Archiv der Kategorie: francais/deutsch

Nach Porto 20.4.2024

Zum Fahren wieder Perfekt. Drum gibt’s nicht viel zum schreiben. Für die Nacht finde ich wieder einen Platz im Wald. Morgens um halb fünf wache ich auf. Blitz und Donner. Ich muss ans Gewitter am 24.7.2023 in La Chaux de Fonds denken. Wo kein Baum mehr stand. Meine Gedanken kreisen nur noch darum und niemand weiss wo ich bin. Ich sende einen Kartenausschnitt mit meiner Position an einen Freund. Obwohl das mir ja nichts nützt kann ich wieder etwas schlafen. Um 7 hört auch der Regen auf. Ich gebe Entwarnung und mache mich auf den Weg.
Die Velowege werden immer Besser. Über viele km fahre ich auf Holzstegen durch Sumpfgebiet. Ca. 20 km vor Porto beginnts mit den Radfahrern. Zu hunderten sind sie unterwegs.  Und viele Tandems. Sicher 100 begegnen mir bis Porto.
Der erste Empfang in Porto ist nicht ideal. Der Veloweg ist wegen einer Ferrarirallei gesperrt und ich muss zusätzliche Höhenmeter machen. Aber sonst ist alles perfekt.
Auf den ersten Eindruck gefällt es mir in dieser Stadt. Aber davon berichte ich im nächsten Blogteil.

Spam

Ich habe einen grossen russischen und einen kleinen chinesischen Angriff abgewehrt. In Form von 7304 Spam Kommentaren. Fals ich beim Löschen  aus Versehen auch einen ernsthaften Kommentar gelöscht habe war das ein Versehen und tut mir leid. Jetzt sollte ich alles besser unter Kontrolle haben. Also gene wieder Kommentare schreiben

So muss Velofahren sein 18.4.2024

Heute ist der perfekte Velotag. Bis auf 4 km und einer Autobahn ähnlichen Brüche, breite Velowege oder Straßen ohne Verkehr und die Steigungen halten sich sehr in Grenzen. Meistens durch Dünenlandschaft mit etwas an Büschen. Etwa 240 km nach Lissabon sehe ich zum ersten mal wieder einen EuroVelo1 Wegweiser obwohl ich immer auf dieser Route unterwegs bin.
Am Abend gehe ich auf einen Campingplatz. Es ist an der Zeit für eine Wäsche von mir und den Kleidern. Und ein gutes Znacht. Fisch, Salat und Pommes mit einem Sagres.

Nazareth 17.4.2024

Heute sind die Straßen kaum befahrenen und die Sandpisten selten. Aber das auf und ab ist immer noch. Um 11 bin ich in Nazare. Hier sind in den Wintermonaten dir Bog Wave Surfer aus der ganzen Welt zuhause. Denn eine untermeerische Schlucht ist dafür verantwortlich dass es Wellen mit einer Höhe von über 30 Metern gibt mit denen es die Surfer  versuchen können. Bei mir geht es aber nicht nur um 30 sondern um 110 Meter die ich bis zur Oberstatt überwinden muss und faul wie ich bin leste ich mir die Standseilbahn.
Oben angekommen treffe ich Jennie. Sie ist mit ihrem Fahrrad schon seit Monaten unterwegs und ganz glücklich wieder mal mit einem Radfahrer zu plaudern. Auch ich genieße das Bier mit ihr. Leider will sie noch an Ort verweilen und so ziehe ich alleine weiter.
Ihr Reisebericht www.jennieonthebike.com
Mein Weg ist jetzt viel flacher und mit einem perfekten Veloweg neben der Kaum befahrenen Strasse. Zum kompletten Radfahrerglück müsste nur der Wind noch die Richtung ändern. Bis zum Abend komme ich schon bis auf 170 km an Porto heran

Weiter Richtung Norden 16.4.2024

Abwechslungsreich schieben und bremsen. Auch heute geht’s so weiter. Aber der Gegenwind über den ich mich gestern zu beklagen vergessen habe, ist schwächer geworden. Zum Mittagessen suche ich ein kleines portugiesischen Restaurant von denen es südlich von Lissabon in jedem kleinsten Nest gab. Zwischen Surferkneipen mit Nachos und Chili, Kebab und Hamburger entscheide ich mich wieder, wie gestern für den Italiener.
Nach dem Essen wird die Landschaft wieder schöner und meine Strecke geht wieder über kaum befahrene Straßen durch Wälder und Felder. Es ist so schön hier, daß ich früher wie geplant halt mache und mein Lager in einem Wald aufschlage.

