnet) habe ich auch eine bessere Objektivqualität und bin nur wenig schwerer wie mit der Nikon. Dafür erspare ich mir die Zweitkamera. Ich hatte ja noch eine robuste Kompaktkamera immer griffbereit in der Hosentasche. Die neuen Handykameras sind in der Zwischenzeit so gut dass ich ohne die Kompakte auskomme. Das Handy ist ein Huawei Mate 20 pro. es hat eine Weitwinkel, eine Normal und eine Telekamera verbaut.
Ganz neu nehme ich noch eine kleine 360 Grad Kamera, eine Garmin 360 virb, mit. Eher für Videos gedacht, nimmt sie alles auf was rund um mich herum geschiet und am Abend kann ich dann am Handy Regie führen und die gewollten Ausschnitte wählen.
Ob ich die Sonnenzellen zum Nachladen mitnehme weiss ich noch nicht, Auf meinen beiden letzten Reisen waren sie jeweils in der Hälfte defekt. Haben aber am Anfang sehr gut gearbeitet. Diese Reise ist kürzer. – Mal sehen was mir dazu einfällt.

Über den letzten Blogeintrag habe ich Romy und Paul gefunden, die die ganze Spanische Mittelmeerküste, und dann noch weiter bis Griechenland, mit dem Velo vor 9 Jahren gemacht haben. Bei ihnen war ich zu Besuch und sie konnten mir, neben einem köstlichen Zmittag, viele Tipps für die Strecke geben. Die Küste scheint also doch gut zu machen zu sein und sie konnten mir die Angst vor zu viel Verkehr der Küste entlang nehmen. Meistens hat es kleinere Ausweichstrassen und in den letzten 9 Jahren ist das mit den Velowegen sicher noch einiges besser geworden.

Velotour Spanien

Meine letzte Velotour Der Highway 50 von San Francisco nach New York könnt ihr nun als pdf herunterladen. http://www.safrad.ch/hw50/pdf/hw50

In Malaga solls dieses Jahr am 18.3. losgehen. Im Sinn habe ich in Spanien der Küste entlang nach norden zu fahren. Im Südfrankreich gehts dann der Rohne entlang bis zum Genfersee. Das sind 2 Eurovelowege, Zuerst der EV 08 und dann ab Montpellier der EV 17 bis Genf. Ab dem Genfersee kann ich dann entweder auf der Jura-Route (Nr.7) oder auf der Mittellandroute (Nr. 5) nach hause Fahren. Die ganze Strecke ist 2150 km lang und 15000 Höhenmeter sind zu bewältigen. 6 Wochen will ich mir dafür Zeit nehmen. Ich rechne dafür mit 6 Wochen, wobei ich ja keinen Rückflug habe und es desshalb unwichtig ist ob ich 1-2 Wochen früher oder später zuhause ankomme.

Vor allem in Spanien habe ich etwas Zweifel ob die Strecke am Meer entlang gut mit dem Velo zu fahren ist. Ich habe die Strecke mal mit dem Töff gefahren, aber das ist schon über 30 Jahre her. Wenns der Küste entlang nicht gut ist, gents ins Landesinnere und da sind dann schnell mal viele Höhenmeter die dazukommen. Aber, das weiss ich von früheren Reisen, wunderschöne Strecken. Falls jemand von euch Lesern da Erfahrungen hat, bin ich interessiert. Aber schlussendlich wird es sich auf der Reise Zeigen.

Übernachten werde ich wieder im Zelt, bei Privatpersonen (warmshower.org) und auch mal im Hotels. Vor allem bei den Warmshowerübernachtungen bekommt man ja auch immer gute Tipps für die Weiterreise. In den USA habe ich ja mit Warmshowerübernachtungen sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich bin gespannt wie das in Spanien und Frankreich sein wird.

