Tatsächlich hats dann ab 17h nur noch getröstet und ich bin los. Schon nach wenigen km hab ich einen perfekten Patz gefunden. An einem steilen Waldhang eine 3m2 grosse Stelle. Perfekt für meine Zelt. Und die Nacht ist trocken geblieben.
Am Morgen geht meine Strecke der Nebelgrenze entlang. Mal drunter in der dicken Milchsuppe und dann wieder drüber an der Sonne. So schön die Strecke mit dem Lichterspiel von Sonne und Nebel auch ist, gerne würde ich einkehren für ein Gipfeli, eine heisst Schokolade und eine Toilette. Aber in all den Dörfern durch die ich fahre gibt’s nichts. Keine Bäckerei, keine Bar, kein Laden. Nach über 30km bietet mir ein Super U alles.
Seit Clément Ferrand bin ich der Allier entlang gefahren. Nich direkt am Fluss entlang aber immer in der Nähe. Jetzt aber bei Prades muss ich den Fluss verlassen. Und das gleich richtig. Eine Bergstrecke der Tour de France, mit Steigungen bis 14%. Aber die behalte ich mir für morgen auf, denn schon in der ersten Spitzkehre finde ich mein Nachtplatz.






