Zurück nach Delta 2

Zum schlafen war der Stadtpark dann doch nichts. Zu windig und regen angesagt. Dafür eine Brücke die besser nicht sein könnte. Wind unf Regen geschützt von nirgens eonsehbar und zum hinkommen muss man sogar etwas klettern. So gibt’s keine zufälligen Besuche. Einziger Nachteil, der vorbeifahrende Zug macht einen unglaublichen Lärm aber da kommt nur einer und so schlafe ich bestens.
um 6 Uhr bin ich schon wieder an der Autobahnauffahrt.und werde auch kurz darauf mitgenommen. Mein Chauffeur ist ganz glücklich dass er jemanden hat zum plaudern und beim Navigieren helfen. Er ist unterwegs von einer abgesagten Beerdigung in Minesota nach Hause in Arrizona und das sei viel zu weit um alleine zu fahren. Ind so erklärt er mir dass er viel gesünder sei seit er nur noch Fleisch, Fisch und Eier esse. Wie ich sehe sei ich nicht der Einzige verrückte. Er muss in den Süden und so komme ich von meiner Strecke ab und mache nochmal den landschaftlich schönen Umweg über Moab. Ich stelle mir vor dass ich von da viel besser vorwärts komme wie wenn ich an einer Auffahrt im nichts versuche. So ist es auch. Eine junge Dame nimmt mich schon nach wenigen Minuten mit. Erkannt dass ich ein anständiger Msnsch sei hat sie an meinem Rucksack. Er sieht eher billig und schäbig aus aber Kenner erkennen den Hyperlite und so einen hat nur ein richtiger Hiker und das seien gute Menschen. Sara hat Job und Wohnung gekündigt eine Matratze ins Auto gelegt und reist jetzt im Land herum. Sie habe viel Auto-stop gemacht und hätte nie länger wie 5 bis 10 Minuten gewartet. Aber sie sei such blond, jung und Frau, das sei schon ein Vorteil. Blond, das würde ich auch noch hinkriegen aber bei den 2 anderen Punkten wird’s schwieriger. Sara bringt mich wieder zurück zur Interstate 70 und zu einer idealen Auffahrt. Das ist wichtig denn suf den nächsten 130 Meilen hats nichts mehr ausser einer Tankstelle nach 20 Meilen. Ich werde auch schnell mitgenommen aber der Texaner weiss nichts wohin er fährt. Dem Navi nach. Im Auto sehe ich dann dass es nicht mein Weg ist also bei der Tankstelle raus. Aber ich erwische die falsche Ausfahrt und stehe wieder mal im nichts. Doch schon bald hällt ein Wohnmobil. Mit einem bekannten Akzent fragt mich der Fahrer nach dem wohin. „Si chönd au tütsch mit mier rede“ Antworte ich. Es sind 2 pensionierte Frauenfeldner die eine 10 wöchige Ferienreise machen. Klar und deutlich sage ich dass ich nur zur nächsten Ausfahrt will, die mit fer Tankstelle. Eigentlich sollte man denken dass es keine Verständigungsprobleme geben sollte aber sie schaffen es doch die Ausfahrt zu verpassen und so stehe ich, zwar etwas weiter aber wieder im nirgendwo. Als nach 20 Minuten nur ein Auto vorbeikommt, sogar anhält aber nur um mir zu sagen, dass es ihm leid tut aber er hätte wirklich keinen Platz, gebe ich die Auffahrt auf und stoppe auf der Autobahn weiter. Ich habe noch nicht mal meinen Rucksack abgestellt als ein riesiger Sattelschlepper mich mitnimmt. Alexander aus Usbekistan. Er hat eine Ladung leerer Paletten für nach Los Angeles. Normalerweise ist er 3 bis 4 Wochen unterwegs um dann wieder eine Woche bei Frau und seinen 3 Töchtern in New York zu sein. Bzahlt wird er mit 75 Cent pro Meile. das heisst wenn er mal 8 Stunden warten muss bis sein Truck beladen wird verduent er nichts und das kommt öfter mal vor. Nächtse Jahr, zum 25 jährigen Hochzeitstag will er als Überraschung mit seiner Frau eine Europareise machen. Ob denn 5000 Dollar für eine Woche Schweiz genug sei?
Ich gebe ihm meine Adresse und würde uhn gerne für seine Reise unterstützen.
Mit Alexander fahre ich bis ich die I 70 verlassen muss. 1 Stunde Highway und es ist erst 13 Uhr. Das sollte ja kein Problem sein, denke ich.
Aber als ich 5 Stunden später erst 5 Meilen weiter bin kann ich nur noch sagen: falsch gedacht, und schaue mich nach einem Platz für die Nacht und ich finde einen super Platz. Flache Wiese, und Büsche als Wind und Sichtschutz.