Rauf und runter 15.4.2024


Die Nacht war abenteuerlich wunderbar. Kräftiger Wind, und Sternenklar.
Aber das ins Bett gehen und aufstehen ist kompliziert. Einmal etwas nicht festhalten und es ist weg.
Die Straße ist gut und nicht allzuviel befahren. Dafür anstrengend. Rauf und runter ohne Ende. Und der Wind gibt auch zu tun. Bis um 13.30 schaffe ich 45 km. Für den Tag habe ich 80 vorgesehen.
Auch am Nachmittag geht’s mit dem auf und ab ohne unterbruch weiter. Mehr Verkehr und eine wenig interessante Strecke drücken auf die Moral. Nach 70 km gebe ich auf und verstecken mich und mein Zelt hinter ein paar Büschen.

Alleine weiter 14.4.2024


Obwohl Lissabon eine meiner liebsten Städte ist, sitzen wir nur in schattigen Parks herum und verpassen es neue Orte zu entdecken. Es hat einfach unglaublich viele Turisten. Uns ist es zu hektisch.
Charly hat einen Karton für sein Velo bekommen und wir finden ein sehr feines Restaurant für unser letztes Abendessen.
Am Morgen müssen wir unser Gepäck neu aufteilen. Ich nehme Werkzeug und Essensvorräte und Charly nimmt die grosse Kamera und die Wechselobjektive mit. Ich habe sie während der ganzen 10 Tage nur einmal hervorgenommen.
Nach einem letzten Mittagessen fährt Charly ostwärts zum Flughafen und ich westwerts.
Bis nach Belem hats schöne Velowege. Nachher muss ich mich entscheiden zwischen überfüllten Küstenpromenaden und stark befahrenen 4 spurigen Autostrassen. Bei einem Bad im Meer wasche ich mir den Staub der Straßen und vor allem  den Schweiss ab. Es wird in der Zwischenzeit am Nachmittag immer 25 bis 29 Grad warm. Nach Cascais hats neben der Autostrasse einen bestens ausgebauten Veloweg und schon bald komme ich an den westlichsten Punkt meiner Reise und auch an den westlichsten Punkt von ganz Festlandeuropa. Und genau da finde ich meinen Platz zum schlafen. Ich hoffe es windet nicht zu stark, denn ich schlafe draußen ohne Zelt

Nach Lisabon 13.4.2024

erst ein paar km Sandpisten bis wir wieder die Hauptstraße erreichen. Der Verkehr ist erträglich aber es bleibt die Hauptstraße bis zur Fähre die uns nach Setubal bringt. Gleich nach der Stadt nehmen wir eine Seitenstraße um einen Übernachtungsplatz zu finden aber der 1. Weg führt uns in ein Militärgebiet. Der 2. Versuch geht über einen Singeltrail und bringt uns zum perfekten Schlafplatz. Weich, flach, mit schöner Aussicht und ein paar grossen Steinen als Sitzplatz.
Am Morgen geht’s weiter auf dem Singeltrail aber um auf die Straße zu kommen müssen wir unser ganzes Gepäck wieder mal über einen 2 Meter hohen Zaun heben.
Nach recht Verkehrsreicher Straße erreichen wir Seixal und hier die Fähre, die und nach Lisabon bringt.
Unser Hotel ist ganz in der Nähe. Aber das heisst nichts in Lisabon. Über Treppen, steile Anstiege entlang der Drahtseilbahn führt uns der Weg in eine Gasse, wo das Hotel auch nicht ist. Bei einem weiteren Versuch, anderes Hotel, haben wir mehr Glück. Im 4 Stockwerk bekommen wir ein sauberes Zimmer.  Aber auch da ist von aussen nichts angeschrieben. Das ist so üblich in Portugal, das es an den Hauseingängen keinerlei Namen angeschrieben hat. Das ist seit der Diktatur so, um sich vor der Geheimpolizei zu verstecken.
Es ist schon eine Umgewöhnung nach 9 Tagen einsame Plätze zum schlafen, die große Stadt und ein Zimmer mit Bett zum Schlafen.
Leider hat in unserem Hotel kein Platz für eine 2. Nacht. So sind wir gezwungen zum wechseln. Charly geht mit dem Velo zu allen Decatlons um eine Schachtel zu finden um sein Velo für die Rückreise zu verpacken und ich mache es mir im Zentrum mit einem Bier gemütlich.

