Archiv der Kategorie: deutsch

Und nochmals St. Louis

10303141030311_DSC3187_DSC3185_DSC31829.5.

Ich bin also noch nicht weitergefahren. Am Morgen war es trüb und noch Trocken, aber bald hast wieder angefangen zu regnen. Der Besuch des großen Bogens war angesagt. Zu 5. Klettern wir in eine kleine Sardinienbüchse und das Ganze beginnt nach oben zu zuckern. Aus kleinen Schlitzen sehen wir auf die verregnete und neblige Stadt. Die gleiche Prozedur um wieder runter zu kommen. Auf dem Rückweg zum Hotel führt uns ein Regenschauer in eine Bar und da geht die Post ab. Um die Mittagszeit spielt eine Liveband von Jung bis Alt ist alles am mitfesten und singen. Eine Stimmung wie bei uns bestenfalls an einem Dorffest am abend, ist hier Alltag.

Morgen gehts dann aber richtig weiter. Ich werde wieder früh losfahren und die anderen bei der Frühstückspause treffen.

Leider bin ich etwas knapp mit Bildern, denn die Wi-Fi Verbindung vom einen Fotoapparat aufs Handy will nicht so recht. Ich hoffe das krieg ich wieder in den Griff.

St. Louis

_20150508_221053 _DSC3153 _DSC3155 _DSC3157 _DSC3166 _DSC3170 _DSC3174 _DSC3175 _DSC3178

Bilder: Der Bogen, der das Tor zum Westen darstellen soll und die Union Station, einst weltweit der größte Bahnhof der Welt, jetzt zur Shopping Mall umfunktioniert.

8.5.

Den richtigen Tag um auszuruhen habe ich mir ausgesucht. zwischendurch regnet es heftig und ich muss mir immer wieder einen Unterschlupf suchen. Zuerst im Saint louis Science Center dann in einer bar und zum Schluss in einer shopping mall. am abend treffe ich dann dres und seine mitradler im Hotel und wir gehen zusammen spaghetti essen wie es sich gehört für Radfahrer. sie werden einen tag pause machen in Saint Louis und ich weiß noch nicht genau ob ich schon morgen weiter fahre. mal schauen nach was wir morgen in der Sinn steht. Bei Regen werde ich sicher noch eine Talk bleiben.

 

Die US-Autofahrer

IMG_20150506_110022 _20150506_105937 1030223 1030214Die stecke ist heute ähnlich wie gestern über Velopisten durch wunderschöne Wälder zum Teil dann wieder auf mehr befahrenen Straßen. Aber ich muss sagen die Straßen mit den US-Amerikanern zu teilen ist sehr angenehm. Nicht nur dass sie eigentlich nie überholen wenn der Platz knapp ist, sondern auch mit einem riesigen abstand hinten dran warten wenn es gegenverkehr hat. An den Kreuzungen wird man als Radfahrer sowieso immer als Erster durch gelassen. Also ein großes Lob an die Autofahrer hier.

Unterwegs treffe ich einen in Chicago wohnden Serben der das gleiche Ziel hat wie ich. Allerdings ist es seine erste Velotour. Und wie alle die ich auf meinen Reisen unterwegs mit dem rad treffe „ich habe viel zu viel Gepäck“ und beneiden mich um mein Weniges. Was mich immer etwas Stolz macht. Wir machen ab dass wir uns auf einem Campingplatz treffen

Er ist nicht eingetroffen. Vielleicht bin ich auf dem falschen Platz. Aber soeben ist der Campingplazbesitzer gekommen und hat mir angekündigt mein Freund aus deutschland wird um 9 uhr hier eintreffen ich bin alao gespannt wer jetzt kommen wird wenn nicht der Serbe dann nehme ich halt den Deutschen.

Unterwegs

1030203 1030195 1030194 1030192 1030178 1030176 10301715.5.

