Kategorie-Archiv: francais/deutsch

Südkapp

Die letzten Tage in Norwegen genießen wir im Süden. Persönlich finde ich es die schönste Region Norwegens. Nicht so gross und Endlos wie der Norden und nicht so spektakulär wie die mitte. Eher kleiner und dafür abwechslungsreicher. Kleine Seen, Felsen, Fjorde und Wiesen. Dazwischen Meerlandschaften mit kleinen Inseln und Landzungen. Es ist vielfach nur anhand der Karte möglich zu erkennen ob man einem See oder dem Meer entlang fährt. Auch die Ortschaften sind etwas reizvoller hier im Süden. Mit etwas Goodwill könnte man fast sagen sie haben etwas mediterranen Charakter.
So erreichen wir am Donnerstag das Südkapp, der südlichste Punkt Norwegens und von da sind es nur noch wenige km bis nach Kristiansand  wo wir die letzte Nacht in Norwegen nochmals auf dem Campingplatz verbringen.
Pünktlich um 8 Uhr morgens legt das Schiff mit uns an Bord vom Hafen ab. Diesmal ohne WiFi an Bord.
Ade Norwegen, es war eine schöne Zeit

Gairanger

Der Gairangerfjord ist eines der grossen Touristenziele in Norwegen. Und es ist auch beeindruckend wie sich das Meer über 150 km ins Land Hi eingefressen hat. Kein Wunder hat Slartibartfast, seines zeichens  planetenbauer(in „the hitchhikers guide throw the galaxy „http://en.wikipedia.org/wiki/Slartibartfast) einen Preis für die Konstruktion dieser Landschaft bekommen. Von weitem gesehen beeindruckend, wenn mann dann aber zum Ort Gairanger fährt sind die Touristenmassen beeindruckend. Neben den normalen Touristen sind 2 riesige Kreuzfahrtsschiffe angekommen und spucken ihren Inhalt aus. Unzählige Busse quälen sich die Serpentinen zur Aussichtsplatform hoch. Die Wagemutigen fahren selber mit gemieteten Elektrofahrzeugen. Dazwischen diejenigen mit den strammen Waden auf den Rennvelos und dann gibts noch diejenigen die es zu Fuss versuchen. Aber das schöne an den Touristengruppen ist, sie entfernen sich nicht weit von der Masse und so wird’s bald wieder ruhig. Wir genießen die Hochebene bei einem Picknick abseits des trubels. Nach einem weiteren laden am SC finden wir den perfekten Platz für die Nacht an einem Fluss. Im Schatten denn die Temperatur ist auf 29 Grad angestiegen.
Es geht immer mehr Richtung Süden, als wir wieder einen Platz zum schlafen suchen ist die Strasse schmal und es hat keine Picknickplätze. Also nehmen wir einen offiziellen Campingplatz. Es ist schon etwas komisch für einen kleinen nicht sehr schönen Platz zu bezahlen. Dafür geniessen wir die Duschen und das WiFi.
Wunderbare Landschaften zwischen grün romantisch und wild felsig. Ich weiss nicht wie zu beschreiben, es wiederholt sich und ist doch immer wieder neu. Jedenfalls geniessen wir auch die Region um Stavanger.

Das Dachzelt

Bis kurz vor Trondheim fahren wir, mit kleinen Abweichungen dieselbe Strecke wie beim Hochfahren, erleben sie jedoch wegen des schönen Wetters föllig anders. Hier waren die 2 Tage wo es bewölkt war.
Am Polarkreis machen wir eine Wanderung über die Hochebene. Es kommt uns vor als währen wir auf 2000 Meter, dabei sind es nur knapp über 600. Bis zur Krete am Horizont will ich gehen um ins nächste Tal zu schauen, aber da geht es weiter aufwärts zur nächsten Krete. Etwas traurig sind wir, dass wir hier den hohen Norden verlassen müssen.
Als wir an der Ladestation in Mosjoen, den Ort, der, gemäss Reiseführer, seine Schönen erst auf den 2. Blick preisgibt, nochmals besuchen, finden wir den Reiz der Stadt immer noch nicht. Ausser ein paar aufgehängten Regenschirmen hat die Stadt nichts zu bieten.
Dafür freuen wir uns immer mehr auf unser Dachzelt. Es ist perfekt. Schnell aufgestellt und mit seinen 5 Fenstern gibt es ein angenehmes offenes Gefühl. Das 5. Fenster im Dach um Nachts die Sterne zu betrachten, können wir, mangels Nacht, noch nicht richtig ausnützen. Je nach Wind bleiben mehr oder weniger Fenster offen. Mit Moskitonetzen sind sie natürlich alle geschützt. Die Matratze könnte etwas weicher sein. Da merkt man das Alter. Die grosse Decke und die Kopfkissen bleiben tagsüber oben liegen. So sind wir schnell wieder fahrbereit. In 10 Minuten ist alles verkackt und vor Dreck geschützt  und da kommen wir zum Nachteil. Um den Energieverbrauch gering zu halten haben wir das Zelt möglichst weit hinten montiert. Wenn wir jetzt mit offenem Dach fahren klatschen die Mücken an die Front des Zeltes und fallen uns auf den Kopf. Auch ist der Lärm heftig. So öffnen wir selten das Dach. Wenn wir mal in Gebieten wos richtig warm ist unterwegs sind müssen wir uns das anders überlegen.

