Ausschlafen ist angesagt. Ich will mir Downtown ansehen und erst am Nachmittag aus der Stadt fahren. Um 7.30 halt ich es nicht mehr aus Im Bett. Gemütlich Packen aber ich bin mich zu gewohnt, das geht auch schnell. Mit Mails und Nachrichten schaff ich es bis 9h. Sonntag Morgen ist natürlich nicht viel los. Aber Albuquerque gefällt mir doch recht gut. Eine schön zurechtgemachte Route 66 Straße und vor allem ein Stadtpark wo ich mich hinsetze und lese. Um Mittag bin ich dann aber doch schon wieder auf dem Velo.
L’idée était de dormir tout mon soûl, car je veux visiter la ville et ne partir que dans l’après-midi. A 7h30, je ne peux plus rester au lit. Je décide d’emballer mes affaires en prenant tout mon temps, mais j’ai une telle habitude de le faire, que ça aussi, ça va très vite. Mes courriels m’occupent jusqu’à 9 heures. Dimanche matin, évidemment, il n’y a pas beaucoup d’animation, mais Albuquerque me plaît beaucoup. Une jolie halte sur la Route 66 avec un beau parc où je m’installe pour lire. J’ai beau faire: à midi, je suis à nouveau sur mon vélo.

Irgendwo geht’s wieder auf die Autobahn. Urs von den Rennradlern hat eine Tafel gesehen wo es hieß: Für Radfahrer verboten, aber wenn man doch auf die Autobahn fährt dann nur auf dem Pannenstreifen. Beim Spielcasino, die Indianer können das auf Ihrem Gebiet betreiben, kaufe ich für die Nacht ein.
Me voici à nouveau sur une autoroute. Urs du groupe des cyclistes a vu un écriteau sur lequel il était écrit: Interdit aux vélos, mais s’ils sont sur l’autoroute, alors seulement sur la piste d’arrêt d’urgence. Au casino – que les Indiens peuvent exploiter pour leur propres profits – je m’achète des provisions pour la nuit.

Die Hitze macht mir etwas zu schaffen. Gibt mir zu denken, es ist erst 32 Grad. Da soll noch viel mehr kommen. Ich hoffe ich gewöhne mich noch. Vielleicht auch nur die Umstellung, vor 3 Tagen war’s noch 0 Grad. Jedenfalls werde ich morgen wieder früh losfahren. Mehr Wildwest Romantik geht nicht wie mein heutiger Schlafplatz geht nicht. Tafelberge auf der einen Seite, offene Prärie auf der Anderen und im Hintergrund glühen die Felsen rot im Licht der untergehenden Sonne. (Der Lärm der nahen Autobahn hört man ja nicht auf den Fotos.)
La chaleur m’incommode quelque peu. Cela m’inquiète un peu, car il ne fait que 32° et la température devrait beaucoup monter ces prochains jours. J’espère que je vais m’habituer. Peut-être n’est-ce qu’une question d’adaptation, vu qu’il y a trois jours, la température était de 0°. Demain, quoi qu’il arrive, je partirai tôt. La place où je m’installe pour dormir est un pur cliché de l’ouest sauvage romantique.




JP
























Aus dem Ruhetag in Oklahoma City ist nichts geworden. So spannend ist die Stadt nicht, Das Wetter ist perfekt und ich will wieder mal draußen schlafen. Also setze ich mich am Nachmittag wieder auf mein Rad. Außerhalb der Stadt hat’s ein See und ich umrunde ihn um den besten Platz zu finden. Auf einer Plattform die durch einen Steg mit dem Ufer verbunden ist lässt sich sicher gut schlafen. Es sind noch ein paar Fischer da. Ich richte mich ein und beginne zu lesen. Die Fischer werden gegen Sonnenuntergang sicher nach Hause gehen. Aber statt zu gehen kommen immer mehr. Als dann um 9.30 wieder eine neue grössere Gruppe kommt gebe ich auf und fahre weiter. Nach einer weiteren Stunde Fahrt lege ich mich 20 Meter neben der Strasse unter einen Baum.



Als ich kurz vor 6 h losfahre regnets schon mal nicht. Verkehr hat’s am Sonntag Morgen natürlich auch nicht und so gehts zügig vorwärts. War in Illinois alles topfeben ist es hier hügelig. Das bremst natürlich die durchschnitsgeschwindigkeit. Plötzlich, ich weiß gar nicht richtig wie es gekommengut ist, befinde ich auf der Interstate 44, zu deutsch Autobahn. Mir kommen all die Radiomeldungen über Radfahrer auf den Schweizer Autobahnen in den Sinn und das Gehört und die Aufregung darüber. Hier fährt man gemütlich weiter und keiner kümmert sich darum. Wobei gemütlich ist es nicht wirklich. Nach ein paar Meilen bin ich glüchlich wieder auf einer Nebenstasse.Lange wärt das Glück nicht, denn die Brücke auf der Route 66 ist gesperrt. Also wieder zurück auf die Autobahn, den eine andere Brücke gibt es nicht. Aber nachher soll’s bis nach Springfield durchgehend die alte Route 66 geben, versichert mir der Ranger, der mich auf die Autobahn verweist.