Weg vom Meer

29.3

Ich verbringe einen guten Abend mit Rainer. Er kommt aus der Bodenseeregion und ist für einen Kurzurlaub in Alicante. Nach dem Apero finden wir ein vorzügliches Restaurant und die Fischplatte ist köstlich. Wir plaudern übers Reisen, Kochen, Arbeitsauffassung und vieles mehr. Könnte mir vorstellen, dass wir ihn, wenn wir unsere Atlantik – Schwarzmeerreise vortsetzen, besuchen werden. Als ich zurück ins Hotel komme ist gross Party, Musik und Discobeleuchtung. Mir ist eher nach schlafen zumute. Morgen will ich weiter.
Mein Navi und die Stadt Verwaltung von Alicante arbeiten gut zusammen. Ich finde alle Strassen mit Vélo Priorität. Die Autofahrer dürfen nicht näher als 5 Meter an die Velofahrer ranfahren. So ist das signalisiert und sie halten sich auch daran. Heute gehts weg vom Meer, etwas in die Berge. Der Anstieg beginnt sanft und wird dann etwas steiler. So zwischen 5 und 7%.Das sind nicht die Aufstiege wie ich sie liebe. Weniger kann man noch zügig fahren und steiler stosse ich gern. Da findet mein Navi eine Abkürzung. Ein Natursträsschen das etwas mehr ansteigt. Zwischendurch sogar geteert. Und dann plötzlich wieder ein Bergweg. Etwas weniger extrem als der letzte aber verkratzte Beine gibts und für die 2.3 km brauche ich über eine Stunde, aber diesmal bin ich durchgekommen und erreiche auf 1030 Meter meinen bisher höchsten Pass. Bei der Abfahrt sin die 5% Gefälle dann ganz angenehm. Es läuft gut und mann muss nicht Bremsen. Zum schlafen finde ich wieder mal einen Olivenhain. Das Nachtessen ist diesmal besonders üppig. Neben den üblichen Nüssen und Trockebfrüchten gibts Gempsedip mit Mangosause und Trickenfisch vom gestrigen Ausflug zum Markt.

Die Zeichen des älter werdens

28.3.
Der velofahrende Chilene aus meinem Hostel in Malaga, der deutsche Radfahrer, den ich am Anfang meiner Reise getroffen habe und auch mein Warmshowergastgeber, bei allen habe ich es gesehen, den Neid in ihrem Ausdruck, so möchte ich auch sein wenn ich alt bin. Ich kenne das, denn ich habe das auch schon häufig gedacht, bei Begegnungen mit Älteren. Ich bin Stolz darauf jetzt der Bewunderte zu sein.
Zwar gibt es auch die anderen Zeichen, die sich beim Bergauffahren bemerkbar machen, aber ich kann euch versichern, das Velo schieben ist auch was schönes und ich habe nicht mehr das Gefühl es sei ein Zeichen von Schwäche.
Aber zurück zu meiner Reise. Alicante gefällt mir sehr gut und ein Tag Velooasuse kann auch nichts schaden und so beschliesse ich einen Tag hier zu bleiben. Nach einem Besuch auf dem Markt am nächsten Morgen ist eine geführte Besichtigung zu Fuss angesagt. Maria erzählt uns von den Problemen einer Ortschaft, die kein Wasser hatte und demzufolge auch nichts zu Essen, dafür einen natürlichen Hafen und so wenig Gezeiten, dass die für Höhe über Meer  Alicante für ganz Europa die Referenz ist. Als Franco die Grenzen Spaniens für andere wieder öffnete war Alicante der einzige Ort in Spanien wo ausländische Frauen im Bikini durften, was extrem zur Entwicklung der Region beigetragen hat.
Nach der Führung habe ich mit Rainer zum Znacht abgemacht. In der Zwischenzeit Suche ich nach einer Schraube um die Klickplatte meiner Veloschuhe wider anzuschauen, die ich gestern verloren habe und flicke die Tasche meiner Velohose. Und als Stärkung davor esse ich in Tapas Form Schweinsöhrchen.