 

Bilder aus früheren Spanienreisen

Tesla und Dachzelt in Norwegen

Meine Erfahrungen mit Tesla und in Norwegen

Verbrauch
Zu berücksichtigen ist, dass ich ein Dachzelt dabei gehabt habe. Frontfläche: 120 * 35 cm
Verbrauch über alles 184 w/h pro km
In Deutschland: 204 w/h pro km alles Autobahn
Hinter einem Bus mit 105 km/h pro 100m – 165w/h pro km
Gleichmäßig  mit 110 km/h 220 w/h pro km
Bei höheren Geschwindigkeiten steigt der Verbrauch dann massiv an.
In Norwegen
Keine Autobahn, Geschwindigkeit ist meist auf 80 km/h beschränkt.
172 w/h pro km.

Das Dachzelt habe ich möglichst weit hinten montiert damit der, von der Front nach oben geleitete Luftstrom die Luft möglichst über das Dachzelt leitet.

Laden Nordkapp

Ganz im Norden hat’s keine SC mehr.
Allerdings 2 DC
Der eine, in Kvalsund gehört zum Hotel Skaidi
Lädt mit 22 kW (100 km/h.

Der Andere in Olderfiord (Hotel und Camping Olderfiord) ist sehr langsam. Am einen Anschluss gibt’s 37 km/h beim anderen nur 27 km/h. Das ist also nur etwas zum Übernachten. Im Auto bezahlt man nur den Parkplatz  160 Nok.

Kosten in Norwegen für den Tesla

Wenn man mit dem Tesla ans Nordkap fährt bezahlt man keinen Eintritt. Ansonsten 180 Nok (18 Euro) pro Person.

Fähren: Unterschiedlich aber wesentlich billiger wie mit dem Verbrenner. 30- 70% Rabatt

Strassengebühren: Ich bin ohne vorher etwas abzuklären nach Norwegen gefahren. Unterwegs wird man mir Kameras erfasst die überall entlang der Strassen aufgestellt sind. Von anderen habe ich erfahren dass ich da als E-Autofahrer nie eine Rechnung bekommen werde.Unter anderen hat mir das ein Model X Fahrer gesagt der schon zum 3. Mal ans Nordkapp gefahren ist. 4 Monate nach meiner Rückkehr habe ich dann doch eine Rechnung bekommen. 106.-sFr. Eine etwas komische Rechnung, Von Schweden verschickt, mit einer Adresse und Bankkonto in England. Auch meine Nachfrage beim norwegischen Konsulat hat man mir dann geschrieben, dass die Rechnung so in Ordnung sei und gewisse Städte in Norwegen jetzt auch von E- Fahrern gebühren verrechnen.

Sreiben des Konsulates:

Ich beziehe mich auf Ihre telefonische Anfrage und sende Ihnen die gewünschten Informationen zu:

https://www.norway.no/de/switzerland/dienstleistungen-info/oft-gestellte-fragen2/#Mautstellen

http://www.autopass.no/de/uber-autopass

http://www.autopass.no/de/uber-autopass/gebuhrenbefreiung

https://www.visitnorway.de/reiseplanung/mobilitat-vor-ort/auto/

In Norwegen ist in verschiedenen Städten die Maut für Elektroautos eingeführt worden.

Bitte wenden Sie sich direkt an Euro Parking Collection:  https://www.epcplc.com/

Ich habe dann die Rechnung so bezahlt.

Ende September war ich dann noch 2 Wochen in Frankreich und Spanien unterwegs

Meine Erfahrungen mit Dachzelt und Verbrauch waren in etwa dieselben wie in Norwegen. Ein Verbrauch weniger als 10% höher als ohne Dachzelt.

Der Lärm des Teslas erhört sich durch das Dachzelt allerdings wesentlich. Mit offenem Dach lässt sich schon mit 60 km/h keine angenehme Unterhaltung mehr führen. Dadurch dass ich das Dachzelt so weit hinten montiert habe, sin Mücken die an die Dachzeltfront klatschten, anschliesend direck ins Auto gefallen.
Dies sind 2 Gründe wieso ich mir das doch noch mal überlegen würde das Dachzelt weiter hinten zu montieren.