Wanderer und Velofahrer 10.4 2024

Am Morgen finden wir einen kurzen Moment ohne Regen wo wir unsere Sachen trocken zusammenpassen können. Kaum auf den Rädern beginnts wieder. Die meisten Regenschauer warten wir bei einem Café, Essen, Bier ab. Wir haben einen richtig kleinen Pass zu bewältigen. 330 Meter hoch ist der Übergang zur Westküste.
Ganz am die Küste kommen wie noch lange nicht. Wir fahren durch viele Plantagen aber wir erkennen die Früchte noch nicht, da alles noch sehr jung.
An einem Bewässerungskanal übernachten wir und können unsere Füsse Baden.
Heute Dienstag ist der Tag der Umwege und der langen „Abkürzungen“. Der EuroVelo 1 endet plötzlich an einem 3 Meter hohen Zaun. Wir schieben unsere Velos über Wiesen und Felder bis wir endlich einen Ort finden wo ser Zaun nur 1.5 Meter hoh ist und wir Gepäck und Velos darüber heben können. An einem anderen Ort nehmen wir eine Abkürzung die wo der Weg plötzlich endet. Nach einer Stunde Suchen  nach einer Fortsetzung des Weges kehren win um.
Wir fahren durch schöne Heidelandschaft auf ca. 50 müM. Und alle 15-20 km geht’s steil runter zu einer Meeresbucht und genau so steil wieder rauf. Hier begegnen wir den Wanderer, die den Küstenweg machen. Zu zweit, in kleinen Gruppen, bis zu ganzen Bussladengen. Die kleinen Abschnitte des Küstenweges, die wir vom Velo aus sehen machen Lust sie auch mal zu begehen.
Auch Radfarer treffen wir,  aber meist Tagesausflüge mit E Bikes.
Einen der schönsten  Übernachtungsplätze finden wir, mit Blumenwiesen um uns herum. Nur das laute Hundegebell die ganze Nacht und der krächzende Hahn am frühen Morgen gefallen weniger.
Heute ist die Strecke ähnlich. Wir planen nur bis Sines zu fahren und dort ein Hotelzimmer zu nehmen. Aber es ist eine schmucklose Industriestadt, so dass wir nach einem erstklassigen „Arroz mariscos“ noch 25 km weiterfahren und auf einem Zeltplatz übernachten.

Ans offene Meer 7.4.2025

Zurück nach Faro und dann geht’s nach unserer kleinen Zusatzschleife richtig los. Der Küste entlang nach Westen. Wir sind auf dem EuroVeloweg 1 der bis ans Nordkapp hinauf geht. Aber das mit der Velowegen hier ist sehr abenteuerlich. Zum Teil perfekt und schön und dann wieder auf viel befahrenen Hauptstraße. Manchmal mit Velostreifen manchmal nicht. Aber die Autofahrer verhalten sich meist sehr anständig und nehmen Rücksicht.
Gegen Abend wird bewölkt und es soll regen geben. Wir entschließen uns doch draußen zu übernachten und kaufen in Albufaira noch ein. Ein paar km weiter finden wir den Perfekten Schlafplatz. Die Velos stellen wir in die Ruine einer Windmühle, so bleiben die mit dem Gepäck trocken.
In der Nacht regnets dann wirklich aber am Morgen ists wieder Wolkenlos.
Mittags kommen wir in Portimao an und da so richtig ans offenen Meer. Und mit der warmen Sonne macht das Baden spass.
Wie üblich folgen wir dem abwechslungreichen EuroVelo 1.
Eine weitere Nacht im Zelt steht uns bevor