Cartagena und weiter

26.3.
Ich nehme mir am Morgen Zeit beim Aufstehen. Leider verreisen meine Gastgeber heute, sonst wäre ich gerne noch eine Nacht geblieben.
Gegen 10.30 gehe ich in die Stadt. Cartagena gefällt mir. Die Strassen im Zentrum sind voll von Kneipen und Läuten die flanieren. Man bedenke bei meiner Beurteilung von Ortschaften – ich versuche gar nicht objektiv  zu sein. Je nach Stimmung, ob ich Hunger habe, frisch geduscht oder müde bin fällt die Beurteilung anders aus.
Das Rausfahren aus der Stadt ist nicht sehr schön und es hat viel Verkehr. Aber dazu muss ich sagen, dass meine VOR Urteile und Bedenken gegen die spanischen Autofahrer unbegründet waren. Es ist mir bis jetzt noch nie passiert dass mir ein Auto zu nahe gekommen ist. Im gegenteil – sie überholen mit riesigem Abstand, meist mit allen 4 Rädern auf der anderen Sreassenseite. Bravo spanische Automobilisten.
Die Idee war 20 km nach Cartegena, sobald ich wieder am Meer bin und aus den Vostädten raus mir einen Platz zum Übernachten zu suchen. Aber da kommen die Ferienhaussiedlungen die ganze Strecke. Und nicht nur oder 2 Rheiig, nein bis weit ins Landesinnere. Als es nach 50 km immer noch nicht aufhört beginne ich mich nach einer anderen Möglichkeit umzusehen. Aber Hotels hats keine und der einzige Camping den ich finde kostet doppelt soviel wie ein Hotelzimmer. Doch als ich schon glaube nochmals 30 km fahren zu müssen, finde ich einen kleinen Pinienwald direkt neben der Strasse. Und er ist gar nicht so klein. Ich schlafe windgeschützt auf dem weichen Pinienboden, höre kaum mehr was von der Strasse und geniesse die Nacht.
Es hat sich gelohnt die Nacht im Pinienwald zu verbringen. Ich habe heute morgen lange nichts mehr gefunden.
Die Strecke ist nicht sehr attraktiv. Wieder lange Ferienhäuschen und dann Industrie. Ausser einem Sumpfgebiet wo ich meine Mittagspause einlege und beim Versuch einem Flamingo näher zu kommen einen Schuh voll herausziehe. Dafür komme ich, trotz immer noch Gegenwind, gut vorwerts und bin schon um zwei in Alicante, wo ich mir ein Bett in einem Motel gebucht habe.

 

Umkehren

24.3.
Es läuft richtig gut mit dem Velofahren. Die Beine drehen fast automatisch und die kleinen Schmerzen am Ende der ersten Tage sind verschwunden. Das zu schreiben habe ich mir gestern Abend als ich im Zelt in meinem Olivenhain lag, vorgenommen. Aber heute läufts streng. Ich komme nicht so richtig in Fahrt und der 5. Tag Gegenwind macht mir zu schaffen. Dabei habe ich ein Ziel. Der erste Warmshowergastgeber hat zugesagt. Am Montag Abend erwartet er mich in Cartagena. Nach den Absagen und und vor allem den vielen nicht Antworten hab ich schon gedacht das werde gar nichts in Spanien. Aber wie das Leben so ist, man muss nur etwas Klagen und schon wird es besser. Diesmal hört der Wind am Nachmittag auf mir die Fahrt zu verlangsamen. Zum schlafen finde ich einen Platz wo es schon   einige Wohnmobile hat und stelle mein Zelt dazu. Mal eine neue Erfahrung.
75 km bis nach Cartagena stehen heute an. Dazu nur ganz am Schluss ein kleiner Pass. So sagt es mir mein Navi. Und normalerweise stimmt das auch. Normalerweise!! Aber heute ist nicht normal. Das beginnt schon nach 10km in Águilas. Eine steile Gasse die in einer Treppe endet, führt es mich hinauf und auf der anderen Seite genau gleich wieder runter. Und dann stelle ich fest man hätte auch eine Strasse daneben flach fahren können. Beim 2. Versuch schaue ich vorher auf die Umgebung und umfahre den nächsten Hügel. Ein etwas anstrengender aber sehr schöner Weg führt mich dem Meer entlang. Ich frage noch einen Wanderer der sich hier auskennt nach der Wegbeschaffenheit. Kein Problem, meint er, vielleicht müsse ich ab und zu mal stossen. Und wirklich, ein 3 Meter breiter Kiesweg führt mich zwischen Berg und Meer entlang. Bis er dann, nach einigen km aufhört. Nur noch ein kleiner Bergweg führt eine Schlucht hinauf. Ich versuche es noch ein Stück aber bald muss ich aufgeben. Kein Durchkommen mehr. Das heisst wieder zurückfahren, 15 km Umweg und einen zusätzlichen 400 Meter Pass. 3 Stunden später als erwartet komme ich bei meinen Warmshowergastgebern an. Eine Dusche, ein gutes Nachtessen und Gespräche übers Reisen erwartet mich.