Planänderung

Der Plan war zum Nordkapp und über Finnland, Schweden zurück. Wir haben unsere Planung geändert und wir werden wieder durch Norwegen zurückfahren. Die Gründe dafür sind:
1. Wir sind in der Zwischenzeit perfekt auf Norwegen eingestellt. Die Übernachtung entlang der Straße an einem schönen Ort, das Einkaufen alles funktioniert bestens und wir wollen das noch etwas länger geniessen.
2. Norwegen hat uns bis jetzt so gut gefallen und es gibt noch ausreichend andere Sachen hier zu sehen.
3. Die Ladestationen sind reichlich und gut verteilt.
Und so sind wir am Zurückfahren. Hier im Norden müssen wir noch dieselbe Strecke fahren, aber das hat auch seine Vorteile. Wir kennen schon das schöne Cafe und die guten Duschmöglichkeiten an den Supercharcher und auch die besten Übernachtungsplätze.
Tromsö haben wir auf dem Weg hoch verpasst. Das holen wir jetzt nach. Vor allem die Sicht von der Eiskathedrale auf der Nachbarinsel ist zauberhaft.
Das Wetter ist immer noch bestens. Bis jetzt war es nur 2 Tage bewölkt und an einem dieser Tage hat’s etwas geregnet, dass wir den Schirm sogar 5 Minuten brauchen konnten. Aber das ist schon eine Weile her und wir freuen uns wenn ein paar Wolken die Fotos interessanter machen.

CAP nord

Le dernier chargeur  Tesla étant placé dans un endroit peu attrayant,  nous avons décidé de  prendre le bus pour nous rendre au Cap nord,  afin de ne pas devoir passer une nouvelle  nuit à cet endroit  pour recharger  la voiture. Nous avons d’ailleurs  un peu hésité  à aller jusqu’au  Cap, car nous avions lu beaucoup de choses  négatives  dans nos guides,  du genre „tout ça pour ça ??? „. D’un autre côté, avoir fait toute la route pour rebrousser chemin  à 150 km du Cap…  Nous décidons  finalement  de monter dans le bus et heureusement !  La route qui mène au Cap est magnifique et le plateau du Cap est impressionnant…. Tellement  vaste…  De plus sa végétation – un peu de lichen sur de la roche – rend l’endroit  encore plus étrange.  Cerise sur le gâteau : un troupeau de Rennes paisent tranquillement à proximité. Par contre,  toujours pas de  mooses .  Mais je crois qu’ils préfèrent les forêts.  Heureusement  qu’au Shop,  ils ont un rayon tout plein de  petits trucs en forme de moose et ma collection se complète  à la vitesse grand V.
En quittant le  Cap,  nous commençons la route du retour. À ce sujet,  Nous avons changé  nos plans.  Nous pensions  rentrer par la Finlande,  mais finalement  nous allons redescendre  par la Norvège. Nous  aurons moins de problèmes pour trouver des chargeurs  Tesla, nous avons compris comment trouver ce dont nous avons besoin (magasins,  douches,  places de camping) Et surtout  plein de  gens nous ont dit que la Finlande était extrêmement  boring : des forêts interminables avec la route au milieu.

Nordkapp

Kurz haben wir es noch mit Autostopp versucht aber wenn nur ein Auto alle 15 Minuten kommt ist das schwierig und so steigen wir um 8.45 in den Bus. Einen Moment haben wir uns noch gefragt ob sich das lohnt nur um diesen Felsen im Meer zu sehen. Nach 10 Minuten ist es klar, es lohnt sich. Die Landschaft ist nochmals anders. Diesmal eher so wie wir uns das vorgestellt haben. Steine und Gras und dazwischen Seen Flüsse und Fjorde. Mal was anderes die Aussicht ohne Ablenkung durchs Fahren genießen zu können. Dafür gibt’s Bilder nur durchs Fenster und die Pausen nicht da wo wir wollen. Nach einem Buswechsel in Honigsvag geht’s richtig zum Nordkapp. Von weitem sieht man den Felsen mit den vielen Wohnmobilen drauf. Nach dem obbligaten Selfi mit der Weltkugel spazieren wir über die weite Ebene. In der Nähe grast eine Renntierherde. Fast zu schnell sind die 3 Stunden Aufenthalt um.
In Honingvag hält der Bus 20 Minuten. So habe ich jedenfalls den Busfahrer verstanden. Aber als ich vom Bankomaten zurückkomme ist kein Bus mehr da und mit ihm Frau und Gepäck. Im Kopf gehe ich die Möglichkeiten durch. Das Nathalie mit dem Busfahrer durchgebrannt ist schliesse ich aus, da währen die anderen Fahrgäste zu störend gewesen. Zurück zur Stasse und Autostopp? Jetzt hat’s sicher mehr Autos. Bevor ich handle frage ich einen anderen Busfahrer. Kein Problem, der macht nur eine kleine Runde und kommt dann wieder. Beruhigt setze ich mich und warte. Und tatsächlich nach 5 Minuten kommt alles wieder,  Frau, Gepäck und Bus.