Noch was zur Dachlast: Mein Dachzelt ist ca. 60kg schwer. Dachlast gemäss Fz. Ausweis 50kg, gemäss Bedienungsanleitung 75kg.
Diverse Telefonaten mit Strassenverkehrsämtern, ASTRA, und TESLA  (Bei Tesla wollte man mich mit Ausreden und Unwahrheiten abspeisen) und ein halbes Jahr warten haben nichts gebracht. Ich habs dann mit der einfachsten Variante versucht und bin mit einem Foto von der entsprechenden Stelle in der Bedienungsanleitung aufs Strassenverkehrsamt gegangen und habe innert 2 Minuten einen neuen Ausweis mit 75kg Dachlast drinn gehabt.

 

Und plötzlich geht’s ganz schnell

Wir haben das Wattenmeer genossen. An Hamburg vorbei fahren wir bis zu einem Supercharcher in der Nähe von Lüneburg, wo wir schon auf dem Hinweg waren. Neben dem SC hat es hier einen riesigen Parkplatz wo man perfekt übernachten kann, wir sind nicht die einzigen, ein münchner Hofbräuhaus, ein Oldtimermuseum und einen SnowDome. Das ist eine 100 Meter breite und 300 Meter lange ansteigend Halle. Gekühlt und beschneit, damit man auch hier, im Flachland und bei über 30 Grad Hitze Schifahren kann. Selbstverständlich mit Schilift und Gondelbahn. Wir begnügen und mit dem WiFi, einem Weißbier und einer kurzen Abkühlung in der Spielhalle.
Und nochmals „eigentlich hatten wir vorgehabt“ ganz gemütlich in 4 Tagen durch Deutschland nach hause zu reisen. Etwas Wandern, eine Stadt besichtigen und essen gehen. Aber in Deutschland ist es noch wärmer als in der Schweiz und das Besichtigen von Städten bei 35 Grad macht keinen Spass. Und so beschissen wir, nach einem kurzen Abstecher  in den Harz Nationalpark, die Wärme zuhause zu genießen und fahren mit 2 kurzen Ladepausen direkt nach Hause. Morgens um 1h kommen wir nach 9261 km und einem Verbrauch von 184wh/km, In La Chaux-de-Fonds an.
Über unsere Erfahrungen mit dem Tesla und dem Dachzelt werde ich dann in einem weiteren Blogartikel berichten.

Büsum

Eigentlich hätten wir vorgehabt an der Dänischen Westküste Richtung Süden zu fahren aber die Ladestationen verhindern das. Da fühlen wir uns eingeschränkt. Nicht dass man nicht an die Westküste und zurück kommen würde, aber dieser entlang fahren geht nicht. So bleiben wir wie auf dem Hinweg im Osten. Aber trotz Picknick am Strand kommen wir schnell vorwärts und sind am späten Nachmittag schon wieder in Deutschland. Büsum ist unser Ziel. 3 Nächte bleiben wir, Kleider waschen, wandern im Wattenmeer, auswärts essen und shoppen in Läden wo man die Wahren auch bezahlen kann sind unsere Hauptbeschäftigung.