Zurück nach Delta

Mark empfängt mich freudig. Er schlägt für den Abend ein Jazzkonzert mit Poesie vor. Es ist ein traditionelles Jazzquartet und eine Dichterin. Obwohl ich von der Poesie nichts verstehe gefällt es mir gut. Die Dichterin hat eine unglaubliche Presenz und Ausstrahlung.
Um halb sechs stehe ich auf. Mit Tram und Bus geht’s nach Idaho Springs, 50 km von Colorado entfernt. Da hat’s eine gute Autobahnauffahrt fürs Auto-stopen und einen Tesla Supercharcher. Da müssen die weitreisenden Teslas raus zum nachladen.
Es hat dann doch eine gute halbe Stunde gedauert bis einer dieser nachladenden Teslas mich mitnimmt. Dafür ist es dann nicht irgendeiner sondern ein Tesla Beta Driver. Das heisst er hat die neueste Autopilot Software und Tatsächlich, das Auto fährt der Navistrecke nach, überholt selbstständig und weicht Fusgängern und Radfahren aus. Auch die Kreisel schaft er aber das doch mit etwas Mühe. Und endlich, nach 7Jahren warten, bei der neuen Navivariante kann man Zwischenziele eingeben. Ich komme sehr gut bis nach Grand Junktion und dann haperts. 4 Stunden für 15 km. Das wäre auch zu Fuss möglich gewesen. Und dann bin ich abends um 7 im nirgendwo. Es windet heftig und immer wieder kleine Regenschauer. Einen Unterstand hat’s nicht und auch keinen Winfschutz. Da lässt sich kein Zelt aufstellen. Ich stoppe wieder 8 km zurück zum nächsten Städtchen und da wieder mal in den Stadtpark.

Zurück nach Denver

Es dauert bis wir losfahren. Bastian schläft noch. Ich radiere mich. nsch 2 Monaten hat der Bart eine Länge erreicht wos beisst. Mit einer Einwegklinge ein nicht ganz einfaches unterfangen aber mit der Zeit gehts. Um 10 fahren wir los. Meist auf der Autobahn. Agrarland wechselt mit Grasland und wenig keinen Wäldchen. Am Abend gehen wir in Linceln in ein Stakehouse essen. Es soll doch noch ein paar Gewitter geben. Allerdings erst wenn’s dunkel ist. Das heisst Blitze Fotografieren. Auf der Fahrt zum nahegetegenen See stellen wir schon mal unsere Kameras dafür ein.
Zum einen See, nein doch der Andere oder vielleicht dazwischen warten. Es ist nicht ganz klar wo es die schönten Blitze gibt. Vei den einen kommen wir zu spät, am anderen Ort sind die Blitze nur als Wetterleuchten zu sehen und dazlischen warten wir einen Regenschauer im Auto ab. Aber ein paar Blitze bekommen wir dann doch noch vor die Linse.
Bis um 2 Uhr Nachts schauen wir nach Blitzen, dann machen wir uns auf den Weg nach Denver. Ein Hotel lohnt sich nicht da wir um 5h schon wieder weiterfahren müssten. Ich richte mir hinten im Auto mit meiner Liegematte einen gemütlichen Schlafplatz ein. Die beiden Anderen wollen nich liegen und so komme ich, nach nochmals einer langen Autofahrt, ausgeruht in Denver an. Ich verabschiede mich von Anton und Bastian am Stadtrand und fahre mit dem Bus ins Zentrum. Ich freue mich Mark wieder zu treffen und auch wieder über den weiteren Verlauf der Reise selber zu bestimmen.
Abschliessend kann ich zu diesem Sturmjägerausflug sagen: Die Wetterstimmungen, Wolken und Blitze, Regen und Hagel waren eindrücklich und ich bin auch mit den Bildern zufrieden, so glaube ich jedenfalls (Habe sie bis jetzt erst am Handy gesehen). Bastian ist wirklich der Spezialist dafür und seine Begeisterung steckt an. Aber das Autofahren war etwas gar viel, was ich sber schon vorher gewusst habe. Gelohnt hat sich die Reise sicher aber ich werde nicht zum Sturmjäger.