Das mit dem schönen Plätzchen für meine erste Campingnacht ist nichts geworden. Kaum auf dem Velo sind die großen Wolken aufgezogen und ich konnte gerade noch ein altes Motel erreichen bevor es zu Regnen begann. Die ganze Nacht und ohne unterbruch. Mein Morgen, es Regnet nur noch wenig, ist sehr abwechslungsreich. Erst die Bahngleise und die Autobahn rechts von mir. Dann wechselt es und ich bin dazwischen. Wenn man dann noch die Strom und die Telefonleitung dazunimmt – ihr könnt euch gar nicht vorstellen wieviele Möglichkeiten es da gibt. Und als Krönung und Höhepunkt der variationen kreuzt eine Hochspannungsleitung meine Strecke. Auch die Landwirtschaft, mindestens alle 5 km ein neues Feld.  Wer möchte da von Monokulturen sprechen.  Aber ich habe nichts zu spotten, es ist was ich gesucht und erwartet hatte.

Nach Pontiac hat’s neben der befahrbaren Route 66 auch noch Reste des Route 66 Orginalbelages. Mit dem Velo fahre ich auch da drauf und denke mir „etwas unterhalten und es wäre der perfekte Veloweg“ Kaum fertiggedacht und schon giegen meine Wünsche in Erfüllung.

Diese Nacht klapptschon mit dem Campieren. Einen ruhigen Platz am Rande eines Fussballfeldes ist mir für die Nacht genehm. Zwar regnets auch in der Nacht aber bis zum Morgen ist das Zelt schon fast wieder trocken und jetzt zum Frühstück scheint die Sonne wieder

Endlich richtig unterwegs

1030150IMG_20150503_163441 1030167
1030147 20150503_173222_HDR3.5. Wilington

Sitze bei Nellys auf der Terrasse und werde bald mein Znacht bestellen. Nellys ist ein typisches Route 66 Restaurant. Großer Parkplatz,  eine Terrasse von wo aus man die vorbeifahrenden Harleys beobachten kann eine alte Tanksäule und das beste Essen, wie ich gehört habe von ganz Amerika. Ob die da den ganzen Doppelkontinent meinen oder einfach nichtwahrhaben wollen, dass es jenseits der Grenze noch weiter geht???

Heute morgen war das Wetter nicht gerade freundlich und gerade als das obligaten R66 begins-Bild mit Velo machte setzte der Regen ein. So schnell wie es wieder aufgehört hat konnte ich meine Regenkleidung gar nicht anziehen und so bin ich mit feuchter Hose weitergefahren. In der Zwischenzeit hat’s auch nicht wieder angefangen und die Sonne wechselt sich mit leichter Bewölkung ab. Vor 2 Tagen habe ich noch gefroren und jetzt ist es schon bis zu 26 Grad. Also Campingwettet für mich. Ich freue mich auf eine Nacht im Freien.

Sehr erstaunt war ich als ich auf der Suche nach einer Umfahrung eines stark befahrenen Teilstück der R66, auf ein Schild R66 Bike Trailer gestossen bin auf einen sehr angenehmen Waldweg hat es mich geführt. Währe zufrieden mit noch einigen solchen Überraschungen.

Jetzt kommt aber mein Essen dran. Nach 110km wohl verdient und nachher gibts auch nur noch wenige km bis zu einem hübschen Platz für die Nacht.

Chicago 2

1.5.

Mit dem Wetter habe ich Glück. Gestern war’s noch leicht Bewölkt doch heute sieht man kein Wölklein mehr. Nur ist es Saukalt. Aber das sollte bis am Sonntag auch noch wesentlich besser werden. Bis 27 Grad sind angesagt. Heute war ich auf dem Willis Tower. Etwas über 400 Meter hebt sich dieses Gebäude aus dem Stassengewirr von Chicago ab. Als kleine Besonderheit haben die da oben noch Glasboxen angebaut, wo man reinkann  und dann zwischen den Füssen durch die 400 Meter auf die Stasse unter sieht. Auch wenn man weiß, dass die Dinger genug solide gebaut sind, es braucht schon einiges an Überwindung sich in Diese zu begeben. Sogut mir Chicago auch gefällt, auf meine Abreise mit dem Velo bin ich schon etwas ungeduldig.

Ich bin erstaunt über die Reaktionen der Amerikaner denen ich von meinem Vorhaben erzähle. War’s in der Schweiz noch unglaube dass das möglich ist und Hinweise auf alle möglichen Gefahren, ist es hier Bewunderung .

Heute sollten meine Mitreisenden ankommen. Ich freue mich auf sie und darauf wieder mal Schwizertütsch zu sprechen .