Fast am Nordkap

Wälder und S’en wechseln sich ab. Dazwischen kleine Ortschaften. Beim letzten, nördlichsten Supercharcher finden wir ein wirklich gemütliches Cafe mit Dachterrasse von wo man eine schöne Aussicht auf den Fjord hat. Hier laden wir nochmals ganz voll. Das genügt zwar knapp bis zum Nordkap aber nicht mehr zurück. Aber es gibt noch Destinations Charcher,  langsamere Ladestationen und so einen hat es 130 km vor dem Nordkap. Den Steuern wir an. Die Landschaft wird karger.  Auf Meereshöhe gibt’s zwar noch Bäume, vor allem Birken,  aber schon ab 200 Meter sind nur noch Gräser und Steine zu sehen.
Dann kommen wir bei Olderfjord zum besagten Destinations Charcher. Der Camping sieht eher nach einer Baustelle aus und wir müssen zum Laden auf dem Busparkplatz bleiben. Denn hier dauert das laden. 10 Stunden zeigt der Tesla an. Zum Nordkap und zurück sinds dann noch 270 km wenn ich das nochmals aufladen will bedeutet das noch eine Nacht hier und dazu haben keine Lust. Nathalie hat die geniale Idee den Bus zu nehmen. Vor 9h hier los und zurück sind wir am späten Nachmittag und unser Tesla ist voll geladen. So machen wir es.

E 6

La E6 traverse la Norvège du sud au nord. Si au sud,  il y a de nombreuses autres  routes,  plus on remonte au nord,  plus la E6 devient LA route.  Bientôt  notre seul challenge,  après une pause,  est de reprendre la E6 dans la bonne direction. La E6 est un simple  ruban d’asphalte bordé d’une ligne blanche et partagée en son milieu par une ligne jaune,  le plus souvent traitillée. Peu de trafic, ce qui nous permet de  rouler confortablement à 80 ou 90 km/h. Sur la route,  nous croisons des mobile homes aux plaques diverses,  des motards bien emmitouflés qui nous dépassent hardiment et de gros camions qui vont de ports en ports convoyer de la marchandise. Des bus aussi.  Il faut bien que les arrêts que nous apercevons de temps en temps  soient desservis,  même si je me demande qui habite dans ces contrées,  car je ne vois guère de maisons.
Ici et là,  des places de pique-nique avec tables et WC,  souvent placées dans de beaux endroits.  Le soir venu,  nous nous y installons pour y passer la nuit,  car en Norvège, on peut dormir n’importe  où.  Seule règle: s’installer à plus de 150 mètres d’une habitation.
Une fois le cercle polaire franchi,  je m’attendais à  voir une végétation rabougrie,  faite de quelques herbes entre des rochers.  Si c’est le cas juste après  avoir franchi le cercle  polaire, dès que l’on redescend, la végétation redevient  variée,  très verte,  avec de nombreuses fleurs dans les champs.
Si grâce au gulf stream,  le climat dans le grand  nord norvégien est clément, j’ai tout de même  sorti mes grosses  chaussettes et ma veste d’hiver.  Et si me mettre en pyjama  n’est pas le  moment le plus agréable de  la journée,  je me réchauffe  vite sous la couette !

Richtig in den Norden

Nochmals 100 km weiter finden wir wieder einen Platz zum schlafen. Zum Essen gibt’s einen Eintopf aus gedämpften norwegischem Fisch mit Tomatensoße und Teigwaren. Eine Köstlichkeit, diese norwegisch-schweizerische Spezialität.
Am nächsten Tag machen wir viele Kilometer. Der erste Tag wo die Sonne nicht scheint. Mosjoen wird uns in den Reiseführern als ein Ort vorgestellt der seine schönen Seiten erst auf den 2ten Blick preisgibt. Wir finden sie auch nach dem 3ten Blick nicht.
Weiter wird die Vegetation immer karger. Obwohl wir nur auf 600 Meter ü. M.  sind hat es nur noch kleine Büsche, Grass und Steine. Und dann die das Polarkreis Center. Mitten auf der Hochebene, von Bussen umlagert der Ort an dem man ein Selfi vom Norden hat ohne bis zum Nordkap zu müssen. Natürlich mit unzähligen Souvenirs zum kaufen. Wir erwarten diese karge Landschaft bis zum Nordkap. Aber weit gefehlt. Als wir uns etwas weiter nördlich wieder mal auf einem Rastplatz einrichten sind wir wieder in bewaldetem Gebiet und das wird auch den ganzen nächsten Tag so bleiben.