Die grossen Gewitter im Wisconsin

Eine Serie von diversen Zellen und das schon ab dem frühen Morgen sollen wir heute zu sehen bekommen und das Tornadorisiko ist so gross wie noch nie. Die erste um 5 Uhr ist nichts, so dass uns Bastian nicht weckt. Aber dann geht’s los. Doch es kommt nicht so wie gewünscht. Erst will das Internet nicht so richtig. Alle drei haben wir Datenabos und zum Teil zeigt es auch eine gute Verbindung an aber die Daten kommen doch nicht auf unsere Smartphone. So fahren wir „Blind“ den Gewittern entgegen. An einer Tankstelle hat’s ein WiFi, das gibt wieder etwas Orientierung. Aber die Zellen verstecken sich hinter dem Regen und ebenso die Tornados, die es gegeben haben soll. Auf der Interstate geraten wir in einen heftigen Regen mlt starken Windböen. Unser Auto wird geschüttelt und man erkennt die Strasse kaum noch. Aus Sicherhetsgründen bleiben die LKWs einfach stehen. Aber nicht alle. Ein Pickup mit riesigem Wohnanhänger ist umgekippt und liegt quer auf der Strasse. Aber Bastian lenkt uns geschickt daran vorbei. Auch die nächsten Zellen verstecken sich und so wird die Ausbeute an Bildern dem grossen Sturmtag nicht gerecht. Wir fahren dann noch 2 Stunden Richtung Westen nach Dubuque an der Grenze zwischen Wisconsin, Ilinois und Iowa. So haben wir für den Rückweg nach Denver etwas weniger zu fahren. Anton und ich wir sind schon lange bereit zum losgefahren aber wir müssen noch auf unseren Chef warten. Das aufstehen am Morgen liegt ihm nicht. Für heute ist ein langer Fahrtag vorgesehen mit wegig Wahrscheinlichkeit für Gewitter und Morgen ist dann schon wieder das Ende des Sturmjagens.

Polizei in South Dakota

Wir fahren viel hin und her. Ich habe etwas die übersicht verloren. Jedenfalls sind wir in South Dakota. Es sind zwar grosse Gewitterzellen da, die tun aber nicht so recht was sie tun sollen. Weder grossartige Wolken Strukturen noch Blitze bekommen wir vor die Linse. Um 8h schlage ich vor mal etwas früher aufzuhören und einen gemütlichen Abend zu haben. Aber, ich habe das Gefühl Bastian kann das nicht. Und so fahren wir weiter. Gegen Mitternacht klappt dann die Hotelsuche nicht so recht weil alles ausgebucht ist. Um 2h morgens kommen wir dann zum liegen und weil sie nur noch ein Zimmer mit 2 Betten haben breite ich meine Liegematte und Schlafsack am Boden aus und schlafe wunderbar darinn.
Keine Aussicht auf Gewitter heute. Dafür aber am Mittwoch Morgen in Minesota und Visconcent und so nehmen wir die 700 Meilen unter die Räder. Unterwegs bekomme ich eine Verwarnung von einem Statetrooper. Ich bin, als er auf dem Pannenstreifen war, an ihm vorbeigefahren ohne auf die Überholspur zu wechseln. Und da es keine Gewitter gibt kommen wir zu einem richtigen Znacht in einem Stakehouse.