_20150501_110909IMG_20150501_153554IMG_20150501_153709IMG_20150501_153918IMG_20150501_153431IMG_20150501_152744

Chicago

Frühmorgens am Meer (See)
Frühmorgens am Meer (See)

IMG_20150430_074653 IMG_20150430_074608 _DSC2763 _DSC2798 _DSC2810 _DSC2823 _DSC2830 _DSC2846 _DSC2855 _DSC2856 _DSC2871 _DSC2881 _DSC2905Fruemorgens, wenn alle anderen noch schlafen, habe ich die Luxurioese Veriante, dass ich einen richtigen Computer zur verfueging habe im Hotel. Nur das mit den umlaute auf der amerikanischen Tastatur muss ich noch rausfinden.

ä = Alt + 132; ö = Alt + 148; ü = Alt + 129;  Ä = Alt + 142; Ö = Alt + 153; Ü = Alt + 154;

Scheint mir etwas kompliziert, vor allem wenn mann jedesmal nachschen muss wie die benötigte Zahlenkombination ist. Aber Tastaturprobleme interessieren euch weniger. Ihr wollt eher wissen wie es mir in Chicago ergeht.

Ich sags glaich vorweg, ich bin ueberwaeltigt. Die Groesse und Betriebsamkeit ist gewaltig. Ich bin beinahe ueberfordert. Und dann kommt noch die Freundlichkeit der Leute dazu. dass man in einer so grossen Stadt auf der offenen Strasse gegruesst wird, habe ich noch nie erlebt. Und nicht einfach gegruesst, nein, man wird gleich nach dem Wohlergehen, den Bildern oder sonstwas gefragt. Bis ich natuerlich die Frage verstanden habe, mir eine Antwort ueberlegt, diese zurechtgelegt und ausgesprochen habe, ist der Andere schon lange weitergelaufen und hat den unfreundlichen Touristen stehengelassen. Ich muss mir mal eine Universalantwort zurechtlegen. – „fine“ – das waere mal was zum ausprobieren.

An einer Strassenecke machen Touristen Selfies. Und dann entdecke ich SIE. Die Tafel.

„ROUTE  66  BEGINS“

Nun stehe ich also am Anfang meiner Reise. Voellig unerwartet stehe ich da. Habe noch gar nicht daran gedacht diesen Ort zu suchen. Zwei Touristen, fragen mich ob ich ein Bild von ihnen Mache. Sie stellen Ihre Raeder daneben. Kettler, Ortliebtaschen – das muessen Deutsche sein – und ja, sie machen auch die ganze Route 66 – 9 Wochen geben Sie sich Zeit. Da werden wir uns unterwegs doch sicher mal treffen. Wir machen ab auf ein Bier, irgendwo unterwegs.

Den ganzen Tag bin ich in den Strassen und am Meer, das zwar nue ein See ist aber ich als Meer empfinde, unterwegs. Um das Nachtleben zu geniessen habe ich noch zuviel mit dem Jetlag zu kaempfen und so bin ich um halb 10 schon wieder im Bett.

Der Flug

_20150429_032835 _20150429_032731 1030010 102099028.04.15

Um 4 morgens wache ich auf und bin zu aufgeregt um nochmals einzuschlafen.

Im Zug nach Zürich habe ich mich gut unterhalten. Zuerst mit einem Mitreisenden dann mit dem Kontrolleur. Schon wieder 2 die meinen Blog mitverfolgen wollen.

Das mit dem Vorabend-Checkin hat nicht geklappt – das geht nur noch bei den wenigsten Fluggesellschaften. So hab ich halt mein Velo bei der Gepäckaufbewahrung abgegeben und hab meinen Rucksack wieder nach Zürich mitgenommen.

Um 5h mache ich mich wieder auf den Weg zum Flughafen. Diesmal klappt das Checkin und ich muss erst noch weniger fürs Velo bezahlen als man mir gesagt hat. Es regnet in strömen eindeutig Zeit zum verreisen. Mit einer halben Stunde Verspätung fliegen wir los. Bedeutet das schon, dass die in Istanbul keine ZeitZeit zum gehen  finden mein Velo umzuladen? Ich hätte nichts dagen wenn ich mich in Chicago nicht darum kümmern müsste und es mir ins Hotel nachgeschickt wird. 

Bin in der Zwischenzeit im Hotel in Chicago angekommen. CH Zeit 4.15. Also seit 24h unterwegs.