 

Bis Trondheim

Von den Olympiade die in den 90er Jahren in Lillehammer stattfanden fallen vor allem die 2 Schneisen der Sprungschanzen im Wald oberhalb der Stadt auf. Ansonsten ist es eine sehr angenehme Stadt. Eine lange Fussgängerzohne lät zum Bummeln ein, die Preise jedoch nicht zum Einkaufen.
Weiter gehts Richtung Norden. Die Landschaft ist abwechslungsreich und schön aber nicht spektakulär. Gegen Abend, etwas weiter wie Dombas fahren wir auf einen Rastplatz. Das Dachzelt aufgeklappt, neben einem Pickniktisch sind wir perfekt eingerichtet, Besser als auf einem Campingplatz. Nur die Dusche fehlt. Unseren kleinen Hitechgrill können wir auch im Sommer betreiben, was sonst in Norwegen verboten ist, aber da unser Grill kein offenes Feuer hat geht das problemlos.
Die Landschaft wird immer spektakulärer. Wasserfälle, riesen Felswände und zur Krönung die Trollstiegen, eine Passstraße die über unzählige Serpentinen ins Tal geht. Nicht dass wir das in der Schweiz nicht auch hätten aber hier hat man von oben die Übersicht über die ganze Abfahrt.
Nochmals eine Nacht auf einem Rastplatz. Diesmal bleiben wir nicht alleine. Mit der Zeit kommen immer mehr Wohnmobile und richten sich für die Nacht ein. Vor allem Deutsche und Norweger. Es hat die riesigen Teile,  mit allem Luxus. Da erfahren wir die Resultate der Fussball-WM.
Beim Schlafengehen stellen wir fest, dass die Tasche mit unseren Schlafsäcken unterwegs liegengeblieben ist. Es schneit die Reise des „nochmals Zurück“ zs sein. Aber un diesem Fall ist das gar nicht schlecht. So kommen wir dazu die Trollstiegen von der anderen Seite nochmals zu sehen. Man könnte meinen nur weil die Rechnung wechselt es sei eine andere Strecke. Wir sind erstaunt wie stark wir das neu erleben.
Am Supercharcher füllen wir Wasser auf und entdecken bei der Tankstelle nebenan eine öffentliche Dusche. Für uns ideal, denn nach 2 Nächten ohne ist das eine Wohltat.
Nun geht’s Richtung „Atlantikrouten“ viele Inseln, die durch Brücken miteinander verbunden sind. Elegant führt die Strasse hoch hinauf, damit die Schiffe noch Platz haben unten durch. Mich erinnert es an Key West, obwohl ich noch nie dort war.
Die Nacht verbringen wir diesmal an einem einsamen Platz an einem der vielen Seen.
Heute wieder mal eine Stadt Trondheim. Eine Lebendige Stadt. Die Leute sitzen vor den Cafes. Uns zieht es ins Starbucks. Endlich wieder mal ein WiFi. Dadurch, dass wir selber kochen und keine Zeltplätze benutzen haben unsere Handys keine Verbindung zur Außenwelt und die Verbindung die ich vom Auto habe ist gut fürs Navi und Internetradio, aber der Browser ist sehr langsam und zum schreiben mühsam. Das dumme ist nur, das WiFi kommt so unerwartet dass meine Berichte nicht vollständig sind. So schicke ich das was ich habe ohne Bilder.

Südnorwegen

Das mit den Berichten klappt nicht so recht. Wir sind nur ganz selten online und wenn wie jetzt sind die Berichte nicht bereit. Aber es kommt. Jetzt schon mal was ohne Bilder.

Bis jetzt sind wir bei perfektem Wetter bis nach Trondheim gekommen.

Die Fahrt nach Oslo ist wunderbar. Erstt ùber’s offene Meer dann schlängelt sich das Schiff durch die vielen Inseln im osloer Fjord. Oslo selbst wird erst kurz vor dem Anlegen sichtbar. Gleich neben der Anlegestelle ist die Oper, ein moderner Bau. Als ich das letzte mal in Oslo war, war sie noch im Bau. Bei dem schönen Wetter flanieren die Läute dem Hafen entlang und sitzen in den Strassencafes. Es sieht sehr anmachend aus aber es ist schon 18.30 uns so haben wir beschlossen die Stadt auszulassen und gleich weiterzuführen. Sonst sehen wir nicht viel von Oslo, denn nach ein paar 100 Metern führt uns das Navi in ein Tunnel aus dem wir erst weit außerhalb des Zentrums wieder ans Tageslicht. Nach 60 km geht’s an den ersten Supercharcher. Wärend die in der Schweiz 6 oder 8 Säulen haben und in letzter Zeit grössere mit bis zu 14 Säulen besonders gefeiert werden, sind es hier 30 und da ist ein emsiges Kommen und gehen.
Frisch mit Energie geladen fahren wir zum nächsten Campingplatz wo mir Nathalie einen feinen Couscoussalat kocht während ich das Zelt aufklappen.