Hagel, Stromausfall und Benzinpanne South Dakota

Die Gewitterlage in Nebraska hat sich verschlchtert dafür hat sich in Wyoming eine Zelle angesagt die in den Nord-Westen von South Dakota ziehen soll. Diese sollten wir erreichen. Aber das sind wieder 8 Stunden Autofahrt. Bis jetzt waren unsere Fahrten meist durch flaches Steppenland und Agrarland gefahren. Heute wird es Hügelig, mit Gras bewachsen und mit vielen Seen zwischendurch. Sehr schön und Abwechslungsreich. In South Dakota dann mit Felsformationen dazwischen (Badlands).
Dann kommen wir zu den Gewittern. Es sind mehrere Gewitterzellen. Es ist unklar zu welcher wir fahren. Die Grössere ist Regenverhangen so dass man sie nicht richtig sieht. Als wir zur Anderen fahren werden wit verhagelt. Doch eine richtig schöne Gewitterfront sehen wir nicht. Blitze hat’s. Nicht die grossen, dafür extrem viele.
Beim vielen hin und her fahren verbrauchen wir unser Benzin. Bis zur nächten Tankstelle reichts gerade noch. Die Tankstelle wäre auch offen. Nur im Sturm hat’s auch ein Tornado gehabt und der hat im nahen Kraftwerk gewütet. So hat die kleine Ortschaft keinen Strom mehr und wir kein Benzin. Dafür ein kleines Motel. Natürlich ohne Licht und die Türe zu unserem Zimmer müssen wir auch offen lassen, da die Schlüsselkarte ohne Strom nicht funktioniert.
Heute Morgen immer noch kein Strom und kein Benzin. Auf der Suche danach schwärme wir aus. Bastian kommt mit einem 1 Galone (3.8 L) Kanister zurück. 40 Meilen sind’s zur nächsten Tankstelle, aber funktioniert die? Wir fragen die Ladtwagenfahrer und ja dort soll es keine Probleme geben.
Im Windschatten eines LKWs machen wir uns auf den Weg. Der Verbrauch sinkt von normalerweise 23 Meilen pro Galone auf 31. So kommen wir ohne Probleme zum Tanken.

Nebraska, Iowa und Kansas

Eine lange Strecke haben wir vor uns. Durch Colorado und ganz KäNebraska bis zur Grenze von Iowa. Noch etwas südlich und dann sehen wir sie, die kleine Gewitterzelle, die sich langsam aufbaut und grösser wird. Immer wieder fahren wir der Zelle davon bis wir die riesen Zelle sehen. Auch Bastian meint dass er noch nie eine so grosse Zelle gesehen hat. Er leitet uns sehr gut durch die Landschaft und Ortschaften durch Sirenengehäul (Tornadoalarm) und Hagelgewitter an die besten Orte. Manchmal mit warten, dann wieder werden wir getrieben. Wenn wir zusammen packen weil wir unsere besten Fotos gemacht haben kommen die anderen Sturmjäger.

New Mexico, Colorado

Heute ist wieder ein Tag ohne Gewitter. Wir fahren zu einem Vulkan in New Mexico. Man hat eine wunderbare Aussicht auf die unendliche Ebenen rund herum.
Nördlich wieder nach Colorado. Wir sind lange im Auto. Am Abend erreichen wir einen kleinen Canyon in dem die Indianer den Roten Lehm für ihre Gesichtsbemahlung gewonnen haben. Wir warten hier auf den Sonnenuntergang.

Oklahoma, New Mexico, Texas und die Blitze

So bleibt es ein Ruhiger Tag. Ich versuche meine geschundenen Füsse (Immer noch vom Zion NP) pflegen zu lassen. Aber alle 3 Pedicure sind ausgebucht. Eine erklährt mir wie ich mir selbst helfen kann. So kaufe ich Feile und Salbe und beginne an mir herumzuhobeln.
Ansonsten Mittagessen im Stadtpark Besuch des lokalen Museums, ein Rekoausflug zu ein paar speziellrn Felsformationen um dann bei Sonnenaufgang Bilder zu machen und ein gutes Stake zum Znacht.
Um 2 Uhr lässt uns Bastian schlafen. Wir haben noch davon gesprochen schon in der Nacht zu den Felsformationen zu fahren um ein paar Milchstrassenbilder zu machen. Aber der Himmel ist zu wenig klar und so fahren wir erst um 4h los.
Nachher zum Zmorge und noch eine Stunde nachschlafen bevor es in den Süden geht. Oklshoma durchqueren wir und beinahe New Mexico bis wir in Texas ankommen. Das Sturmjagen ist das Gegenteil vom letzten mal. Kein gehetze sondern zu einem schönen Baum fahren und warten. Die Gewitterzellen ändern ihre Meinung und damit auch Bastian. Eine richtige schöne Gewitterfront bekommen wir nicht zu Gesicht. dafür Blitze. An dem einen Ort müssen wir uns dann doch beeilen um ins Auto zu kommen. Die Blitze kommen recht nahe.