Abgereist

Jetzt bin ich unterwegs. Nach der langen Planung (Über ein Jahr) ist jetzt die Abreise doch ganz schnell gekommen. Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, dass ich die Wohnung jetzt für 2 1/2 Monate abschliessen werde.

Die SBB hat mir noch einen kleinen Umweg beschert.  Auf dem direkten Weg nach Biel sind Bauarbeiten und so fahre ich über Neuchatel. Für den Flug habe ich mir schon mal Fensterplätze reserviert.

Jetzt gehts sicher nicht mehr lange und mir fallen all die Dinge ein, die ich vergessen habe. Aber wie immer wird das auch kein grosses Problem sein. Das Velo habe ich jedenfalls nicht vergessen und das ist doch schon was.

Also der nächste Bericht kommt von Istanbul oder Chicago

Nur noch eine Woche

In einer Woche bin ich schon unterwegs. Am 27. werde ich nach Zürich fahren und mein Gepäck aufgeben. Der Flug geht dann am 28. morgens um 7.40 über Istanbul. Abends um 18h Ortszeit sollte ich in Chicago ankommen.

Mit den Reisevorbereitungen komme ich gut voran. Gestern habe ich die letzte Fahrt mit dem Velo habe ich gestern gemacht und heute ist das Velo schon verpackt.

Ich bin auch schon etwas nervös. Alle möglichen Probleme gehen wir durch den Kopf. Von Tornados über Überfälle bis zu Klapperschlangen. Aber auch die Vorfreude auf Chicago, die weiten Ebenen, die Rockies und natürlich die Ankunft  an der Pacific-Küste

20150420-P1020953

Dann werdet Ihr also bald unterwegs mehr von mir hören

Navigation, Unterhaltung und Kommunikation

Ja, ich nehme auch Papierkarten mit. Ich habe ein kleines Büchlein mit allen Karten der Route 66. Details in den Städten, dazwischen eine übersicht und die auch orginal Route 66 ist auch eingezeichent. Auf einer Papierkarte hat man einfach die bessere Übersicht, man kann draufschreiben und um anderen etwas zu zeigen beziehungsweise sich etwas zeigen zu lassen ist das Handy völlig ungeeignet. Meistens werde ich für die Navigation aber das Navi gebrauchen. Zum Glück ist das jetzt im Handy integriert und ich brauche dafür kein eigenes Gerät. Die genaue Route 66 Strecke habe ich vom Internet runtergeladen und natürlich auch die Karten wo ebenfalls Velowege eingezeichnet sind. Dazu kommt dann noch die Beschilderung die aber sehr unterschiedlich gut sein soll und vielfach stehen die Schilder nicht an den Kreuzungen sondern erst nachher als Bestätigung an den richtigen Straßen.

Das Handy brauche ich natürlich auch für die Kommunikation beziehungsweise für das Schreiben meines Blogs. Wenn es geht schreibe ich an einem Ort wo ich ein wlan habe aber ich habe mir eine internationale sim-karte gekauft und habe auch die Möglichkeit wenn ich mal kein WLAN zur Verfügung habe wenigstens Texte über das Handy Netz zu versenden. das Schreiben längerer Texte mit der Handytastatur ist aber eher ein mühsames Unterfangen. Deshalb werde ich die meisten Texte nicht schreiben sondern diktieren und das Handy übersetzt dann in geschriebenen Text. Dies funktioniert recht gut wenn ich ein wlan habe. Nur mit der gross und Kleinschreibung klappts nicht so recht. wenn ich das auch ohne WLAN machen will dann versteht das System mehr falsch aus richtig und für die Korrektur brauchen dann mehr Zeit als das Tippen auf der Tastatur. Bei diesem Blog teil versuche ich das jetzt zum ersten mal mit dem sprechen. Entschuldigt also wenig etwas mehr fehler hat.

IMG_20150407_114412

auf meiner letzten Reise war das lesen noch ein großes Problem zum einen sind Bücher schwer und im englischsprachigen Raum kaum in deutscher Sprache zu erhalten.. Ich habe jetzt ein Handy gefunden, das auf der Rückseite ein E-Ink-display hat, das keinen Strom beim Lesen verbraucht. Da kann ich Bücher ohne Ende mitnehmen und wenn der Lesestoff doch einmal ausgeht über meine Bibliothek neue Bücher runterladen.