Überraschungen

23.3.
So richtig gefallen hat mir Almería nicht. Etwas ausgestorben kommt mir die Stadt vor. Vielleicht hab ich einfach nicht die Richtigen Orte gefunden. Almería sei die spanische Hauptstadt der Gastronomie. Also die Preise waren eindeutig höher wie an anderen Orten aber die Tapas waren gut wie immer. Sehr zufrieden war ich mit der Dusche und meinem Zimmer. Obwohl die nichts besonderes hatten, aber das kann man für 20 € auch nicht erwarten.
Der morgen beginnt wie immer mit schönem Wetter und ohne Wind. Aufwendig gemachte Velowege führen mich zur Stadt hinaus. Ohne mein Navi hätte ich keine Chance gehabt sie zu finden, denn Beschriftungen kennt man auch in Almería nicht. Nach 20 km komme ich in ein Naturschutzgebiet am Meer entlang. Ein guter Naturweg. Manchmal muss ich für 20 Meter schieben wegen den Sandverwehungen. Aber dann der letzte km nur noch Sand. Je stärker ich schiebe desto mehr gräbt sich das Vorderrad in den Sand. Auch die Biker, die hier in Gruppen ihr Morgentraining machen, fluchen.
Dann beginnt die Steigung zum ersten Pass. Der erste Regenschauer. Keine Ahnung woher der kommt, der Himmel war doch überall blau. Am Aussichtspunkt rette ich mich unter ein Vordach aus Bambusrohren. Der Regen kommt da etwas gefiltert runter. 4 Schauer begleitet mit Blitz und Donner warte ich ab. Ein spanusches Paar mit einem Bus  hat mitleid mit mir und fragt mich ob ich mitfahren will. Aber sie fahren in die falsche Richtung. Es ist der Tag wo sie für die Schweiz Sonne und 20 Grad angesagt haben.
Ich fahre weiter. Für den nächsten Platzregen finde ich in einer Betonröhre Schutz. Dann gehts weiter auf den ersten “ grossen“  Pass. Da erwartet mich die nächste Überraschung Strasse gesperrt. Ein Spanier weist mich auf einen Singeltrail hin, der auch ins Tal runter führt. Und nach wenigen Metern wird aus dem kleinen Weg eine recht gut ausgebaute Naturstrasse. Es zieht sich noch lange bis ich wieder auf einer geteerte Strasse bin und im Dorf zu meinem Mittagessen komme. Bein Tapas essen trockne ich.

Régionale Erdbeeren

22.3
Wenig weiter, am nächsten Aufstieg holt mich ein deutscher Radfahrer ein. Er ist schon seit letztem August unterwegs und ist jetzt von Portugal her kommend auf dem Weg nach hause, nur um umzupacken um dann weiter Richtung Skandinavien zu fahren. Als wir weiter fahren ist er schnell aus meinem Blick verschwunden. Hat er doch schon etwas mehr Training und ist auch 40 Jahre jünger. Ein kleines verstecktes Restaurant am Meer finde ich und wer sitzt daneben auf einer Bank? Der Deutsche und ist sein Picknick. Zum Kaffee kommt er dann auch noch und wir plaudern noch eine weile. Zwar haben wir noch etwa dieselbe Distanz vor für heute aber dass wir denselben Strand für die Nacht finden ist doch eher unwahrscheinlich.
In der nächsten grösseren Ortschaft, Adra will ich einkaufen. Doch um halb 5 nachmittags ist alles geschlossen. Ich gebe auf und stosse dann am Ortsausgang auf einen Lidl. Regionale Erdbeeren kaufe ich mir. Und wie Regional. Schon den ganzen Tag fahre ich durch riesige Treibhausfelder. Wenige cm Erde hats zwischen den einzelnen Treibhäusern und kein Grashalm. Aber die Treibhäuser sind recht hoch und so bin ich einigermassen vor dem Gegenwind geschützt. Der hat nämlich, nach einem ruhigen Morgen wieder stark angezogen.
Zum schlafen finde einen Stand, etwas ab von der Strasse. Ein Bad im Meer hätte ich eigentlich nötig, nur ist es mir mit dem Wind doch etwas zu kalt und so lege ich mich ungewaschen hin. Die 85 km mit auf und ab ohne Ende haben mich recht geschaft. Den Deutschen treffe ich nicht mehr.
55 km sind es noch bis Almería. Dort werde ich entscheiden ob ich weiterfahre oder bleibe. Ich habe verschiedene Warmshowers (couchsurfing für Velofahrer) angefragt, aber keine Antwort erhalten.
Ein langes Stück hat es einen guten Veloweg. Velowege hats immer wieder, allerdings etwas spezielle. Manchmal enden sie aprupt mit einem 20cm hohen Randstein oder im Sand oder dann der Strandpromenade entlang mit grossen Schleifen um wieder zurückzufahren. Und keinerlei Beschriftung. Eigentlich fahre ich seit Beginn auf der Eurovelo 8 Route aber einen Hinweis habe ich noch keinen gesehen. Allzu wichtig ist das aber nicht  denn meinen Weg finde ich meistens auch so und mit wenigen Ausnahmen ist er auch sehr gut
In Almería entscheide ich mich für ein Hotel und freue ich mich auf eine Dusche.

Nacht mit Regen

21.3.
Tropf, Tropf, ein herrliches Geräusch aif dem Zeltdach. Vor allem wenn man es geschafft hat das Zelt vor dem Regen aufzubauen. Schon am Nachmittag hat es angefangen mit etwas dichteren Wolken und ein paar Tropfen zwischendurch. Ich schaue mich auch schon nach Hotels um. Aber die Ortschaften an denen ich vorbeikommen sind nicht auf Tagestouristen ausgerichtet. Ein Block nach dem anderen aber keine Hotels. Altersresidenzien, Ferienwohnungen. Da kann man mit einer deutschen oder schweitzer Rente den Lebensabend verbringen und ist unter seinesgleichen. Ich ziehe weiter mit Pony (seit meiner letzten grossen Veloreise der Name meines Velos).
Kurz vor Motril finde ich etwas unterhalb der Strasse meinen Platz zum schlafen. Leider komme ich nicht wirklich dazu die schöne Aussicht zu geniessen, den kaum steht das Zeltbeginnts wieder zu Tropfen und dann auch noch ziemlich heftig. Allerdings bin ich nach meinen ersten 90 km auch so müde dass ich kurz nach 8 einschlafe.
Nur ein paar Wolken am Horizont sind am Morgen zu sehen und das Zelt ist auch schon trocken. Also weiter Ostwärts nach Motril. Aber das hat nichts zu bieten. Das Meer ist überbaut vom Frachthafen und die Kneipen sind alle der Hauptstrasse entlang. In Torrenueva Costa komme ich doch noch zu meinem Frühstück.