Die Anfahrt

Der Start ist nicht gerade super geglückt. Zwar sind wir bestens zur ersten Ladestation in Deutschland gekommen aber dort habe ich festgestellt dass mein Portemonnaie zuhause geblieben ist. Dabei hat es gewusst dass es mitkommen soll. Also nochmals zurück auf Feld 1. Am Freitag dann der 2. Versuch. Zum Teil fahren wir mit unserem nicht gerade Windschlüpfrigem Dachzelt mit dem Abstandstempomaten hinter Bussen her das braucht dann viel weniger Energie, aber die fahren nicht alle dort lang wo wir wollen. Am Abend laden wir kurz vor Hamburg nochmals auf und haben im Sinn noch etwas weiter zu fahren. Doch neben der Ladestation hat es einige Camper und so bleiben auch wir.
Kurz vor der Dänischen Grenze machen wir noch einen Großeinkauf. Alles was haltbar ist nehmen wir lieber von Deutschland mit.
Die Autobahn in Dänemark ist angenehmer zu fahren. Man merkt den Unterschied der beschränkten Höchstgeschwindigkeit. In Fredrikshaven kommen wir ans Meer. Da richten wir uns an der Marina auf einem Stellplatz für die Nacht ein. Morgen früh fährt unsere Fähre nach Oslo. Eine Fahrt von 9 Stunden in den Osloer Fjord.

Es geht wieder los

Heute abend fahren wir wieder los . Diesmal mit dem Auto. Ans Nordkapp soll es gehen.

Ob wir dann wirklich bis ganz ans Nordkapp fahren ist noch offen. Je nach Wetter, Lust und Laune kehren wir etwas früher um. Ladestationen von Tesla hats  bis etwa 400 km vor dem Nordkapp. Aber es gibt noch andere Ladestationen. Mal schauen wie es klappt.

Den Blog schreiben wir zusammen, Nathalie auf französisch ich auf deutsch. Es sind aber keine Übersetzungen. Jeder schreibt aus seiner Sicht. Es kann also interessant sein beide Varianten zu lesen. Ihr Browser hat eine Möglichkeit den Text zu übersetzen. Bein Chrome z.B. mit der rechten Maustaste auf einen weissen Bereich neben dem Text klicken und dann die Option übersetzen auswählen.

Das meiste ist schon gepackt. Ich freue mich aufs losfahren und auf eure Kommentare.

Zurück

Ausser einem interessanten Sitznachbar auf dem Flug nach Istanbul, Magier und Künstler, nichts besonderes auf dem Flug nach Hause. 30 km fliegen wir am Flughafen Kloten (Zürich)  vorbei um dann 7 Stunden später, nach dem Umsteigen in Istanbul, in Zürich zu landen. Nathalie kommt gleichzeitig mit dem Auto an. Zuerst geht’s nach Küsnacht wo wir unser neues Dachzelt (tenturi.com) abholen. Und dann endlich wieder mal nach hause. Das ist der Schluss meiner Durchquerung der USA. Mit den Reiseberichten geht’s bald weiter. Am 28.6. Fahren wir nach Norwegen Voraussichtlich bis zum Nordkap. Diesmal mit dem Auto. Spannend wird es wie das mit dem Energieverbrauch und dem Aufladen klappt. Mit dem Dachzelt auf dem Tesla dürfte ich wohl etwas mehr Strom verbrauchen. Einen kleinen Test machen wir dieses Wochenende in Ornan Frankreich.

New York zum 2.