Südkapp

Die letzten Tage in Norwegen genießen wir im Süden. Persönlich finde ich es die schönste Region Norwegens. Nicht so gross und Endlos wie der Norden und nicht so spektakulär wie die mitte. Eher kleiner und dafür abwechslungsreicher. Kleine Seen, Felsen, Fjorde und Wiesen. Dazwischen Meerlandschaften mit kleinen Inseln und Landzungen. Es ist vielfach nur anhand der Karte möglich zu erkennen ob man einem See oder dem Meer entlang fährt. Auch die Ortschaften sind etwas reizvoller hier im Süden. Mit etwas Goodwill könnte man fast sagen sie haben etwas mediterranen Charakter.
So erreichen wir am Donnerstag das Südkapp, der südlichste Punkt Norwegens und von da sind es nur noch wenige km bis nach Kristiansand  wo wir die letzte Nacht in Norwegen nochmals auf dem Campingplatz verbringen.
Pünktlich um 8 Uhr morgens legt das Schiff mit uns an Bord vom Hafen ab. Diesmal ohne WiFi an Bord.
Ade Norwegen, es war eine schöne Zeit

Gairanger

Der Gairangerfjord ist eines der grossen Touristenziele in Norwegen. Und es ist auch beeindruckend wie sich das Meer über 150 km ins Land Hi eingefressen hat. Kein Wunder hat Slartibartfast, seines zeichens  planetenbauer(in „the hitchhikers guide throw the galaxy „http://en.wikipedia.org/wiki/Slartibartfast) einen Preis für die Konstruktion dieser Landschaft bekommen. Von weitem gesehen beeindruckend, wenn mann dann aber zum Ort Gairanger fährt sind die Touristenmassen beeindruckend. Neben den normalen Touristen sind 2 riesige Kreuzfahrtsschiffe angekommen und spucken ihren Inhalt aus. Unzählige Busse quälen sich die Serpentinen zur Aussichtsplatform hoch. Die Wagemutigen fahren selber mit gemieteten Elektrofahrzeugen. Dazwischen diejenigen mit den strammen Waden auf den Rennvelos und dann gibts noch diejenigen die es zu Fuss versuchen. Aber das schöne an den Touristengruppen ist, sie entfernen sich nicht weit von der Masse und so wird’s bald wieder ruhig. Wir genießen die Hochebene bei einem Picknick abseits des trubels. Nach einem weiteren laden am SC finden wir den perfekten Platz für die Nacht an einem Fluss. Im Schatten denn die Temperatur ist auf 29 Grad angestiegen.
Es geht immer mehr Richtung Süden, als wir wieder einen Platz zum schlafen suchen ist die Strasse schmal und es hat keine Picknickplätze. Also nehmen wir einen offiziellen Campingplatz. Es ist schon etwas komisch für einen kleinen nicht sehr schönen Platz zu bezahlen. Dafür geniessen wir die Duschen und das WiFi.
Wunderbare Landschaften zwischen grün romantisch und wild felsig. Ich weiss nicht wie zu beschreiben, es wiederholt sich und ist doch immer wieder neu. Jedenfalls geniessen wir auch die Region um Stavanger.

Das Dachzelt

Bis kurz vor Trondheim fahren wir, mit kleinen Abweichungen dieselbe Strecke wie beim Hochfahren, erleben sie jedoch wegen des schönen Wetters föllig anders. Hier waren die 2 Tage wo es bewölkt war.
Am Polarkreis machen wir eine Wanderung über die Hochebene. Es kommt uns vor als währen wir auf 2000 Meter, dabei sind es nur knapp über 600. Bis zur Krete am Horizont will ich gehen um ins nächste Tal zu schauen, aber da geht es weiter aufwärts zur nächsten Krete. Etwas traurig sind wir, dass wir hier den hohen Norden verlassen müssen.
Als wir an der Ladestation in Mosjoen, den Ort, der, gemäss Reiseführer, seine Schönen erst auf den 2. Blick preisgibt, nochmals besuchen, finden wir den Reiz der Stadt immer noch nicht. Ausser ein paar aufgehängten Regenschirmen hat die Stadt nichts zu bieten.
Dafür freuen wir uns immer mehr auf unser Dachzelt. Es ist perfekt. Schnell aufgestellt und mit seinen 5 Fenstern gibt es ein angenehmes offenes Gefühl. Das 5. Fenster im Dach um Nachts die Sterne zu betrachten, können wir, mangels Nacht, noch nicht richtig ausnützen. Je nach Wind bleiben mehr oder weniger Fenster offen. Mit Moskitonetzen sind sie natürlich alle geschützt. Die Matratze könnte etwas weicher sein. Da merkt man das Alter. Die grosse Decke und die Kopfkissen bleiben tagsüber oben liegen. So sind wir schnell wieder fahrbereit. In 10 Minuten ist alles verpackt und vor Dreck geschützt  und da kommen wir zum Nachteil. Um den Energieverbrauch gering zu halten haben wir das Zelt möglichst weit hinten montiert. Wenn wir jetzt mit offenem Dach fahren klatschen die Mücken an die Front des Zeltes und fallen uns auf den Kopf. Auch ist der Lärm heftig. So öffnen wir selten das Dach. Wenn wir mal in Gebieten wos richtig warm ist unterwegs sind müssen wir uns das anders überlegen.