Richtig losfahren

20.03
Das Packen am Morgen hat etwas länger gedauert. Es ist noch nicht ganz klar was wohin kommt. Aber Punkt Acht bin ich auf den Rädern. Durch den mogentlichen Verkehr bis zum Meer und dann auf der Meerespromenade Richtung Osten. Nach 6 km komme ich nach El Palo. Vor 40 Jahren war ich hier 3 Monate um Spanisch zu lernen. Ich habe diese Zeit in bester Erinnerung. Viele Freunde, Partys, am Wochen de Ausflüge mit dem Motorrad und zwischendurch etwas lernen. Nach den 3 Monaten konnte ich mich sehr gut auf Spanisch verständigen. Leider ist davon nach 40 Jahren nicht mehr viel übriggeblieben. Ich hoffe das kommt wieder mit der Zeit. Die Strandpromenade hat sich überhaupt nicht verändert. Dieselben alten Häuser, dieselben Restaurants. Ich glaube sogar ich kann mich noch an einige Namen meiner Lieblingskneipen erinnern.
Weiter gehts dem Meer entlang. Die ersten 20 km hats alles Velowege. Dann gehts zum Teil auf die Hauptstrasse, aber der Verkehr ist mässig. Nur um die Dörfer hats etwas mehr. Aber mit schnellem vorwerts kommen klappts nicht. Der Wind kommt von Osten und das ist meine Richtung. Nach Nerja die erste Steigung hoch bis Maro und da habe ich mir ein Mittagessen verdient.
Ich habe im Sinn noch etwa 20-30 km zu fahren und dann einen schönen Platz für meine erste Nacht im freien zu finden. Mal schauen obs klappt.

Malaga

Der Flug verläuft problemlos. Auch mein Velo kann ich in Empfang nehmen und es ist beinahe alles IO. Ein kleines Teil am Ausfallende, das verhindert dass der Unwerfer zuweit nach vornekommt  ist abgebrochen. Ich binde den Unwerfer mit einem Kabelbinder nach hinten. Ich hoffe das hält bis nach hause.

Mein Hostel in Malaga ist sehr angenehm. Bunt, verwinkelt und es hat eine wunderbare Dachterasse.  Dort treffen sich die Reisenden aus allen Erteilen zum Erfahrungsaustausch. Ich unterhalte mich mit einem Chilenen der auch mit dem Velo unterwegs ist  Es ist seine erste Velotour und er will gleich ein paar Jahre unterwegs sein. Wegen den vielen Tapas fällt der Znacht aus. Ich bin auch zu müde um nochmals auszugehen.

Heute Dienstag schaue ich mir die Stadt an. Das Zentrum der Altstadt kommt mir wesentlich grösser vor als ich es in Erinnerung hatte. Aber das ist schon fast 40 Jahre her. Es ist eine schöne Altstadt, natürlich sehr touristisch aber so gross, dass man auch ruhigere Gassen findet. Zwischen Altstadt und Meer liegt ein grosser Park mit Palmen aller Art. Es sieht mehr wie in einem botanischen Garten aus. Die Strandpromenade ist dann wieder modern gestaltet.

Nach einem 3 Gang Menü (Paella als Vorspeise, Tintenfisch und Flan) für 8.70 inkl. Getränk erklimme ich Alcazaba und den Gibralfaro eine befestigte Anlage auf dem Hügel am Rande des Zentrums. Die Bilder sagen wohl mehr als wenn ich das beschreiben wollte.

Zurück in meinem Hostel auf der Dachterasse schreibe ich diesen Bericht und hoffe auf ein gutes Nachtessen nachher

Vorbereitungen

Im Grossen und Ganzen nehme ich in etwa dasselbe Material mit wie auf meinen beiden letzten Velotouren und möchte auch wieder nicht schwerer wie 14 kg werden wovon 2 kg für die Fotoausrüstung reserviert sind und auch die Gepäcktaschen selbst sind ca 2 kg. Aber einige Änderungen gibt es doch.

Campingmaterial: Neu kommt eventuell ein neues Zelt. Das Fly Creek HV 1 Carbon von Big Agnes ist vor allem leicht. 453 Gramm für ein Zelt wo ich doch gut drinn Platz habe, ich aufrecht sitzen kann und auch das Gepäck im trockenen bleibt. Auch steht es ohne Heringe, zwar nicht perfekt aber zur Not gehts. Das Problem dabei: Es ist noch nicht lieferbar. Mitte März sollte ich es bekommen aber der 16. ist die letzte Möglichkeit es Abzuholen. Ich werde also auch noch mit meinem alten Zelt im Gepäck nach Zürich reisen und es dann eventuell wieder zurückschicken.