Am Abend geht’s wieder mal auf eine Party. Diesmal nicht zu den Portugiesen. Wir sind von Amerikanern zu einer Hauseinwheiung. Ich frage ab wann ein Einwanderer als Amerikaner gilt. Das kommt auf die community an. Und Portugisen gibt’s viele hier und so werde sie wohl nie Amerikanerin. Ausser wenn sie in Portugal ist.
Eigentlich hätte ich eine andere Fähre nehmen wollen, die näher an der Freiheitsstatue vorbei fährt. Aber heute ist Memorial Day. Das ist ein ganz wichtiger Feiertag wo alle New Yorker verreisen. Drum war’s auch so schwer eine Warmshower zu finden. Und deshalb fährt auch meine bevorzugte Fähre nicht. Vor 8 Uhr bin ich schon in Manhattan und fahre schwer bepackt, mit dem Velokarton und den ersten NY Einkäufen zu meinem Schlafplatz. Eine Nachbarin macht mir auf und so kann ich mein Gepäck im Garten deponieren. Und jetzt geht’s los ins Gewühl. Nein, Memorial Day, die New Yorker sind nicht da
Ich habe die Strassen fast für mich alleine, denn die Touris haben kein Auto. Mitten auf der Strasse kann ich Fotografieren und niemanden störts. Im Central Park ist viel los. Biker und Jogger ziehen ihre Runden, dazwischen Spaziergänger, Kinderwagen und Touristen. Ich fahre auch einmal rundherum. Dann aber wieder ins einsame Manhattan. Empire State Bilding, Lincoln Tower, Metropolitan und Central Station sind auf dem Programm. Das ESP enttäuscht mich, ich hatte das als beeindruckendes Gebäude in Erinnerung und jetzt ist es nichts besonders. Sind das die 37 Jahre die ich älter geworden bin  oder die Gebäude rundherum die gewachsen sind?
Jetzt kommt der 2. Teil vom einkaufen. Ein Teleskop soll es sein, eines das die Sterne selber findet. Als mir der Verkäufer die Schachtel bringt erschrecke ich schon etwas. Eine Riesenschachtel. Das hat viel kleiner ausgesehen neben den noch viel grösseren. Auf dem Gepäckträger unmöglich, also auf den Sitz. Aber da kann ich kaum mehr steuern. Zum Glück sinds nur 11 Blocks. Ich habe etwas Angst wie ich das alles Aufgeben will. Bei meinem Gepäck angelangt öffne ich die Schachtel. Es ist nicht ganz so gross wenn man die Verpackung weglässt.
Ich fahre nochmals los. Little Italy, Chinatown und die Brooklyn Bridge. Ein Teil der Brücke für die Fussgänger und Velofahrer reserviert und die Touristen sind alle auf der Brücke. Die ärmsten Velofahrer die es auch versuchen, kommen kaum durch. Ich hab mein Velo zum Glück vor der Brücke stehen lassen. Aber die Aussicht von der Brücke ist schön. Auf meinen Ausflügen durch Manhattan lege ich nochmals 75 km zurück und bin jetzt mehr wie 6000 km seit meinem Start am 18.3.
Als ich wieder bei meinem Übernachtungsplatz bin kommt meine Gastgeberin auch gleichzeitig von ihrem verlängerten Wochenende zurück. Im Hinterhof wo ich meine Sachen habe ist Party. Ich werde mit einem Bier begrüsst. Muss mich aber vor allem um mein Gepäck kümmern. Ein Handgepäckkoffer habe ich mir erstanden und da muss mein neues Teleskop rein, das mindestens doppelt so gross ist. Das Stativ kommt in den Velokarton und nach grosszügigem abschneiden von der Verpackung passt genau rein. Zum Essen gehen wir in ein äthiopisches Restaurant. Viele verschiedene Fleisch und Fischspeisen die man direkt mit Brotfladen ab der Servierplatte ist. Nicht gerade ein typisches New Yorker Gericht aber sehr gut.
Da ich wie üblich früh aufwache habe ich genügend Zeit um zum Flughafen (JFK) zu kommen. Das Packen ist eine logistische Herausforderung. Zuerst muss alles aufs Velo, nicht dass das dann noch zu fahren wäre. Also schiebe ich mein Velo zur ersten Metrostation. In den Lift rein geht’s grad noch wenn ich das Velo quer stelle aber raus geht’s durch die andere Türe und da steht das Velo Quer davor. Keine Chance das Velo rauszubekommen. Also wieder rauf und von der 44. Strasse zur 42. Da ist der Busterminal. Da soll der Lift grösser sein. Tatsächlich ein Riesenlift. Man könnte beinahe nochmals eine kleine Runde fahren da drin. Aber da stellen sich 2 Probleme. Die Metrolinie die ich nehmen sollte hat eine Panne.  Ich muss also einen Umweg fahren habe aber genug Zeit. Das andere Problem macht mir etwas Angst. Um in die Metro zu kommen hat’s noch eine steile Treppe und die Rampe ist geschlossen. Ich warte einem Moment ab wo niemand auf der Treppe ist und mach mich langsam voran. Beide Hände an den Bremsen und dagegen stemmen. Langsam Stufe für Stufe geht’s runter und viel einfacher als erwartet komme ich unten an. Die lange Metrofahrt in der überfüllten Bahn ist nicht gerade angenehm aber Problemlos. Am Flughafen dann das grosse Ver-und Umpacken und schon bin ich wie ein normaler Reisender mit meinem neuen Rollköfferchen am Gate. Bis zum Abflug bleibt noch genügend Zeit diesen Bericht hochzuladen. Nur JFK hat kein Wi-Fi. An verschiedenen Orten habe ich nachgefragt aber es bleibt dabei. Vielleicht klappts in Istanbul.