Planänderung

Der Plan war zum Nordkapp und über Finnland, Schweden zurück. Wir haben unsere Planung geändert und wir werden wieder durch Norwegen zurückfahren. Die Gründe dafür sind:
1. Wir sind in der Zwischenzeit perfekt auf Norwegen eingestellt. Die Übernachtung entlang der Straße an einem schönen Ort, das Einkaufen alles funktioniert bestens und wir wollen das noch etwas länger geniessen.
2. Norwegen hat uns bis jetzt so gut gefallen und es gibt noch ausreichend andere Sachen hier zu sehen.
3. Die Ladestationen sind reichlich und gut verteilt.
Und so sind wir am Zurückfahren. Hier im Norden müssen wir noch dieselbe Strecke fahren, aber das hat auch seine Vorteile. Wir kennen schon das schöne Cafe und die guten Duschmöglichkeiten an den Supercharcher und auch die besten Übernachtungsplätze.
Tromsö haben wir auf dem Weg hoch verpasst. Das holen wir jetzt nach. Vor allem die Sicht von der Eiskathedrale auf der Nachbarinsel ist zauberhaft.
Das Wetter ist immer noch bestens. Bis jetzt war es nur 2 Tage bewölkt und an einem dieser Tage hat’s etwas geregnet, dass wir den Schirm sogar 5 Minuten brauchen konnten. Aber das ist schon eine Weile her und wir freuen uns wenn ein paar Wolken die Fotos interessanter machen.

CAP nord

Le dernier chargeur  Tesla étant placé dans un endroit peu attrayant,  nous avons décidé de  prendre le bus pour nous rendre au Cap nord,  afin de ne pas devoir passer une nouvelle  nuit à cet endroit  pour recharger  la voiture. Nous avons d’ailleurs  un peu hésité  à aller jusqu’au  Cap, car nous avions lu beaucoup de choses  négatives  dans nos guides,  du genre „tout ça pour ça ??? „. D’un autre côté, avoir fait toute la route pour rebrousser chemin  à 150 km du Cap…  Nous décidons  finalement  de monter dans le bus et heureusement !  La route qui mène au Cap est magnifique et le plateau du Cap est impressionnant…. Tellement  vaste…  De plus sa végétation – un peu de lichen sur de la roche – rend l’endroit  encore plus étrange.  Cerise sur le gâteau : un troupeau de Rennes paisent tranquillement à proximité. Par contre,  toujours pas de  mooses .  Mais je crois qu’ils préfèrent les forêts.  Heureusement  qu’au Shop,  ils ont un rayon tout plein de  petits trucs en forme de moose et ma collection se complète  à la vitesse grand V.
En quittant le  Cap,  nous commençons la route du retour. À ce sujet,  Nous avons changé  nos plans.  Nous pensions  rentrer par la Finlande,  mais finalement  nous allons redescendre  par la Norvège. Nous  aurons moins de problèmes pour trouver des chargeurs  Tesla, nous avons compris comment trouver ce dont nous avons besoin (magasins,  douches,  places de camping) Et surtout  plein de  gens nous ont dit que la Finlande était extrêmement  boring : des forêts interminables avec la route au milieu.