Die Sturm Reise beginnt. Kansas Nebraska

Wie immer dauert es lange bis Bastian und Toni die Einreisekontrolle durch haben und auch bei der Automiete brauchen sie viel Zeit. Aber dann gehts los Richtung Kansas. Es hat Gewitterzellen aber wir holen sie nicht mehr ein. Um Bilder von den Zellen machen sollte man vor dem Gewitter sein. Aber für Blitze geht’s auch von hinten und so stellen wir uns bei einer inaktiven Eisenbahnlienie auf. Danach fahren wir noch eine Stunde in den Norden und suchen uns ein Motel. Es ist schon eine Umstellung für mich, immer erst nach 22h das Hotel suchen und morgens erst gegen 10h loszufahren.
Heute geht’s in den Norden nach Nebraska. Da sollen sich gegen 15h schöne Gewitterzellen bilden. Wir sind nicht die einzigen die nach Stürmen suchen. Mach erkennt die anderen an den verhagelten Motorhauben und den Aufbauten mit Kameras und Windrädern auf dem Dach. Viele sind auch beschrieben mit Universitäten oder statlichen Forschungsinstituten. Und dann sehen wir die Zellen. Bedrohlich sehen sie aus obwohl sie noch recht weit entfernt aussehen. Aber es bleibt nicht viel Zeit zum Fotografieren. Bastian treibt uns zur Eile an. In wenigen Minuten sei die Zelle da und die Hagelkörner sind gemäss App bis zu 5 Zoll gross (über 10 cm).
Diverse male suchen wir ein schönes Motiv für den Vordergrund und halten. Aber kaum haben wir ein Bild gemacht treibt uns Bastian wie ein „Sklaventeeiber“ an, wieder ins Auto zu steigen. Die Zelle sei sehr schnell und wir müssen im Zick-Zack-Kurs fahren während die Zelle Quer übers Feld zieht. Mit über 100km/h rasen wir über Feldwege zum nächsten Fotospot. Das geht so bis um 22h abends. Bis wir im Hotel sind bin ich ziemlich müde aber die Bilder in meiner Kamera entschädigen mich.
Heute Mittwoch soll es nur ein paar kleinere Zellen in Texas geben und das ist 7 Autostunden entfernt. Das lassen wir bleiben. Am Donnerstag ist die Action wieder hier on der Nähe.

Denver 2

Viel unterneme ich nicht Samstag und Sonntag. Spazieren, ein Besuch im Design Museum, kochen, Wäsche machen. Montag um 16h kommt meine Stormchaser Gruppe, bestehend aus Bastian dem Meteorologen und Chef und Anton,einem Schweizer der mir noch etwas an Objektien mitbringt, am Flughafen an. Bastian hat geschrieben, dass es so aussieht, dass wir gleich schon am Tag ihrer Ankunft erste Gewitter erwarten können. Und so werde ich schon mal einkaufen, so dass wir, sobald wir das Mietauto bekommen, zu unserem ersten Donnerwetterabenteuer losfahren können.

Denver

Bei Mark bin ich gut aufgehoben. Ich habe ein kleines Zimmer mit Bad für mich. Mark wohnt normalerweise mit seinem Partner zusammen aber der ist im Moment in Portugal. Wir schmeissen zusammen dem Haushalt und wechseln uns mit Kochen ab.
Zuerst kümmere ich mich um meine Rückfahrt in fast 3 Wochen nach Delta. Das erweist sich als schwierig. Man findet zwar Informationen aber die sind vielfach falsch. Der Zug ist ausgebucht, Busse sind extrem teuer und zu unmöglichen Fahrzeiten und einen Flughafen hat es in Delta nicht. Schlussendlich beschliesse ich, das ich nur die ersten 50 km den Bus nehme und dann wieder per Auto-stop zurückreise.