Zum Musikhören brauche ich das Handy natürlich auch und ich habe sogar einige Videos dabei.

Da ich mein Handy für so viele verschiedene Sachen brauche, und das handy mit dem ebook-reader keinen zusätzlichen Platz hat für eine Speicherkarte hat habe ich beschlossen zwei Handys mitzunehmen.

Längere texte auf der Handytastatur einzugeben ist jedoch schon etwas mühsam. Deshalb werde ich die meisten Texte nicht schreiben sondern sprechen und vom handy zu geschriebenen Text übersetzen lassen. Wie ich das jetzt auch hier mit diesen text jetzt zum ersten Mal versuche.

Dies alles braucht aber strom. Und da ich nicht jeden abend in einem hotel verbringen werde muss ich eine andere Art finden um meine Geräte wieder aufzuladen. Zum einen habe ich ein paar Zusatzakkus dabei zum anderen auch eine Solarzelle, die ich auf meinem Gepäck montieren kann und so unterwegs die akkus wieder aufladen kann. Wie gut das dann in der Praxis funktioniert weiß ich auch noch nicht.20150407_111934_HDR

Fotoausrüstung

Ausrüstung2 Fotokameras werde ich mitnehmen. Zuerst war nur die Nikon 1 V3 mit 4 Objektiven vorgesehen. Das Teleobjektiv (70-300mm) ist aber schon sehr schwer Und so habe ich beschlossen die Teleobjektive zuhause zu lassen und dafür noch eine Kompaktkamera, eine Panasonic Lumix DMC-TZ-61, einzupacken. Die hat neben dem Monitor einen elektronischen Sucher und kann Bilder in RAW aufnehmen. Mit dem 24-720mm Zoom hab ich den Telebereich, zwar nicht in derselben Qualität, abgedeckt und ich habe eine Kamera die ich immer zur Hand habe und mit der ich auch während der Fahrt Aufnahmen machen kann. Und habe dabei noch einige hundert Gramm gespart.
  • Objektive
Für die Nikon 1 nehme ich ein Weitwinkel 6.7-13mm (auf Vollformat umgerechnet 18-35mm) und 2 Fixbrennweiten das 18mm (48mm) F 1:1.8 und das 32mm (86mm) F 1:1.2 mit. So habe ich vom extremen Weitwinkel bis zum leichten Tele alles in einer sehr guten Qualität abgedeckt und mit dem 32mm F 1:1.2 auch noch ein extrem lichtstarkes Objektiv.
  • Filter
ND und Polfilter habe ich dabei und dazu Filteradapter für alle Objektive. Sogar für die Lumix, die kein Filtergewinde hat habe ich mir einen Adapter gebastelt
  • StativStativ mit Nodalpunktadapter
Die über 1000 Gramm für ein normales Stativ waren mir zu schwer zum mitnehmen, aber es gibt da eines, das Beine hat wie Zeltstangen und nur 300 Gramm wiegt. Es hat natürlich nicht die Stabilität eines richtigen Statives, aber Ich habe noch ein Klemmstativ das ich am Velo oder an einem Pfosten befestigen kann. Für Panoramaaufnahmen habe ich mir einen Nodalpunktadapter gebastelt, 39 Gramm.

 

 

 

 

Handy Fotos und Zeitraffer

Ursprünglich hatte ich gedacht, dass ich noch eine Action Cam mitnehme. Für Zeitrafferaufnahmen. Aber da ich jetzt eine App fürs Handy gefunden habe , die dies perfekt beherrscht werde ich die Action Cam zuhause lassen. Der einzige Nachteil, den ich dadurch habe, ist dass ich keine Wasserdichte Kamera dabei habe, aber das ist verkraftbar. Und wenn ich qualitativ gute Zeitraffer machen will, kann ich das auch mit der Nikon 1, nur muss ich die Bilder am Computer zu einem Zeitrafferevideo verarbeiten und das kann ich dann erst zuhause. Auch Doppelbelichtungen und Panos lassen sich gut mit dem Handy verarbeiten. 360x180Grad Panos, also interaktive Rundumpanos kann ich zwar machen und sie auf dem Handy anschauen, wie ich diese dann auch auf dem Blog veröffentlichen kann? Dafür habe ich auch noch keine Lösung.