Nordkapp

Kurz haben wir es noch mit Autostopp versucht aber wenn nur ein Auto alle 15 Minuten kommt ist das schwierig und so steigen wir um 8.45 in den Bus. Einen Moment haben wir uns noch gefragt ob sich das lohnt nur um diesen Felsen im Meer zu sehen. Nach 10 Minuten ist es klar, es lohnt sich. Die Landschaft ist nochmals anders. Diesmal eher so wie wir uns das vorgestellt haben. Steine und Gras und dazwischen Seen Flüsse und Fjorde. Mal was anderes die Aussicht ohne Ablenkung durchs Fahren genießen zu können. Dafür gibt’s Bilder nur durchs Fenster und die Pausen nicht da wo wir wollen. Nach einem Buswechsel in Honigsvag geht’s richtig zum Nordkapp. Von weitem sieht man den Felsen mit den vielen Wohnmobilen drauf. Nach dem obbligaten Selfi mit der Weltkugel spazieren wir über die weite Ebene. In der Nähe grast eine Renntierherde. Fast zu schnell sind die 3 Stunden Aufenthalt um.
In Honingvag hält der Bus 20 Minuten. So habe ich jedenfalls den Busfahrer verstanden. Aber als ich vom Bankomaten zurückkomme ist kein Bus mehr da und mit ihm Frau und Gepäck. Im Kopf gehe ich die Möglichkeiten durch. Das Nathalie mit dem Busfahrer durchgebrannt ist schliesse ich aus, da währen die anderen Fahrgäste zu störend gewesen. Zurück zur Stasse und Autostopp? Jetzt hat’s sicher mehr Autos. Bevor ich handle frage ich einen anderen Busfahrer. Kein Problem, der macht nur eine kleine Runde und kommt dann wieder. Beruhigt setze ich mich und warte. Und tatsächlich nach 5 Minuten kommt alles wieder,  Frau, Gepäck und Bus.

Fast am Nordkap

Wälder und S’en wechseln sich ab. Dazwischen kleine Ortschaften. Beim letzten, nördlichsten Supercharcher finden wir ein wirklich gemütliches Cafe mit Dachterrasse von wo man eine schöne Aussicht auf den Fjord hat. Hier laden wir nochmals ganz voll. Das genügt zwar knapp bis zum Nordkap aber nicht mehr zurück. Aber es gibt noch Destinations Charcher,  langsamere Ladestationen und so einen hat es 130 km vor dem Nordkap. Den Steuern wir an. Die Landschaft wird karger.  Auf Meereshöhe gibt’s zwar noch Bäume, vor allem Birken,  aber schon ab 200 Meter sind nur noch Gräser und Steine zu sehen.
Dann kommen wir bei Olderfjord zum besagten Destinations Charcher. Der Camping sieht eher nach einer Baustelle aus und wir müssen zum Laden auf dem Busparkplatz bleiben. Denn hier dauert das laden. 10 Stunden zeigt der Tesla an. Zum Nordkap und zurück sinds dann noch 270 km wenn ich das nochmals aufladen will bedeutet das noch eine Nacht hier und dazu haben keine Lust. Nathalie hat die geniale Idee den Bus zu nehmen. Vor 9h hier los und zurück sind wir am späten Nachmittag und unser Tesla ist voll geladen. So machen wir es.