Am nächsten Tag nehme ich ein Velo von Mark und schaue mir den botanischen Garten Garten an. Dann fahre ich einem kleinen Bach entlang in den Süden der Stadt, besuche dort einen grossen Outdoor Laden und den Walmart (da gibt’s alles).
Ich lerne hier wieder mal den Komfort meines Liegerades zu schätzen. Den ganzen Tag zu fahren ohne dass irgendwas schmerzt. Die Rückfahrt kann ich nicht mehr geniessen. Zu fest schmerzt es an diversen Orten. Aber es sind dann auch über 60 km, die ich sn diesem Tag zurücklege.


Heute will mir Mark den Mt.Evens zeigen. Dieser Berg hat eine geterte Strasse, die bis auf den 4350 Meter hohen Berg hinaufführt. Leider ist die Strasse bei 3200 m geschlossen. Wir wandern dann noch bis auf 3700m und kehren dann um aber die Aussicht ist auch von hier prächtig.
Auf dem Rückweg machen wir noch ein paar Abstecher durch schöne Täler und Aussichtspunkte.
Heute ist der erste Freitag im Monat. Da ist immer viel los. Zuerst gehen wir an ein Treffen von Marks Lauffreunden und nachher an die Street Art Gallery, ein Strassenfest wo alle Gallerien im Quartier, und das sind viele wenn man die Tatoostudios dazuzählt, bis spät in die Nacht offen haben.

Palisade

Kaum 5 Minuten stehe ich an der Strasse und schon nimmt mich eine junge Flight attendant
mit, 1/3 der Strecke, mit. Sie erzählt mir viel über die Region durch die wir fahren. Von Sagen, ausgestorbenen Dörfern, Bergen und Schluchten.
kurz nach 11 bin ich in Grand Junction Downtown. Nur ist hier alles ausgestorben. Es ist Feiertag (Memorial Day). So gehe ich zum Wallmart. Die grossen Läden sind offen. Wieder mal ein Salat im Park.
Ich will heute noch 22 km weiter zu einem kleinen Ort namens Palisade. Die Stadtparks in kleinen Orten sind mir lieber. Ich habe meinen Rucksack noch nicht abgestellt als schon eine Frau mich nach meinem Ziel fragt.
In Palisade merkt man dass ich in Colorado bin. Kneipen und Brauereien eine nach der anderen. Nicht wie im Mormonenstaat Utha. Und ich geniesse mein erstes Bier in einer Gartenbeiz auf dieser Reise. Dann besichtige ich den Stadtpark. Er scheint mir als Nachtquartier ideal, wird er doch von einem Moose (Elch) bewacht.

Moab

2 oder 3 Nächte wollte ich hier bleiben, doch als ich vor dem schlafen gehen Joe treffe erläutert er mir dass ich Morgen früh zusammenpacken müsse. da scheint es ein Missverständnis zwischen Dick und ihm gegeben zu haben. Das bringt natürlich meine Planung durcheinander.
So packe ich am Morgen meine Sachen zusammen und mache Auto-stop Richtung Canyon Lands NP. Aber auch das will nicht so recht klappen. Mehr wie eine Stunde stehe ich bis mich eine Dame bis zur Abzweigung zum NP mitnimmt. Hier nochmals langes Warten und nochmals ein kleines Stück. Und dann klappts, ein junges italienisches Paar nimmt mich in Obhut. Den ganzen Tag Fahren und Wandern wir zusammen. Und gerade als wir am weitesten vom Auto weg sind beginnt es zu regnen. Den halben Rückweg haben wir geschafft als der Hagel einsetzt. Zum Glück finden wir einen Felsvorsprung der uns etwas schützt. Der Mann, der ohne Mütze und mit Glatze an uns vorbei hastet tut mir leid.
Bei der 2. Wanderung inklusive klettern werden wir nur noch wenig verregnet.
Ich wollte eigentlich hier oben oder auf dem Weg ausserhalb des Nationalparks einen Platz zum schlafen zu suchen. Aber rs Regnet immer wieder und auf Stunden im Zelt habe ich keine Lust. So fahre ich mit Gian Lucca und Mica (ist das der richtige Name?) nach Moab runter.
Ich erwische ein richtig gutes Restaurant. Penne mit Crevetten esse ich und in der Zwischenzeit hat das Wetter Zeit gehabt sich zu bessern.
DIe beiden Italiener bringen mich auf ihrem Weg zum Arches NP zu meiner Abzweigung Richtung Denver. auf dem Radweg gehe ich dem Colorado River entlang. Schon nach 20 Minuten finde ich den perfekten Platz für die Nacht und kann das Zelt noch ohne Regen Aufstellen.