  • Speicher
Da sind 2 Probleme. Zum einen kommen in 2 Monaten schon einiges an Bildern bzw. GB zusammen und ich habe keinen PC dabei um eine vernünftige Vorsekektion zu machen und zum anderen möchte ich auch nicht im Falle eines Diebstales oder Defekts alle Bilder verlieren.
Ich werde mal einiges an Speicherkapazität mitnehmen, damit ich Platz habe für alle Bilder 1x und dann habe ich mir in der Cloud 50GB gebucht, wo ich alles in regelmässigen Abständen meine Bilder Hochladen kann. Nathalie wird die Cloud dann ab und zu mal runterladen.
  • Microphon

Auf mein Microphon für hochwertige O-Tonaufnahmen (Orginalton) will ich nicht verzichten. Da ist mir das eingebaute Micro im Handy zu schlecht, wie ich auf meiner letzten Reise festgestellt habe und die Möglichkeiten zu vielfältig um eine ansprechende Multimediashow zu machen.

1925 Gramm bringt die ganze Ausrüstung auf die Waage-

Das Velo

  • Ein Flux S900.ol (http://flux-fahrraeder.de/produktuebersicht/s-900/) ist das Rad meiner Wahl für die Route 66. Ich habe dieses Rad gewählt weil ich eine sehr Flache (Windschlüpfrige) Position habe und trotzdem nicht zu nah am Boden bin und auch das Gewicht, mit seinen 14.8 kg für ein Tourenliegerad, auch noch akzeptabel ist. Aber das Wesentliche Argument für ein Liegerad ist dass es bequem ist. Auf diesem Rad kann ich stundenlang sitzen und es tut nichts weh. Weder Nacken, Handgelenke noch mein Hinterteil und ich werde auf dieser Tour zum Teil lange Fahrtage haben.
  • Normalerweise ist das Flux S900.ol mit 24″ Reifen mit einer Breite von 40mm bestückt. Ich werde aber für diese Tour 26″ Reifen  die 28mm breit sind montieren. Die sind leichter, haben weniger Rollwiederstand und vor allem sind sie unterwegs leichter zu beschaffen falls es dann nötig sein sollte.
    Je ein Faltpneu und Ersatzschlauch sowie ein kleines Flickzeug, Kabelbilder und einige Schrauben müssen als Ersatzteile genügen. Pneuhebel, Imbus- und Gabelschlüssel und ein kleines Multitool sind die Werkzeuge, die auf die Reise mitkommen.
  • Für den Gepäcktransport habe ich 2 Seitentaschen, im Windschatten des Fahrers montiert und eine Tasche auf dem Gepäckträger die gleichzeitig durch ihre Form den Luftwiederstand verringert. Da habe ich mehr Platz als ich benötige aber auch viel reserve wenn ich mal Essen und viel Wasser mitnehmen muss.
  • Der Diebstahlschutz ist noch ein Problem. Einerseits kommt man da sehr schnell auf ein hohes Gewicht, anderseits nützt ein sehr leichtes Schloss auch nicht viel. In der Nacht möchte ich mein Velo eigentlich immer gleich neben mir haben, sei das im Hotelzimmer oder gleich neben dem Zelt, aber immer ist das nicht möglich. Vielleicht kommt mir da die zündende Idee noch.

fluxgepäck

Ausrüstung

Velo

Das Problem bei der Ausrüstung auf Velotouren – Man muss es ja nicht tragen – und das sind ja nur ein paar Gramm zusätzlich – und schon hat man 4 grosse Velosaccochen voll mit Material und die Hälfte davon braucht man nicht wirklich. Und neben dem, was man mitnimmt kommen dann noch grössere und schwerere und mehr Saccochen dazu. Ich habe noch kaum einen Tourenfahrer unterwegs getroffen den nicht gesagt hat: „Ich habe viel zu viel mitgenommen“. Ich probiere hier eine Ausnahme zu sein.
Meine 4 Prinzipien dazu sind:

  1. Beschränkung des Volumens. Das heisst: nur 2 Velotaschen und nicht die Grössten. Zusätzlich kommt beim Liegevelo noch eine Hecktasche dazu, die durch seine Form das Velo noch windschlüpfriger macht.
  2. Gewichtsbeschränkung. Bei meiner letzten grossen Velotour nach Istanbul, bin ich mit 15 kg ausgekommen. Das will ich nicht überschreiten. Das Problem dabei – meine damalige Fotosurüstung wog 250 Gramm. Da habe ich in der Zwischenzeit etwas höhere Ansprüche. Mit meinen Kameras, Objektiven, Stativ und Filtern werde ich wohl auf das etwa 10-fache des damaligen Gewichtes kommen. Über die Fotoausrüstung werde ich ein einem anderen Blogeintrag ausführlicher schreiben. Das heisst bei allem anderen umso mehr sparen. Zum Glück wich das Campingmaterial immer besser, so dass ich mit der Schlafausrüsung (Zelt, Zeltunterlage, Schlafsack und, für mich ganz wichtig, ein bequemes, dickes Liegemätteli) unter 2 kg bleibe und den Kocher lasse ich ganz weg.
  3. Alles sollte möglichst für mehrere Sachen verwendbar sein. Zum Beispiel dient das Sitzpolster vom Velo auch als Kopfkissen, das Kommunikationssystem, genannt Smartphon auch als MP3-Player und als Navi. Auf eine Tastatur werde ich diesmal verzichten und meinen Blog diktieren und per Internet in geschriebenes Wort übersetzen lassen Der Ebook-Reader ist aber separat, denn das Smartphone brauch zu viel Strom, dafür kommen auch noch alle möglichen sonstigen Informationen sowie Handbücher und Wörterbuch drauf. Eine kurze Hose ist gleichzeitig auch Badehose, das Pijama ein Trainer für unter die Velohose wenns mal kalt ist.
  4. Alles kommt, bevor es mitkommt auf die Waage und zwar wirklich alles, auch die Verpackung. Im Moment bin ich daran ein Brillenetui (Eine Brille musste ich bei der letzten Reise noch gar nicht mitnehmen) selber herzustellen. Das gekaufte wiegt 88 Gramm, bei dem was ich jetzt mache werde ich auf ca. 25 Gramm kommen.
Brillenetui 28 Gramm
Brillenetui 28 Gramm
Bei der Reise wird einiges an Elektonik mitkommen und das muss auch mit Strom versorgt werden. Da ich viel Campieren werde, habe ich nicht immer eine Steckdose zur Verfügung. Ich habe beschlossen eine kleine Sonnenzelle mitzunehmen. die ich auf dem Gepäck so montieren kann, dass es während der Fahrt lädt. Wie gut dass das funktioniert weiss ich auch noch nicht. auf der letzten Tour hatte ich einen Dynamo am Velo um die Geräte zu laden, aber das war nicht ideal und an diesem Velo habe ich auf einen Dynamo ganz verzichtet. Dafür habe ich noch einige Ersatzakkus und ab und zu wirds auch eine Steckdose geben.
Bei den Kleidern kann man sparen, indem man nicht allzu geruchsempfindlich ist und unterwegs immer wieder eine kleine Wäsche macht. Wenn man nicht vergisst das Ausgangsteeshirt morgens wieder mit dem stinkenden vom Vortag zu wechseln, kann man sich am nächsten Abend auch wieder ein Date leisten.
Der Proviant, den ich dabei habe ist dann noch sehr unterschiedlich. Im Normalfall habe ich kaum zu essen dabei und nur ein Velobidon Wasser zum trinken. Zwischendurch gibt es Gebiete die sehr einsam sind und da kommt dann noch ein Znacht dazu und dann in der Wüste habe ich noch die Möglichkeit für 6 zusätzliche Liter Wasser unterzubringen.

Die Strecke

Was erwartet mich für eine Strecke?