E 6

La E6 traverse la Norvège du sud au nord. Si au sud,  il y a de nombreuses autres  routes,  plus on remonte au nord,  plus la E6 devient LA route.  Bientôt  notre seul challenge,  après une pause,  est de reprendre la E6 dans la bonne direction. La E6 est un simple  ruban d’asphalte bordé d’une ligne blanche et partagée en son milieu par une ligne jaune,  le plus souvent traitillée. Peu de trafic, ce qui nous permet de  rouler confortablement à 80 ou 90 km/h. Sur la route,  nous croisons des mobile homes aux plaques diverses,  des motards bien emmitouflés qui nous dépassent hardiment et de gros camions qui vont de ports en ports convoyer de la marchandise. Des bus aussi.  Il faut bien que les arrêts que nous apercevons de temps en temps  soient desservis,  même si je me demande qui habite dans ces contrées,  car je ne vois guère de maisons.
Ici et là,  des places de pique-nique avec tables et WC,  souvent placées dans de beaux endroits.  Le soir venu,  nous nous y installons pour y passer la nuit,  car en Norvège, on peut dormir n’importe  où.  Seule règle: s’installer à plus de 150 mètres d’une habitation.
Une fois le cercle polaire franchi,  je m’attendais à  voir une végétation rabougrie,  faite de quelques herbes entre des rochers.  Si c’est le cas juste après  avoir franchi le cercle  polaire, dès que l’on redescend, la végétation redevient  variée,  très verte,  avec de nombreuses fleurs dans les champs.
Si grâce au gulf stream,  le climat dans le grand  nord norvégien est clément, j’ai tout de même  sorti mes grosses  chaussettes et ma veste d’hiver.  Et si me mettre en pyjama  n’est pas le  moment le plus agréable de  la journée,  je me réchauffe  vite sous la couette !

Richtig in den Norden

Nochmals 100 km weiter finden wir wieder einen Platz zum schlafen. Zum Essen gibt’s einen Eintopf aus gedämpften norwegischem Fisch mit Tomatensoße und Teigwaren. Eine Köstlichkeit, diese norwegisch-schweizerische Spezialität.
Am nächsten Tag machen wir viele Kilometer. Der erste Tag wo die Sonne nicht scheint. Mosjoen wird uns in den Reiseführern als ein Ort vorgestellt der seine schönen Seiten erst auf den 2ten Blick preisgibt. Wir finden sie auch nach dem 3ten Blick nicht.
Weiter wird die Vegetation immer karger. Obwohl wir nur auf 600 Meter ü. M.  sind hat es nur noch kleine Büsche, Grass und Steine. Und dann die das Polarkreis Center. Mitten auf der Hochebene, von Bussen umlagert der Ort an dem man ein Selfi vom Norden hat ohne bis zum Nordkap zu müssen. Natürlich mit unzähligen Souvenirs zum kaufen. Wir erwarten diese karge Landschaft bis zum Nordkap. Aber weit gefehlt. Als wir uns etwas weiter nördlich wieder mal auf einem Rastplatz einrichten sind wir wieder in bewaldetem Gebiet und das wird auch den ganzen nächsten Tag so bleiben.

 