Von Delta nach Moab

Um 6 Morgens fahren wir los. Eine schöne abwechslundsreiche Fahrt.. So sind wir schon um 10 in Moab. Ich habe erwartet, dass ich auf dem kleinen Rasen hinter oder neben einem Einfamilienhaus übernachten werde. Aber nein, Joe der Schwager von Dick hat ein Stück Wald gekauft, dass er am roden ist um hier etwas zu bauen und in diesem gerodeten Wald kann ich mein Zelt aufschlagen. Der Boden ist flach, als Sitzplatz hat es ein paar umgelegte Bäume und eine windgeschützte Nische hat es auch.
Ich gehe ins Stadtzentrum um mich für die morgige Wanderung zu erkundigen essen und Einkaufen. ganz in der Nähe hats einen kleinen Laden und die Badi ist auch nicht viel weiter. Hinter der Badi ist das Kunstfeszival mit Livemusik. Mit Jazz, Rock, Blues und Bluegrass vertreibe ich mir den Nachmittag.
Ich bon froh, dass ich einen geschützten Platz fürs Zelt habe, denn es hat doch rechte Windböen und es könnte sogar etwas regnen in der Nacht.

Delta 3

Ich bin bereit für den 2. Teil.

Heute Morgen habe ich noch eine schöne Wanderung gemacht zu einem Aussichtspunkt und einem Gedenkstein für den Chef der „Firefighter“ der hier 2006 in Ausübung seines Berufes umgekommen ist.

Am Nachmittag muss ich noch meine Sachen sortieren und mein Velo in den Trailer verladen wo es 3 Wochen auf mich wartet.

Delta 2

Ich werde also mit Dick am Samstag nach Moab fahren. Nur geht’s in Moab nicht ganz so wie erhofft denn es ist ein langes Wochenende hier und da fahren die Amerikaner in den Kurzurlaub. Das heisst alle Motels, Hostels und Campings sind ausgebucht. Aber Dick hat mir angeboten, dass ich im Garten seines Schwagers mein Zelt aufstellen könne. Das wäre also geregelt.
So bleiben mir also 3 Tage in Delta. In der Stadt hat’s 3 Lebensmittelläden 2 Museen, 2 Hardwareläden (Doit) und einen schönen Stadtpark mit künstlichem Wasserfall und Flüsschen. So habe ich am ersten Tag zu tun mit Wäsche, Einkaufen und den Museen. Das Erste ist eher deprimierend. Es zeigt die Entwicklung der Gegend. Ein Zahnarztstuhl der etwa so aussieht wie die ersten, die ich noch in Erinnerung habe und genau derselbe Taschenrechner den ich in der Lehre gebracht habe. Damals für 230 Franken gekauft. Da stellt sich die Frage ob ich auch schon ins Museum gehöre?

Das 2. Museum, das Topas Museum befasst sich mit einem Internierungslager für JapanerInnen die 1942 an der Westküste wohnten und nach Pearl Harbur hierher deportiert wurden. Aus Angst es könnten Spione sein, zu ihrem Schutz vor der wütenden Bevölkerung und….
Am Abend geht’s dann zum Baseball. Die 8 bis 13 jährigen spielen. Und endlich erklärt mir mal jemand wie es funktioniert.
Am 2. Tag ist Wandern angesagt. Für die 20 Meilen bis zum Ausgangspunkt hat mir Dick sein Auto ausgeliehen.
Halb im Schatten halb an der Sonne geht’s über einen Weg ein Tal hinauf bis zur Passhöhe mit wunderbarer Aussicht. Noch Links und Rechts etwas erkunden und dann geht’s den selben Weg wieder runter.