Meine Nikon 1 ist mit ja am Ende der letzten Reise in New York abhanden gekommen. Das Kamerasystem wurde von Nikon nicht mehr weiterentwickelt und ich wollte mir nicht eine alte Kamera nachkaufen. So bin ich auf Sony umgestiegen. Die A6000 ist eine Spiegellose Systemkamera mit APS-C Sensor und 24.2 MP. Das sollte eigentlich qualitativ besser sein als der wesentlich kleinere Sensor der Nikon und mit den Festbrennweiten 16,  24 und 45mm sowie einem Zoom 77-315mm (alles auf Kleinbild umgerechnet) habe ich auch eine bessere Objektivqualität und bin nur wenig schwerer wie mit der Nikon. Dafür erspare ich mir die Zweitkamera. Ich hatte ja noch eine robuste Kompaktkamera immer griffbereit in der Hosentasche. Die neuen Handykameras sind in der Zwischenzeit so gut dass ich ohne die Kompakte auskomme. Das Handy ist ein Huawei Mate 20 pro. es hat eine Weitwinkel, eine Normal und eine Telekamera verbaut.
Ganz neu nehme ich noch eine kleine 360 Grad Kamera, eine Garmin 360 virb, mit. Eher für Videos gedacht, nimmt sie alles auf was rund um mich herum geschiet und am Abend kann ich dann am Handy Regie führen und die gewollten Ausschnitte wählen.
Ob ich die Sonnenzellen zum Nachladen mitnehme weiss ich noch nicht, Auf meinen beiden letzten Reisen waren sie jeweils in der Hälfte defekt. Haben aber am Anfang sehr gut gearbeitet. Diese Reise ist kürzer. – Mal sehen was mir dazu einfällt.

Über den letzten Blogeintrag habe ich Romy und Paul gefunden, die die ganze Spanische Mittelmeerküste, und dann noch weiter bis Griechenland, mit dem Velo vor 9 Jahren gemacht haben. Bei ihnen war ich zu Besuch und sie konnten mir, neben einem köstlichen Zmittag, viele Tipps für die Strecke geben. Die Küste scheint also doch gut zu machen zu sein und sie konnten mir die Angst vor zu viel Verkehr der Küste entlang nehmen. Meistens hat es kleinere Ausweichstrassen und in den letzten 9 Jahren ist das mit den Velowegen sicher noch einiges besser geworden.

Velotour Spanien

Meine letzte Velotour Der Highway 50 von San Francisco nach New York könnt ihr nun als pdf herunterladen. http://www.safrad.ch/hw50/pdf/hw50

In Malaga solls dieses Jahr am 18.3. losgehen. Im Sinn habe ich in Spanien der Küste entlang nach norden zu fahren. Im Südfrankreich gehts dann der Rohne entlang bis zum Genfersee. Das sind 2 Eurovelowege, Zuerst der EV 08 und dann ab Montpellier der EV 17 bis Genf. Ab dem Genfersee kann ich dann entweder auf der Jura-Route (Nr.7) oder auf der Mittellandroute (Nr. 5) nach hause Fahren. Die ganze Strecke ist 2150 km lang und 15000 Höhenmeter sind zu bewältigen. 6 Wochen will ich mir dafür Zeit nehmen. Ich rechne dafür mit 6 Wochen, wobei ich ja keinen Rückflug habe und es desshalb unwichtig ist ob ich 1-2 Wochen früher oder später zuhause ankomme.

Vor allem in Spanien habe ich etwas Zweifel ob die Strecke am Meer entlang gut mit dem Velo zu fahren ist. Ich habe die Strecke mal mit dem Töff gefahren, aber das ist schon über 30 Jahre her. Wenns der Küste entlang nicht gut ist, gents ins Landesinnere und da sind dann schnell mal viele Höhenmeter die dazukommen. Aber, das weiss ich von früheren Reisen, wunderschöne Strecken. Falls jemand von euch Lesern da Erfahrungen hat, bin ich interessiert. Aber schlussendlich wird es sich auf der Reise Zeigen.

Übernachten werde ich wieder im Zelt, bei Privatpersonen (warmshower.org) und auch mal im Hotels. Vor allem bei den Warmshowerübernachtungen bekommt man ja auch immer gute Tipps für die Weiterreise. In den USA habe ich ja mit Warmshowerübernachtungen sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich bin gespannt wie das in Spanien und Frankreich sein wird.

 

Bilder aus früheren Spanienreisen

Tesla und Dachzelt in Norwegen

Meine Erfahrungen mit Tesla und in Norwegen

Verbrauch
Zu berücksichtigen ist, dass ich ein Dachzelt dabei gehabt habe. Frontfläche: 120 * 35 cm
Verbrauch über alles 184 w/h pro km
In Deutschland: 204 w/h pro km alles Autobahn
Hinter einem Bus mit 105 km/h pro 100m – 165w/h pro km
Gleichmäßig  mit 110 km/h 220 w/h pro km
Bei höheren Geschwindigkeiten steigt der Verbrauch dann massiv an.
In Norwegen
Keine Autobahn, Geschwindigkeit ist meist auf 80 km/h beschränkt.
172 w/h pro km.