Fuseta

Fuseta, 5.4.2024
Mit grosser Geschwindigkeit fährt  Kommisarin Graciana um die Kurve, kann den Wagen geradenoch auffangen. Den Radfarer dervor schreck in den Graben fährt sieht sie nicht einmal. Senior Lost der neben ihr sitzt sieht alles aber sagt nichts dazu.
So geht’s zu in den Krimi „Lost in Fuseta“ von Gil Ribeira, den ich mir gerade ala Hörbich anhöre. Und er hat mich auf die Idee gebracht meine neue Radtour hier anzufangen.
Vor 2 Tagen sind wir von Basel nach Faro losgeflogen. Am Flughafen hat es angefangen mit den positiven Überraschungen. In der Ankunftshalle mit den Gepäcksbändern hat 2 Stationen mit Veloständern und Werkzeug wo man die verpackten Velos wieder fahrbereit machen kann.
Nahe vom Flughafen haben wir ein Hostel für die erste Nacht gebucht. Und das Glück ist uns weierhin hold. Das Hostel hat einen schönen Garten wo wir abends noch ein Bier bekommen und am Morgen  unsere Velos für die Reise fertig bereitmachen können. Wir, das sind Charly und ich. Charly begleitet mich bis Lisabon auf meiner Velotour.
Wir fahren aber zuerst Richtung Osten nach Fuseta. Wo eben der Krimi spielt den ich mir anhöre. Gleich neben dem Stadtzentrum hat einen guten Campingplatz, wo wir uns einrichten.
Das Restaurant wo wir Essen hat den Perfekten Besitzer, der uns ein Regionales Menu zusammenstellt wie wir es niemals so gut hätten auswählen können.
Am nächsten Morgen, heute, machen wir eine schöne Tour durch die Salzsalinen Richtung Osten, ohne Gepäck und zurück auf unseren Campingplatz.

Wieder mal eine neue Tour

Am 3. April gehts wieder auf Reisen. Zusammen mit Charly fliege ich nach Faro in Portugal. Mit dem Velo erst eine Schlaufe Richtung spanische Grenze. Dann zurück alles der Küste entlang, wo wir nach spätestens 10 Tagen in Lisabon ankommen sollten. Denn dann fliegt Charly zurück und ich fahre alleine weiter über Porto nach Spanien. Durch Nordwestspanien nach Frankreich und zurück in die Schweiz. Zwischen 3000 und 3800 km sollten des werden und ich denke, dass ich nach knapp 3 Monaten, ende Juni wieder zuhause bin.

Ab anfang April werdet ihr dann wieder regelmässig berichte und Bilder bekommen

Der Schluss

Wir sind wieder bei der Fähre zum Festland angekommen. Wir waren jeden Tag Baden, haben meistens am Vormittag einen Aufstieg auf einem alten Pfad gemacht, mit anderen Worten die Velos geschoben, gezogen oder getragen und am Nachmittag eine schnelle Abfahrt auf geterter Strasse. So sind wir trocken hier am Hafen angekommen. Kaum hier hats angefangen zu Regnen und so warten wir bis es aufhört. Dann gehen wir zu unserem Nachtplatz zum Baden, Grillieren und schlafen.
Morgen dann auf die Fähre, eine Stündige Wanderung zum Auto und dann heimwerts.
Insgesamt bin ich 1300 km gefahren und habe 10000 Höhenmeter überwunden.

Malj LLjosinj

In der Zwischenzeitlich sind wir im Malj Ljosinj und da haben wir ein Zimmer genommen. In der Nacht auf Montag hats angefangen zu regnen. Wir konnten das Zelt in einer Regenpause zusammenlegen, wurden dann aber auf der Fahrt nach Malj Ljosinj wiederum kräftig nass. Bei den warmen Temperaturen war das aber kein Problem.
Jeztz warten wir die nächste Regenpause ab um einzukaufen. Am Nachmittag soll die Sonne wieder scheinen und für den Rest unserer Reise bleibts schön.
Ich habe im sinn etwas weniger zu schreiben, da die Tage hier zwar schön sind, aber zum schreiben nicht viel hergeben. Falls wir spannendes erleben melde ich mich wieder.

Bilder folgen

Cres

Cres
Wir steigen einen alten Pfad hoch. Der Weg ist sehr anstrengend, holprig und steil. Immer wieder müssen wir das 3 Rad tragen. Aber der Weg ist spannend und schön. Inklusive Pausen brauchen wir 4 Stunden für 4 Kilometer. Um die Mittagszeit kommen wir wieder auf eine geteerte Strasse. Herrlich wenns so ring vorwerts geht. Die Abfahrt nach Cres geht dann nochmals rassiger. Wir finden ein Restaurant wo wir nachmittags um 3 Essen können.
Dann gehts zum Einkaufen und zum Baden. Um eine Bucht herum fahren wir noch und funden den perfekten Platz zum Baden und gleich hintendran einen Olivenhain zum schlafen.