Bis Trondheim

Von den Olympiade die in den 90er Jahren in Lillehammer stattfanden fallen vor allem die 2 Schneisen der Sprungschanzen im Wald oberhalb der Stadt auf. Ansonsten ist es eine sehr angenehme Stadt. Eine lange Fussgängerzohne lät zum Bummeln ein, die Preise jedoch nicht zum Einkaufen.
Weiter gehts Richtung Norden. Die Landschaft ist abwechslungsreich und schön aber nicht spektakulär. Gegen Abend, etwas weiter wie Dombas fahren wir auf einen Rastplatz. Das Dachzelt aufgeklappt, neben einem Pickniktisch sind wir perfekt eingerichtet, Besser als auf einem Campingplatz. Nur die Dusche fehlt. Unseren kleinen Hitechgrill können wir auch im Sommer betreiben, was sonst in Norwegen verboten ist, aber da unser Grill kein offenes Feuer hat geht das problemlos.
Die Landschaft wird immer spektakulärer. Wasserfälle, riesen Felswände und zur Krönung die Trollstiegen, eine Passstraße die über unzählige Serpentinen ins Tal geht. Nicht dass wir das in der Schweiz nicht auch hätten aber hier hat man von oben die Übersicht über die ganze Abfahrt.
Nochmals eine Nacht auf einem Rastplatz. Diesmal bleiben wir nicht alleine. Mit der Zeit kommen immer mehr Wohnmobile und richten sich für die Nacht ein. Vor allem Deutsche und Norweger. Es hat die riesigen Teile,  mit allem Luxus. Da erfahren wir die Resultate der Fussball-WM.
Beim Schlafengehen stellen wir fest, dass die Tasche mit unseren Schlafsäcken unterwegs liegengeblieben ist. Es schneit die Reise des „nochmals Zurück“ zs sein. Aber un diesem Fall ist das gar nicht schlecht. So kommen wir dazu die Trollstiegen von der anderen Seite nochmals zu sehen. Man könnte meinen nur weil die Rechnung wechselt es sei eine andere Strecke. Wir sind erstaunt wie stark wir das neu erleben.
Am Supercharcher füllen wir Wasser auf und entdecken bei der Tankstelle nebenan eine öffentliche Dusche. Für uns ideal, denn nach 2 Nächten ohne ist das eine Wohltat.
Nun geht’s Richtung „Atlantikrouten“ viele Inseln, die durch Brücken miteinander verbunden sind. Elegant führt die Strasse hoch hinauf, damit die Schiffe noch Platz haben unten durch. Mich erinnert es an Key West, obwohl ich noch nie dort war.
Die Nacht verbringen wir diesmal an einem einsamen Platz an einem der vielen Seen.
Heute wieder mal eine Stadt Trondheim. Eine Lebendige Stadt. Die Leute sitzen vor den Cafes. Uns zieht es ins Starbucks. Endlich wieder mal ein WiFi. Dadurch, dass wir selber kochen und keine Zeltplätze benutzen haben unsere Handys keine Verbindung zur Außenwelt und die Verbindung die ich vom Auto habe ist gut fürs Navi und Internetradio, aber der Browser ist sehr langsam und zum schreiben mühsam. Das dumme ist nur, das WiFi kommt so unerwartet dass meine Berichte nicht vollständig sind. So schicke ich das was ich habe ohne Bilder.

Südnorwegen

Das mit den Berichten klappt nicht so recht. Wir sind nur ganz selten online und wenn wie jetzt sind die Berichte nicht bereit. Aber es kommt. Jetzt schon mal was ohne Bilder.

Bis jetzt sind wir bei perfektem Wetter bis nach Trondheim gekommen.

Die Fahrt nach Oslo ist wunderbar. Erstt ùber’s offene Meer dann schlängelt sich das Schiff durch die vielen Inseln im osloer Fjord. Oslo selbst wird erst kurz vor dem Anlegen sichtbar. Gleich neben der Anlegestelle ist die Oper, ein moderner Bau. Als ich das letzte mal in Oslo war, war sie noch im Bau. Bei dem schönen Wetter flanieren die Läute dem Hafen entlang und sitzen in den Strassencafes. Es sieht sehr anmachend aus aber es ist schon 18.30 uns so haben wir beschlossen die Stadt auszulassen und gleich weiterzuführen. Sonst sehen wir nicht viel von Oslo, denn nach ein paar 100 Metern führt uns das Navi in ein Tunnel aus dem wir erst weit außerhalb des Zentrums wieder ans Tageslicht. Nach 60 km geht’s an den ersten Supercharcher. Wärend die in der Schweiz 6 oder 8 Säulen haben und in letzter Zeit grössere mit bis zu 14 Säulen besonders gefeiert werden, sind es hier 30 und da ist ein emsiges Kommen und gehen.
Frisch mit Energie geladen fahren wir zum nächsten Campingplatz wo mir Nathalie einen feinen Couscoussalat kocht während ich das Zelt aufklappen.