Das Dachzelt habe ich möglichst weit hinten montiert damit der, von der Front nach oben geleitete Luftstrom die Luft möglichst über das Dachzelt leitet.

Laden Nordkapp

Ganz im Norden hat’s keine SC mehr.
Allerdings 2 DC
Der eine, in Kvalsund gehört zum Hotel Skaidi
Lädt mit 22 kW (100 km/h.

Der Andere in Olderfiord (Hotel und Camping Olderfiord) ist sehr langsam. Am einen Anschluss gibt’s 37 km/h beim anderen nur 27 km/h. Das ist also nur etwas zum Übernachten. Im Auto bezahlt man nur den Parkplatz  160 Nok.

Kosten in Norwegen für den Tesla

Wenn man mit dem Tesla ans Nordkap fährt bezahlt man keinen Eintritt. Ansonsten 180 Nok (18 Euro) pro Person.

Fähren: Unterschiedlich aber wesentlich billiger wie mit dem Verbrenner. 30- 70% Rabatt

Strassengebühren: Ich bin ohne vorher etwas abzuklären nach Norwegen gefahren. Unterwegs wird man mir Kameras erfasst die überall entlang der Strassen aufgestellt sind. Von anderen habe ich erfahren dass ich da als E-Autofahrer nie eine Rechnung bekommen werde.Unter anderen hat mir das ein Model X Fahrer gesagt der schon zum 3. Mal ans Nordkapp gefahren ist. 4 Monate nach meiner Rückkehr habe ich dann doch eine Rechnung bekommen. 106.-sFr. Eine etwas komische Rechnung, Von Schweden verschickt, mit einer Adresse und Bankkonto in England. Auch meine Nachfrage beim norwegischen Konsulat hat man mir dann geschrieben, dass die Rechnung so in Ordnung sei und gewisse Städte in Norwegen jetzt auch von E- Fahrern gebühren verrechnen.

Sreiben des Konsulates:

Ich beziehe mich auf Ihre telefonische Anfrage und sende Ihnen die gewünschten Informationen zu:

https://www.norway.no/de/switzerland/dienstleistungen-info/oft-gestellte-fragen2/#Mautstellen

http://www.autopass.no/de/uber-autopass

http://www.autopass.no/de/uber-autopass/gebuhrenbefreiung

https://www.visitnorway.de/reiseplanung/mobilitat-vor-ort/auto/

In Norwegen ist in verschiedenen Städten die Maut für Elektroautos eingeführt worden.

Bitte wenden Sie sich direkt an Euro Parking Collection:  https://www.epcplc.com/

Ich habe dann die Rechnung so bezahlt.

Ende September war ich dann noch 2 Wochen in Frankreich und Spanien unterwegs

Meine Erfahrungen mit Dachzelt und Verbrauch waren in etwa dieselben wie in Norwegen. Ein Verbrauch weniger als 10% höher als ohne Dachzelt.

Der Lärm des Teslas erhört sich durch das Dachzelt allerdings wesentlich. Mit offenem Dach lässt sich schon mit 60 km/h keine angenehme Unterhaltung mehr führen. Dadurch dass ich das Dachzelt so weit hinten montiert habe, sin Mücken die an die Dachzeltfront klatschten, anschliesend direck ins Auto gefallen.
Dies sind 2 Gründe wieso ich mir das doch noch mal überlegen würde das Dachzelt weiter hinten zu montieren.

Noch was zur Dachlast: Mein Dachzelt ist ca. 60kg schwer. Dachlast gemäss Fz. Ausweis 50kg, gemäss Bedienungsanleitung 75kg.
Diverse Telefonaten mit Strassenverkehrsämtern, ASTRA, und TESLA  (Bei Tesla wollte man mich mit Ausreden und Unwahrheiten abspeisen) und ein halbes Jahr warten haben nichts gebracht. Ich habs dann mit der einfachsten Variante versucht und bin mit einem Foto von der entsprechenden Stelle in der Bedienungsanleitung aufs Strassenverkehrsamt gegangen und habe innert 2 Minuten einen neuen Ausweis mit 75kg Dachlast drinn gehabt.