Charly

Ich habe heute nur eine kleine Strecke zum fahren. Von meinem verlassenen Haus aus gehts erst über Trampelpfade wieder zur Strasse. Meist über eine kleine Nebenstrasse, durch verlassene Dörfer fahre ich Richtung Meer. Um 10 kommt das Telefon von Charly. Er sei auch schon in Kroatien. Wir machen ab in Zagorje. Kurz nach Mittag treffen wir uns. Schön kann ich meine Kleider wechseln. Sein Velo bereit machen, umpacken und schon sind wir auf 5 Rädern unterwegs zum Hafen.
Auf der Insel Cres beginnt unser gemeinsames Veloabenteuer. Für die erste Nacht haben wir schon unseren ersten Platz am Meer

Kroatien

Sie war köstlich, die Fischplatte.
Ich bin fast etwas aufgeregt heute wieder alleine loszuziehen. Um halb sieben bin ich unterwegs. Die ersten 11 km auf perfektem Radweg, erst dem Meer entlang, dann ein Tal hoch. Dann beginnt die Steigung bis zu 16% aber alles aufkam befahrenen Strassen. Auf einem Hügelkamn mit wunderbarer Aussicht über Felder und durch Wälder nach Kroatien. Und in Kroatien gehts gleich schön weiter.
Wärend der Mittagspause ziehen dunkle Wolken auf. Ich warte noch etwas um zu sehen wie sich das entwickelt aber es scheint wieder mal nur um mich herum zu regnen. In der Nähe von Lupoglav finde ich meinen Schlafplatz. Auf dem Vorplatz  on einem verlassenen Haus. Sogar ein Plastikstuhl finde ich. Und ein ganz kleines Vordach, das jetzt, beim doch noch einsetzende Gewitter. seine Wichtigkeit bekommt

Izola

Am Freitag Nachmittag treffe ich Charly auf der anderen Seite der Halbinsel. Das sind 1560 Höhenmeter und knapp 100km. Gut ausgeruht sollte das in 1 1/2 Tagen zu machen sein. Also verbringe ich den Tag mit mehr Meer geniessen, Kleinigkeiten am Velo in Ordnung zu bringen und Wäsche zu Waschen. Reinhard macht einen Ausflug nach Umag und abends werden wir zusammen eine Fisch Platte essen

Slovenien

Kurz nach 7 sind wir unterwegs. Zuerst wie mein Navi anzeigt Nordwerts und kommen auf eine sehr stark befahrene Strasse. Manchmal hats ein Radweg auf der anderen Seite aber wenn man drüben ist merkt man dass der nach 100 Metern aufhört. Nach 5 km haben wir genug und fahren Richtung Süden auf die Strecke von Reinhard Navi. Das ist viel angenehmer aber ein rechter Umweg wars schon.
Nacht Monfalcone steigt wieder an und dann eine für nur 80 Höhenmeter eine wunderschöne 10 km lange  Abfahrt nach Triest. Die Stadt zu durchqueren ist mühsam. Extremes auf und ab und keinerlei Velowege. Aber wir kommen durch und können wieder dem Meer entlang nach Slovenian fahren. Bei Izola gehen wir auf einen Campingplatz am Meer.

Dem Meer entlang

Früh, 21h und gut habe ich geschlafen und so bin ich schon kurz nach 6h am zusammenpacken.
Irgendwann zeigt mein Navi links Abbiegen an. Aber links ist nur der Fluss. Da hats einen kleinen Steg zur Fähre. Das wäre eigentlich schön wieder mal ein Fährstück. Aber daraus wird heute nichts, sie ist nicht in Betrieb. Also wieder ein paar km Zurück. Auch das hat vorteile, denn so treffe ich Reinhard. Er ist mit einem motorisierten 3-Rad Liegevelo unterwegs nach Kroatien. Ich kann ihn davon abhalten bis zur Fähre zu fahren und so fahren wir zusammen weiter. Unser fahrrytmus und die Geschwindigkeit ist ähnlich und so fahren und plaudern wir zusammen und einigen uns auf einen gemeinsamen Übernachtungsplatz. Für ihn muss es ein Campingplatz sein denn er muss seinen Veloakku nachladen und für mich nicht so weit wie er wollte, denn ich habe schon ein paar km mehr in den Beinen. Nahe ven Cervignano del Friuli finden wir einen Camping mit Pool.