Gemäss Streckenprofil geht es bis zu  den Rockys leicht berauf und dann hats 2 – 3 Pässe. Nun das Streckenprofil zeigt über 4000 km an. Da kann so ein Profil sehr täuschen. Gehört habe ich, das das Flache am Anfang selten wirklich flach ist, sondern meistens rauf und runter geht. Nie Steil aber immer etwas. Das kommt mir mit meinem Liegevelo recht entgegen. Richtige Pässe solls dann nur 2 haben.streckienpro

In Missouri und Oklahoma komme ich  noch ins Ende der Tornadosaison. Das macht mir etwas Angst. Das sind nicht die grossen Hurricans, die alles zerstöhren was ihnen in  den Weg kommt, aber die man auch Tage vorher prognostizieren werden und man sich entsprechend verhalten kann. Tornados sind kleiner weniger zerstöhrerisch aber für ein Velo oder Zelt genügt es auch und vor allem können sie plötzlich auftreten. Voraussagen kann man nur die möglichkeit, dass sich Tornados bilden können. Wie ich da zu den nötigen Infos komme weiss ich auch noch nicht. Ein Radio und natürlich Internet habe ich dabei. Wenn sich jemand von euch Lesern besser auskennt, bitte melden

20150209-Unbenannt-4
Bild von dieser Webseite geklaut: http://www.jedemeilezaehlt.ch/21-etappe-109km-1030hm-gesponsert-von-leo-simettinger/

Die endlosen Weiten im mittleren Westen machen wir keine Sorgen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Strecken, die mit dem Auto oder Töff einem endlos Langweilig vorkommen mit dem Velo spannend und interessant sind. Meditieren, Geschichten ausdenken, kleinigkeiten am Wegrand entdecken und öfters auch spannende Begegnungen sind angesagt.

Ich bin nicht allzu heikel was Hitze anbelangt und mit guter Kleidung und sehr früh morgens losfahren kann man da schon einiges erreichen. Mich erwartet jedoch Mojave Wüste und da kann es, wenn ich Pech habe auch mal 50 Grad geben. Wie das in solchen Situationen ist für mich, noch Velo zu fahren??? Aber es muss nicht so heiss werden und vieleicht ist ja auch mal eine Nachtfahrt möglich.

Über die US Autofahrer hört man sehr unterschiedliches, von sehr rücksichtsvoll bis zu absolut gestört. Auf der orginal Route 66 zu fahren soll auch z.t. sehr einsam sein und dann ist es wieder eine vielbefahrene Interstate, da soll es aber meistens eine Serviceroad geben, die direckt daneben verläuft. Ich rechne mit allem.

Zelt und Schlafsack habe ich bei mir und ich nehme an, dass ich meistens im Freien übernachten werde. Das Wetter wird da aber auch noch einiges für mich entscheiden. Einen Tornado möchte ich nicht im Zelt erleben müssen und ab und zu eine Dusche ist auch nicht zu verachten.

Dres Balmer, ein Freund von mir, der die Route 66 vor ein paar Jahren schon mal gemacht hat, ist mit einer kleinen Gruppe gleichzeitig auch unterwegs. Sie sind jedoch nicht mit Zelt und Schlafsack ausgerüstet, sondern fahren von Hotel zu Hotel. Sicher werde ich ab und zu mal eine Nacht mit ihnen verbringen. Wieviel wir auch zusammen fahren werden weiss ich auch nicht. Schliesslich haben wir einen anderen Tagesrytmus und unterschiedliches Gepäck, was mich vor allem bei Steigungen langsamer macht.

 

 

Das wärs für heute. In den Nächsten Berichten werde ich über Ausrüstung, das Velo, die Navigation u.v.m. berichten

Route 66

Die Route 66 von Chicago nach Los Angeles mit dem Velo, das ist die Idee. Und damit ich dann wirklich genug Velogefahren bin gleich noch rauf bis nach San Francisco. Gemäss Google Maps sind das 4’400 km und 22’000 Höhenmeter. Ein paar hundert km kommen dann erfahrungsgemäss noch dazu.
Als Transportmittel nehme ich ein Flux S900.ol. Das ist ein bequemes Reiseliegerad.
Am 28.4.2015 werde ich nach Chicago fliegen und am 7.7.2015 zurück von San Francisco. Ich habe also noch genau 3 Monate für die Vorbereitungen.

Die Strecke. Die 237 Std, die Google errechnet? Ein Schnitt von 18.5km/h wer weiss?
Die Strecke. Die 237 Std, die Google errechnet? Ein Schnitt von 18.5km/h wer weiss?

 

Das Flux Liegerad S900.ol
Das Flux Liegerad S900.ol

In der nächsten Zeit werde ich weiter über meine Vorbereitungen berichten. Wenn Ihr euch für den Newsletter anmeldet bekommt Ihr weiter Infos wenn ich weiter berichte.