 

Und plötzlich geht’s ganz schnell

Wir haben das Wattenmeer genossen. An Hamburg vorbei fahren wir bis zu einem Supercharcher in der Nähe von Lüneburg, wo wir schon auf dem Hinweg waren. Neben dem SC hat es hier einen riesigen Parkplatz wo man perfekt übernachten kann, wir sind nicht die einzigen, ein münchner Hofbräuhaus, ein Oldtimermuseum und einen SnowDome. Das ist eine 100 Meter breite und 300 Meter lange ansteigend Halle. Gekühlt und beschneit, damit man auch hier, im Flachland und bei über 30 Grad Hitze Schifahren kann. Selbstverständlich mit Schilift und Gondelbahn. Wir begnügen und mit dem WiFi, einem Weißbier und einer kurzen Abkühlung in der Spielhalle.
Und nochmals „eigentlich hatten wir vorgehabt“ ganz gemütlich in 4 Tagen durch Deutschland nach hause zu reisen. Etwas Wandern, eine Stadt besichtigen und essen gehen. Aber in Deutschland ist es noch wärmer als in der Schweiz und das Besichtigen von Städten bei 35 Grad macht keinen Spass. Und so beschissen wir, nach einem kurzen Abstecher  in den Harz Nationalpark, die Wärme zuhause zu genießen und fahren mit 2 kurzen Ladepausen direkt nach Hause. Morgens um 1h kommen wir nach 9261 km und einem Verbrauch von 184wh/km, In La Chaux-de-Fonds an.
Über unsere Erfahrungen mit dem Tesla und dem Dachzelt werde ich dann in einem weiteren Blogartikel berichten.

Büsum

Eigentlich hätten wir vorgehabt an der Dänischen Westküste Richtung Süden zu fahren aber die Ladestationen verhindern das. Da fühlen wir uns eingeschränkt. Nicht dass man nicht an die Westküste und zurück kommen würde, aber dieser entlang fahren geht nicht. So bleiben wir wie auf dem Hinweg im Osten. Aber trotz Picknick am Strand kommen wir schnell vorwärts und sind am späten Nachmittag schon wieder in Deutschland. Büsum ist unser Ziel. 3 Nächte bleiben wir, Kleider waschen, wandern im Wattenmeer, auswärts essen und shoppen in Läden wo man die Wahren auch bezahlen kann sind unsere Hauptbeschäftigung.

Südkapp

Die letzten Tage in Norwegen genießen wir im Süden. Persönlich finde ich es die schönste Region Norwegens. Nicht so gross und Endlos wie der Norden und nicht so spektakulär wie die mitte. Eher kleiner und dafür abwechslungsreicher. Kleine Seen, Felsen, Fjorde und Wiesen. Dazwischen Meerlandschaften mit kleinen Inseln und Landzungen. Es ist vielfach nur anhand der Karte möglich zu erkennen ob man einem See oder dem Meer entlang fährt. Auch die Ortschaften sind etwas reizvoller hier im Süden. Mit etwas Goodwill könnte man fast sagen sie haben etwas mediterranen Charakter.
So erreichen wir am Donnerstag das Südkapp, der südlichste Punkt Norwegens und von da sind es nur noch wenige km bis nach Kristiansand  wo wir die letzte Nacht in Norwegen nochmals auf dem Campingplatz verbringen.
Pünktlich um 8 Uhr morgens legt das Schiff mit uns an Bord vom Hafen ab. Diesmal ohne WiFi an Bord.
Ade Norwegen, es war eine schöne Zeit

Gairanger

Der Gairangerfjord ist eines der grossen Touristenziele in Norwegen. Und es ist auch beeindruckend wie sich das Meer über 150 km ins Land Hi eingefressen hat. Kein Wunder hat Slartibartfast, seines zeichens  planetenbauer(in „the hitchhikers guide throw the galaxy „http://en.wikipedia.org/wiki/Slartibartfast) einen Preis für die Konstruktion dieser Landschaft bekommen. Von weitem gesehen beeindruckend, wenn mann dann aber zum Ort Gairanger fährt sind die Touristenmassen beeindruckend. Neben den normalen Touristen sind 2 riesige Kreuzfahrtsschiffe angekommen und spucken ihren Inhalt aus. Unzählige Busse quälen sich die Serpentinen zur Aussichtsplatform hoch. Die Wagemutigen fahren selber mit gemieteten Elektrofahrzeugen. Dazwischen diejenigen mit den strammen Waden auf den Rennvelos und dann gibts noch diejenigen die es zu Fuss versuchen. Aber das schöne an den Touristengruppen ist, sie entfernen sich nicht weit von der Masse und so wird’s bald wieder ruhig. Wir genießen die Hochebene bei einem Picknick abseits des trubels. Nach einem weiteren laden am SC finden wir den perfekten Platz für die Nacht an einem Fluss. Im Schatten denn die Temperatur ist auf 29 Grad angestiegen.
Es geht immer mehr Richtung Süden, als wir wieder einen Platz zum schlafen suchen ist die Strasse schmal und es hat keine Picknickplätze. Also nehmen wir einen offiziellen Campingplatz. Es ist schon etwas komisch für einen kleinen nicht sehr schönen Platz zu bezahlen. Dafür geniessen wir die Duschen und das WiFi.
Wunderbare Landschaften zwischen grün romantisch und wild felsig. Ich weiss nicht wie zu beschreiben, es wiederholt sich und ist doch immer wieder neu. Jedenfalls geniessen wir auch die Region um Stavanger.