Delta

Die Fahrt nach Delta war such noch recht schön. Lange Zeit der Eisenbahn entlang. Ich habe gestern wirklich Glück gehabt mit meinem Schlafplatz. Ich habe keinen mehr gesehen.
Freundlich werde ich von Dick und seiner Familie empfangen. Vor 4 Jahren war ich schon bei ihnen und es war ein Wiedersehen wie mit alten Freunden. Hier werde ich mein Velo lassen und mit Auto-stop nach Denver reisen.
Dick will am Samstag nach Moab fahren und bietet mir an mitzufahren. Das wäre schon mal gut ein Drittel der Strecke. Aber was mache ich bis Samstag? Und Moab ist zwar schön aber da war ich vor 4 Jahren schon. Aber wenn ich jetzt weiter gehe um in den Rockys zu wander; hat’s dann dort noch Schnee und ist viel zu kakt um zu camieren? Die Passübergänge sind dort auf 3500 Meter.
Jetzt mache ich Wäsche ordne meine Sachen und gehe einkaufen, zum Entscheiden habe ich noch Zeit bis zum Abend.

Richtung Delta

Einen kleinen aber gut ausgestatteten Laden hat es auch im Ort und so komme ich zu einem Guten Znacht mit einer Dose Lime O Rita, Salat, Nachos mit Guacamole und Erdbeeren zum Dessert.
Nach dem Essen kommt Rose, die ebenan wohnt mit Frühstücksgeäck. Sie hätte gebacken und ich sei doch sicher hunrig.
Ich stelle mein Zelt etwas windgeschützt hinter einer Mauer auf. Mitten in der Nacht höre ich plötzlich starker Regen auf mein Zelt tropfen. 2 Sekunden, dann hört er wieder auf und beginnt er nach 5 Sekunden wieder. Für eine Stunde bleibt die Sprinkleranlage eingeschaltet. Mein Zelt ist ja dicht aber der Lärm hindert mich am schlafen.
22 km habe ich am nächsten Morgen bis zu einem Restaurant. Nach fast 2 Wochen wieder mal mein geliebtes amerikanisches 3 Eierfrühstück. Sonni side up mit Speck und Rösti. Aber jetzt muss ich etwas mehr einkaufen, denn auf den nächsten 140 km gibt es nichts. Essen ist einfach mitzunehmen und da brauche ich auch nicht viel aber die 5 Liter Flüssigkeit gibt Gewicht.
Die Strecke ist schöner als erwartet und nach 85 km finde ich den Perfekten Platz zum schlafen. So bleiben mir noch 60 km für Morgen bis nach Delta.

Cedar City und weiter

Ich bleibe noch eine Weile im Stadtpark, Esse einen Salat und schaue den Kindern auf dem Spielplatz zu. Am frühen Nachmittag rufe ich Ken und Pet, meine Warmshower-Gastgeber an, die mich gleich abholen. Ich geniesse die Dusche, die Waschmaschine und mein richtiges Bett. Ebenso ihre slow coucking Küche.
Den nächsten Tag verbringe ich mit kleinen Veloreparaturen und Einkäufen. Noch ein gutes slow Essen und eine Nacht in einem richtigen Bett und dann geht’s weiter. Auf der Karte sieht die Strecke nördlich nach Delta eher langweilig flach aus und so beginnt es auch. Der Gegenwind von Vorgestern hat einen Temperatursturz von 15 Grad gebracht. Die jetztigen 20 Gead sind ideal zum Velofahren. Aber plötzlich komme ich in leicht hügeliges Gelände und die Gegend ist so schön, dass ich mir überlege schon früher als geplant zu halten und einen Schlafplatz zu suchen. Die Lust auf ein gutes Essen zieht mich doch weiter. Nach 70 km komme ich in einen kleinen Ort wo der Laden auch am Sonntag offen ist. Der Dorfpark ist erstaunlich gross und gut ausgestattet. So beschlisse ich hier zu bleiben, denn mein Weg führt mich nachher wieder durch eine Ebene wo es neben der Strasse kilometerweise nur kleine Büsche hat und so weder sicht- Wind- noch Sonnenschutz hat.