Die portugiesische Communiti

Eine lustige Ausfahrt dem Strand entlang. Die portugiesische Communiti nimmt es nicht so ernst mit dem Velofahren, der Barbesuch, das Plaudern und die Selfis sind mindestens ebenso wichtig. Isabella ist an meinem Velo interessiert und ich hätte nichts dagegen wenn ich es nicht nach hause nehmen müsste. Aber die Probefahrt ist nicht so erfolgreich wie erwartet und so werde ich doch mit meinem ganzen Gepäck nach hause reisen. Um den Grill für’s anschließende Znacht anzudeuten wird grosses Geschützt aufgefahren.
Die Nacht ist nicht die beste. Am Morgen fühle ich mich gar nicht wohl. Ich weiss nicht ist es der Heuschnupfen oder sonst eine Erkältung. Jedenfalls bleibe ich fast den ganzen Tag in meiner Wohnung. Und Heute, Sonntag, ist es schon wieder fast ganz gut. Ich packe meine Sachen zusammen den Morgen früh um 6.45 fährt meine Fähre nach Manhattan. Ich könnte auch eine spätere nehmen aber ich will meinen letzten Tag in New York ausnützen. Am Dienstag habe ich meinen Flieger um 12.35 und mit der Heimfahrt zum Flughafen und dem Einchecken ist der Vormittag ausgefüllt.

Ruhige Zeiten

Es wird noch ein langer Abend. Es kommen noch Freunde vorbei und so essen und plaudern wir bis, für meinen gewohnten Tagesrytmus. Gleich nochmals ein ruhiger Tag für mich. Abends fahren wir etwas südlich zum Asbury Park. Ein touristischen Ort am Meer. Spazieren dem Strand entlang und hängen in einer Bar ab.
Es gibt nicht viele zu schreiben, mit dem Velo zum Strand, baden und den nächsten Tag in New York planen. Ich werde wahrscheinlich nur noch ein Tag in New York sein. Ich habe so viel gesehen, viel mehr aufnehmen mag ich nicht.
Am Abend haben wir abgemacht mit dem Rad der Küste entlang zu fahren. Isabella wills mit meinem Liegerad ausprobieren.

Es geht weiter

Also nicht die Veloreise aber der Blog. Zum einen bin ich noch nicht zuhause, dann habe ich im Sinn noch ein allgemeines Fazit zu verschiedenen Themen dieser Reise zu schreiben und dann bin ich mit Nathalie Ende Juni schon wieder unterwegs zum Nordkap. Diesmal mit dem Auto.

Aber mal Vielen Dank für alle die Gratulationen.