Das Dachzelt

Bis kurz vor Trondheim fahren wir, mit kleinen Abweichungen dieselbe Strecke wie beim Hochfahren, erleben sie jedoch wegen des schönen Wetters föllig anders. Hier waren die 2 Tage wo es bewölkt war.
Am Polarkreis machen wir eine Wanderung über die Hochebene. Es kommt uns vor als währen wir auf 2000 Meter, dabei sind es nur knapp über 600. Bis zur Krete am Horizont will ich gehen um ins nächste Tal zu schauen, aber da geht es weiter aufwärts zur nächsten Krete. Etwas traurig sind wir, dass wir hier den hohen Norden verlassen müssen.
Als wir an der Ladestation in Mosjoen, den Ort, der, gemäss Reiseführer, seine Schönen erst auf den 2. Blick preisgibt, nochmals besuchen, finden wir den Reiz der Stadt immer noch nicht. Ausser ein paar aufgehängten Regenschirmen hat die Stadt nichts zu bieten.
Dafür freuen wir uns immer mehr auf unser Dachzelt. Es ist perfekt. Schnell aufgestellt und mit seinen 5 Fenstern gibt es ein angenehmes offenes Gefühl. Das 5. Fenster im Dach um Nachts die Sterne zu betrachten, können wir, mangels Nacht, noch nicht richtig ausnützen. Je nach Wind bleiben mehr oder weniger Fenster offen. Mit Moskitonetzen sind sie natürlich alle geschützt. Die Matratze könnte etwas weicher sein. Da merkt man das Alter. Die grosse Decke und die Kopfkissen bleiben tagsüber oben liegen. So sind wir schnell wieder fahrbereit. In 10 Minuten ist alles verpackt und vor Dreck geschützt  und da kommen wir zum Nachteil. Um den Energieverbrauch gering zu halten haben wir das Zelt möglichst weit hinten montiert. Wenn wir jetzt mit offenem Dach fahren klatschen die Mücken an die Front des Zeltes und fallen uns auf den Kopf. Auch ist der Lärm heftig. So öffnen wir selten das Dach. Wenn wir mal in Gebieten wos richtig warm ist unterwegs sind müssen wir uns das anders überlegen.

Planänderung

Der Plan war zum Nordkapp und über Finnland, Schweden zurück. Wir haben unsere Planung geändert und wir werden wieder durch Norwegen zurückfahren. Die Gründe dafür sind:
1. Wir sind in der Zwischenzeit perfekt auf Norwegen eingestellt. Die Übernachtung entlang der Straße an einem schönen Ort, das Einkaufen alles funktioniert bestens und wir wollen das noch etwas länger geniessen.
2. Norwegen hat uns bis jetzt so gut gefallen und es gibt noch ausreichend andere Sachen hier zu sehen.
3. Die Ladestationen sind reichlich und gut verteilt.
Und so sind wir am Zurückfahren. Hier im Norden müssen wir noch dieselbe Strecke fahren, aber das hat auch seine Vorteile. Wir kennen schon das schöne Cafe und die guten Duschmöglichkeiten an den Supercharcher und auch die besten Übernachtungsplätze.
Tromsö haben wir auf dem Weg hoch verpasst. Das holen wir jetzt nach. Vor allem die Sicht von der Eiskathedrale auf der Nachbarinsel ist zauberhaft.
Das Wetter ist immer noch bestens. Bis jetzt war es nur 2 Tage bewölkt und an einem dieser Tage hat’s etwas geregnet, dass wir den Schirm sogar 5 Minuten brauchen konnten. Aber das ist schon eine Weile her und wir freuen uns wenn ein paar Wolken die Fotos interessanter machen.

CAP nord

Le dernier chargeur  Tesla étant placé dans un endroit peu attrayant,  nous avons décidé de  prendre le bus pour nous rendre au Cap nord,  afin de ne pas devoir passer une nouvelle  nuit à cet endroit  pour recharger  la voiture. Nous avons d’ailleurs  un peu hésité  à aller jusqu’au  Cap, car nous avions lu beaucoup de choses  négatives  dans nos guides,  du genre „tout ça pour ça ??? „. D’un autre côté, avoir fait toute la route pour rebrousser chemin  à 150 km du Cap…  Nous décidons  finalement  de monter dans le bus et heureusement !  La route qui mène au Cap est magnifique et le plateau du Cap est impressionnant…. Tellement  vaste…  De plus sa végétation – un peu de lichen sur de la roche – rend l’endroit  encore plus étrange.  Cerise sur le gâteau : un troupeau de Rennes paisent tranquillement à proximité. Par contre,  toujours pas de  mooses .  Mais je crois qu’ils préfèrent les forêts.  Heureusement  qu’au Shop,  ils ont un rayon tout plein de  petits trucs en forme de moose et ma collection se complète  à la vitesse grand V.
En quittant le  Cap,  nous commençons la route du retour. À ce sujet,  Nous avons changé  nos plans.  Nous pensions  rentrer par la Finlande,  mais finalement  nous allons redescendre  par la Norvège. Nous  aurons moins de problèmes pour trouver des chargeurs  Tesla, nous avons compris comment trouver ce dont nous avons besoin (magasins,  douches,  places de camping) Et surtout  plein de  gens nous ont dit que la Finlande était extrêmement  boring : des forêts interminables avec la route au milieu.