New York

Eigentlich gehört zu einer Ankunft am Meer ein Bad aber das Wasser ist zu kalt. Nur die Surver in ihrem Anzügen trauen sich rein. So wird mit einem Drink und einem Glace gefeiert.
Bei Isabelle,  meiner Gastgeberin  werde ich im Untergeschoss, in einer kleinen Wohnung einquartiert. Sie ist Portugisin, lebte in Frankreich und ist jetzt schon lange hier Lehrerin. Als sie erfährt das ich am Dienstag zum Flughafen muss startet sie gleich eine Facebook Aktion um mir einen Fahrer zu finden. Wir essen in einem portugiesischen Restaurant wo ich ihr alles über meine Reise erzählen muss. Sie will etwas ähnliches nächstes Jahr machen.
In meiner kleinen Wohnung breite ich alle meine Sachen aus. Ich muss mich für morgen neu organisieren.
Isabella bringt mich noch zur Fähre, die in der Nähe ihrer Schule ist.
Die Fähre bringt mich direkt nach Manhattan. Das ist eine Umstellung, von den einsamen Landschaften, den kleinen Städten und verlassenen Dörfern ins übevolle lärmige New York ohne Plan gehe ich Kreuz und Quer durch die Strassen Richtung Südspitze. Auf dem Weg dorthin treffe ich auf REI (also doch nicht ganz ohne Plan). Dem Outdoorausrüster der USA. Ich habe ihn schon in den 70er Jahren kennengelernt, als es in Europa noch nichts in der Art gab. Ein Multitool mit einem guten Ketzennietendrücker, damit ich auf der nächsten Reise nicht mehr von John abhängig bin und einen Campingholzkocher mit Grill, Lampe und USB-Ladeanschluss erwerbe ich hier. Mit dem Kocher werden wir uns in Norwegen noch viele Mahlzeiten zubereiten. Als ich nach einer Kartonschachtel für ’s Velo frage bin ich schon etwas erstaunt als sie mir eine für 50 $ verkaufen wollen. Eigentlich gab’s die bis jetzt überall kostenlos. Das sei halt New York, höre ich von Anderen, da gibt’s nichts gratis.
Ich mache mich weiter Richtung Südspitze. Schon vorher hat’s leicht geregnet aber jetzt richtig. So bleibt mir auch der Kauf eines Regenschirmes nicht erspart. Der Gedenkplatz für die 2 WTC-Türme ist beeindruckend gestaltet. 2 riesige Brunnen in denen das Wasser in die Tiefe stürzt. Als ich das letzte mal hier war, waren die beiden Türme erst gerade fertig geworden.
Die Rückreise mit der Fähre ist nicht so schön wie ich mir das vorgestellt habe. Anstelle eines Lichtermeeres sehe ich Nebel. Einen Bus zurück nach Long Branch gibt es nicht, eventuell doch ab der 36. der fährt aber nicht am Abend und die Haltestelle ist an der 45. Antworten auf meine Frage nach dem Bus gibt es viele und vor allem Unterschiedliche. Also versuche ich es mal mit Autostopp und ich werde auch mitgenommen. Er hätte mich mitgenommen weil Autostopp hier verboten sei und die Polizei patruliere häufig.
Er bringt mich zu einer Bushaltestelle. Aber da ist weder eine Tafel mit Abfahrtszeiten noch sonst ein Hinweis auf einen Bus. Also weiter Autostopp. Es geht nicht lange da hält wieder ein Auto. Kurz bevor er bei mir ist leuchtet das Blaulicht auf. Als der Polizist aussteigt habe ich mich schon auf unwissendenund verlorenen Touristen eingestellt. Ausweiskontrolle. Kein Problem bis Long Brunch könne er mich schon mitnehmen. Und so bringt mich die Polizei im vergittetten Teil des Wagens nach hause. Zum Aussteigen muss der Officer aussteigen und mir die Türe öffnen, denn von innen gehts nicht.
Ich schlafe aus. Stehe erst nach 6 Uhr auf. Habe mich zu lange daran gewöhnt früh aufzustehen. Dabei habe ich nichts vor ausser ein paar Informationen einholen und kleine Einkäufe tätigen. Und vor allem Ordnung in meine Sachen bringen. Das Wetter ist wieder perfekt und so soll es auch bleiben, die nächsten Tage. An der Strandpromenade wird der Hund im ferngesteuerten Auto spazieren geführt. Im Veloladen hat man einen Karton für mein Velo. Für einen „Coast to Coast“ Fahrer selbstverständlich kostenlos. Eine Antwort von einer Warmshower Gastgeberin bekomme ich. Für die letzte Nacht habe ich eine Unterkunft in New York. Das ist eine Möglichkeit, dass ich am frühen Montag Morgen nach New York fahre, den Tag dort verbringe. Und dann am Dienstag nur noch zum Flughafen fahren muss. Mal schauen ob Isabella in der Zwischenzeit noch eine andere Idee hat.

Atlantik

Das Essen ist einfach, Mandeln Trockenfrüchte, Energierigel und als besonderen Luxus ein Jogurt. Auch einen Feierabenddrink, einen Mangorita habe ich mir schon gekauft. Ein Radfahrer hält und wir plaudern ein wenig. Er erzählt mir von Tourenfahrer die von „Coast to Coast“ fahren. Er kann’s kaum glauben als ich ihm erzähle das genau das ich gemacht habe. Glücklich dass er jetzt auch so einen Verrückten kennt fährt er weiter. Ich warte noch eine Weile und stelle mein Zelt kurz vor Einbruch der Dunkelheit auf.
Schon um 9 Uhr schlafe ich, wache aber auch schon um 2 Uhr auf. Nichts mehr mit schlafen. Ich bin aufgeregt. In ein paar Stunden bin ich am Atlantik. Das Wetter soll schön sein und so werde ich die Badehose zuoberst einpacken. Meine Gastgeberin kommt erst um 18 Uhr nach hause und so werde ich genügend Zeit haben, meine Ankunft am Strand zu feiern.
Mein Aufenthalt in New York ist noch nicht geregelt. Vielen Warmshowern habe ich geschrieben. Die meisten haben gar nicht geantwortet und anderen gehts nicht. Dabei wäre es gerade in einer Großstadt interessant jemanden zu haben, der sich auskennt. Mal schauen, vielleicht ergibt sich ja noch was.
Der Verkehr ist heftig heute Morgen. Aber ich habe wieder mal Glück. Eine Brücke ist gesperrt und so wird der ganze Verkehr umgeleitet. Mich lassen sie durch.
Wieder mal ein Fluss der die Staatsgrenze ausmacht. Jetzt als 13er Staat New Jersey. So unschön es auch b mag, was mir am meisten bleibt von meiner Fahrt durch New Jersey sind die miserablen Strassen. Schlaglöcher bis zu 20 cm tief und da kommt das übertreiben dann noch dazu. Und die meisten da wo man als Radfahrer fährt. Da fahre ich halt mitten auf der Strasse, aber das passt den Autofahrern nicht. Dafür ist das Wetter perfekt. Sonne und warm aber nicht heiss. Doch für mich gehts nur darum anzukommen, am Atlantik und das komme ich, kurz vor 15 Uhr nach 5865 km und 59607 Höhenmeter bin ich am Atlantik angekommen.